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Einleitung.
daß derselbe durch zwei Mcnschenaltcr hindurch der bewährte Vorläuferfür die Arbeiten der innern Mission war.
Es ist für den Ausländer um so schwerer, jene Schweizer des acht-zehnten Jahrhunderts gehorch zu kennen und zu würdigen, weil diemeisten in den Gränzen ihrer Heimat lebten und weinen. Denn dasVaterland übte im Allgemeinen auf dieselben eine Macht aus, daß dieglänzendsten Anerbictungcn und Verhältnisse dieselben entweder nichtnach dem Auslande zu ziehen, oder nicht für dasselbe zu fesseln ver-mochten. Gerne opferten sie auch den Reiz größerer literarischcr Aner-kennung dem unmittelbaren Wirken im engern Kreise der Heimat.Das Ausland gewann nur diejenigen, welchen der Geburtsort wedereine belohnende Ausgabe noch einen ihren Kräften angemessenen Spiel-raum eröffnete. Es lohnt sich daher in unserer Zeit der Mühe, daßman an der Hand der Geschichte unbefangen von dem Einsicht nehme,was jene Schweizer in ihrer Zeit für die deutsche Literatur gewesen sindund geleistet haben. Indem aber die Literatur der Schweiz im acht-zehnten Jahrhundert in ihrer Beziehung auf Deutschland ins Augegefaßt wird, kann nicht von allen Schweizern die Rede sein, die durchirgendwelche Schriften die Aufmerksamkeit ihrer Zeit und ihrer Um-gebung auf sich gezogen haben, sondern nur solche können in einer all-gemeinen Uebersicht in Betrachtung gezogen werden, welche eine eigen-thümliche und selbständige Entwicklung genommen und auch in Deutsch-land Beachtung gefunden haben. Von denjenigen, welche in daSneunzehnte Jahrhundert hinüberrcichcn, konnten nur diejenigen in denvorgesteckten Kreis passen, deren Bildung und Lebensanschauung demvorigen Jahrhundert angehört. Es bedurfte der Selbstüberwindung,um seine Aufgabe auf diese bestimmten Gränzen zu beschränken, indemsich noch manche andere Persönlichkeit darbot, welche in ihrer Zeit ebenso verdienstvoll, als von eigenthümlichem und würdigem Wesen war.