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Territorien bis Ende des Mittclaltcrs.
Die drei Städte in der Landvoglci Ortenan, Ofsen-burg, Geng endlich und Zell ci. H., die nach wechsel-vollem Geschick gegen Ende des 13. Jahrhunderts die Reichs-freiheit erhielten, mußten vom 14. —16. Jahrhundert häufigals Pfand objekte für die allezeit geldüedürftigen öster-reichischen Nachbarn dienen. Sie kamen so vorübergehendan das Hochstift Straßbnrg, an die Kurpfalz , an Fürstcn-berg und wiederholt an Baden.
Daß die Habsburger sich derartige Freiheiten mit un-mittelbarem Reichsgut gestatten konnten, hat seinen Grundin der eigenartigen geschichtlichen Entwicklung dieser Gegend.Die drei genannten Städte bildeten nämlich zusammen mitder Talgemeinde Harmersbach und den vier GerichtsbezirkcnAchern , Ortenberg, Grießheim und Appenwcier die Land-vogt ci Ortenan, die nach dem Zerfall des Herzogtumsin Schwaben keinem Territorium einverleibt, sondern voneinem kaiserlichen Bogt verwaltet wurde und so dem Kaiserunmittelbar unterstand. Dementsprechend gestaltete sich auchihr Schicksal unter den gierigen Handelt Österreichs .
Die Stadt Konstanz , die 1192 znr Reichsstadt cr-tzoben wurde und wie einst im Altertum auch im Mittel-alter mächtig aufblühte, verlor ihre Freiheit wahrend derisr8 Reformationszeil <1348) an Österreich .
Auch einige Reich sbanernschaften finden wir inunserm Land: Ober-, Mittel- und Nnterschefflenz im Oden-wald , das freie Reichstal Harmersbach in der Ortenan.IM Erstere nahm 1378 die Pfalz an sich: letzteres konnte sichbis 1803 halten.