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und wenn acht, in acht Kanäle eingetheilt ist. 3. Jedem einzelnenKanale aber ist ein Hahn (Registerschlüssel) eingefügt, der mit eiser-nen Schlüsseln gehandhabt wird, durch deren Umdrehung die Mün-dungslöcher von der Windlade in die Kanäle geöffnet werden. DenKanälen entlang aber enthält der Kanon (das Tonbrett) in quer-gezogenen Reihen Löcher, welche auf die durch ein oberes Breit,welches auf griechisch Pinax (Tafel) heißt, gebohrten Löcher paffen.Zwischen diese Tafel und das untere Tonbrett sind flache Stäbe hin-eingesteckt, welche ebenfalls in entsprechenden Abständen mit Löchernversehen und mit Oel abgeschliffen find, damit sie leicht aus- undeingerückt werden können; sie schließen jene Löcher und werdenPlinthe (Platten) genannt; ihr Aus- und Einrücken schließt undöffnet die Bohrlöcher. 1. Diese Stäbe haben eiserne an ihnen be-festigte Federdrücker, welche mit Tasten verbunden sind, so daß derDruck auf die Tasten eine Verschiebung der Stäbe zur Folge hat.Ueber der Tafel münden die Bohrlöcher, wo die gepreßte Lust auSden Kanälen ihren Ausweg findet *); diesen sind Ringe vorgekeimt,in welche die unteren Mündungen der Pfeifen eingelassen werden.
Von den Pumpeneylindern aber gehen Verbindungsröhren (x)aus, welche mit dem oberen Ende des Dämpfers in Verbindungstehen 2). Der Dämpfer aber reicht bis zu den Mündungslöchernan der Windlade (o), und an diesen Mündungslöchern sind auf der
hend, als Töne neben einander lagen. Jede dieser Leisten hatte für die vier,sechs oder acht hinter einander stehenden Pseisen eben so viele Löcher und laggewöhnlich so, daß durch eine leise Verschiebung derselben der Winddurchzugdurch die Löcher der beiden feststehenden Platten des ersten und zweiten Gliedesverschoben war. Drückte man nun auf eine Taste, so schob sich der eine mitdieser Taste in Verbindung stehende Leisten so, daß der Wind durch die vier,sechs oder acht hinter einander stehenden Löcher streichen und die entsprechen,den Pfeifen in Thätigkeit sehen konnte, wosern die sämmtlichen Register geöff,net waren. Bei Oeffnung eines Registers tönte natürlich nur eine Pfeife inder diesem Register entsprechenden Reihe,so. in die Pfeifen.
2) Daß auch an dieser Röhre ein nach innen sich öffnende- Ventil gewesensein mußte, welches das Zurückentweichen der im Dämpfer comprimirten Luftverhinderte, liegt in der Natur der Sache. Vgl. die heifolgende Figur.
BitruvtuS, Architektur. 81