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Der Unwillige Barthle : das ist: Sittliches Gespräch, zwischen einem eifferigen Seelsorger, und einem einfältigen Bauren; in welchem jener disen unterrichtet, wie man unter der Zucht-Ruthen zeitlicher Trangsal die Vätterliche Hand Gottes erkennen, küssen, und anbeten solle zu süssem Trost aller betrangten und bekümmerten Gemüther vormahlen beschrieben, und zusammen getragen / von R.P. Josepho Langenauer Ord. S.P. Benedicti, dess Löbl. uralen Gottshauss Mehrerau bey Bregentz Subpriore &c.
Entstehung
Seite
43
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bott und Göttlichen Willen/ auß eig-nem Willen/ Haß/Neyd/ Ubermuth/und Boßheit/das unschuldigste LaÄGottes so schmählich und schmertzlichzu creutzigen/uud zu todten sich erküh-uet/ und eingewilligt haben.

Hierauß kanst du klar erfehen/daßein Merck/v. Z. die Creutzigung Chri-sti zumahlen guet und bvß ist; Guet/umb so vil sie dem Willen / von derHand/und von der Verordnung Got-tes ; ja sie ist auch guet / umb so vrisie von der Hand der Mörder/als voneinem Instrument Gottes hcrkombt;Aber böß / und über alle Massen bößist sie / umb so vil sie von dem bösenWillen/böser Meynung / Neyd undHaß der Juden und Henckers-Änechrten geübt lst worden-.

Daß JEsus so willig seinen Todt-Feinden entgegen geeylet; so durstigden bittersten Aelch ergriffen; so ehr-MbiethiA die Ruthen / Gaiß'.en/

Strick/