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werden die Radständer eingesetzt, die auf griechisch Hamaxopodes(Wagensüße) heißen, in welchen die in eisenbeschlagene Lager einge-steckten Axen der Räder laufen; diese Radständer sind so eingerichtet,daß sie in Zapfen (1) drehbar sind und Löcher ausgestemmt haben,in welche Hebel (n) eingesteckt sind, die zum Umdrehen derselben die-nen, so daß die Schildkröte vermittelst dieser drehbar eingerichtetenRadständer vorwärts und rückwärts, nach der rechten und linkenSeite, oder auch, wenn dieß nöthig ist, schräg in der Richtung derEcken der Schildkröte bewegt werden kann.
2. Ueber den Rost aber werden zwei Balken (o) gelegt-, welchebeiderseits um je sechs Fuß vorstehen, und an deren Enden zwei an-dere Balken (x) eingekämmt, welche über die ersteren wieder um siebenFuß vorragen, und so dick und breit find, wie sich dieß bei den Rost-balken angegeben findet Ueber diesem verkämmten Rahmen stelleman eingezapfte Ständer auf, die mit Ausschluß der Zapfen neunFuß hoch und einem Viertel Fuß nach beiden Richtungen stark sind ?),und in Abständen von anderthalb Fuß von einander stehen, undschließe diese oben durch verzapfte Horizontalbalken ab. Ueber die-sen Horizontalbalken richte man die durch Verzapfung verbundenenSparren auf, in einer Erhebung von neun Fuß, über die Sparrenaber lege man einen quadratisch behauenen (First-)Balken, durchwelchen die Sparren verbunden werden. 3. Die Sparren aber wer-den an den Seiten durch pfettenartige Horizontalstücke zusammen-
*) Für die Nahmen » b e ä des NosteS findet sich zwar keine Stärke an»gegeben, wohl aber für die Nostbalken v und k, welche sicher hier gemeint sind.— Die beiden Balken g des Planes sind eine sachlich unvermeidliche Ergän-zung, die überdieß im folgenden Kapitel §. Z ihre volle Rechtfertigung findet.
2) Nachdem Marinr einmal zu kleine Zahlen für die Stärke der Nost.kalken zu Grunde gelegt, fährt er fort, hier auch die übrigen Zahlen, im Ge-gensatze zu seiner sonstigen Gewissenhaftigkeit, willkürlich zu verändern. Soändert er die Hohe der Ständer auf vierzehn, die Stärke derselben auf einenhalben Fuß. Die bedeutsame Stelle aber, welche oben die Dicke der Grund-balken deS äußeren Nahmens der Dicke der Nostbalken gleichsetzt, scheint er zuignoriren. Es mußten ja demnach die vier Balken, welche die Ständer, dasDach und überhaupt die ganze Verkleidung der Schildkröte trugen, nach seinerHerstellung der Stärke der Nostbalken nur elf Sechzehntel Fuß dick und einenhalben Fuß breit sein. Der erste, einige Zentner schwere, von den Mauernherabgeschleuderte Stein dürfte die Marini'sche Schildkröte zertrümmern.