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Der Unwillige Barthle : das ist: Sittliches Gespräch, zwischen einem eifferigen Seelsorger, und einem einfältigen Bauren; in welchem jener disen unterrichtet, wie man unter der Zucht-Ruthen zeitlicher Trangsal die Vätterliche Hand Gottes erkennen, küssen, und anbeten solle zu süssem Trost aller betrangten und bekümmerten Gemüther vormahlen beschrieben, und zusammen getragen / von R.P. Josepho Langenauer Ord. S.P. Benedicti, dess Löbl. uralen Gottshauss Mehrerau bey Bregentz Subpriore &c.
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Strick/Band/Dörner/ Creüß/Spießund Stangen geküflct/ und so gehor-sam und gutwillig in den Todt ge-gangen rc. hat Er nicht auf die ver-malcdeyte Bosheit der Juden/ sonderauf den gebenedeyten Willen/ Hand/Gewalt / und-Wohlgefallen seinesHimlischen Vatters sein einziges Ab-sehen gehat. Er wußte gantz wohlden Unterscheid zu machen / zwischendem allerheiligisten Willen seinesHimmlischen Vatters / und dem Un-willen der Gott- mörderischen Juden. !Was spricht JCsus zu Petro ( da Er >auß Eiffer seinen Meister zu erretten/ >wolle von Leder fahren /) wilst du .dann nicht/daß ich den Kelch/den mirmein Vatter eingeschei-cket/ solle trinsckea ? Zu dem Pilatus aber: Duhattest keinen Gewalt über mich/waner dir nicht von vbenher wäre gegebenworden. Zu jedem Gaissel-Streich;zu jedem Dörner - Stich; zu jeder

Maul-