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(VII.) 7. Nachdem dieß so beschrieben und entwickelt ist, wird manunter Zugrundlegung der Analemmen die Stundeneintheilung sowohlnach den Winterlinien, als auch nach den Sommerlinien und denLinien der Tag- und Nachtgleiche, oder auch nach monatlicher Ab-theilung auf dem Zeichenraume ^ zu verzeichnen haben; es werdenaber hinsichtlich der Zwischenräume dabei, je nach den Arten derUhren, viele Verschiedenheiten herrschen, und die Verzeichnung wirdnach entsprechendem künstlichem Verfahren vorgenommen. Alle Artenvon Formen und Verzeichnungen aber werden in der Hauptsache mitdem Einen erzielt, daß man sowohl den Tag der Tag- und Nacht-gleiche, als den der Winter- und Sommersonnenwende in zwölfgleiche Theile eintheile. Wenn ich dieses im Einzelnen übergehe, sogeschieht das nicht, weil mich die Mühe zurückschreckt, sondern des-halb , um nicht durch eine weitläufige Abhandlung darüber zu ermü-den; doch werde ich die Erfinder der einzelnen Uhrenarten und ihrVerzeichnis^ darlegen. Denn ich kann jetzt weder neue Arten er-finden, noch möchte ich fremde Erfindungen für die meinigen aus-geben. Ich will daher die uns vorliegenden Arten und ihre Erfinderverzeichnen.
Achtes Kapitel.
Einige Arten von Uhren. Wasseruhren.
1. Die Sonnenuhr, in Form eines Halbkreises in einen Qua-derstein gehöhlt und in einem der Polhöhe entsprechenden Winkelgeschnitten, soll der Chaldäer Berosus erfunden Habens; die Uhr
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Sonnenuhren nur flüchtig. Eine erschöpfende Erklärung all des Folgenden aberwürbe noch mehr die Gränzen einer Nebersehung nach vorliegender Anlage über-schreiten. Die massenhafte Literatur über die Sonnenuhren der Alten findetsich in der Marini'schen Ausgabe des Vitruv zusammengestellt.
1) sulsseetioneri, der Raum, auf welchen der Schatten wirkt, modern ge»sprechen, das Zifferblatt.
2) Ein Beispiel ähnlicher Art wurde 1746 auf der Höhe von Tuskulumgefunden (Lurreri visnertarione «opra un sntieo oriuolo L »als sesvAto nsll»Villa antiea aul monte 'vuseulano. Ven. l746>.