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Der Unwillige Barthle : das ist: Sittliches Gespräch, zwischen einem eifferigen Seelsorger, und einem einfältigen Bauren; in welchem jener disen unterrichtet, wie man unter der Zucht-Ruthen zeitlicher Trangsal die Vätterliche Hand Gottes erkennen, küssen, und anbeten solle zu süssem Trost aller betrangten und bekümmerten Gemüther vormahlen beschrieben, und zusammen getragen / von R.P. Josepho Langenauer Ord. S.P. Benedicti, dess Löbl. uralen Gottshauss Mehrerau bey Bregentz Subpriore &c.
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Seite
124
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Willen GOttes verstricken; du mustdich sechsten deinemHErren und Gottzu einem freywilligen Opffer zu allemLreütz und Leyden schenken/und über-geben ; dessen uns der Heil. Paulus26 kom. 12. V. s. getreulich ermähnet/und spricht: Ich bitte euch durch dieBarmherzigkeit GOttes/ ihr wolleteuere Leiber GOtt/ als lebendige hei,lige GOtt-gefüllige Opffer antragen.Waißt aberBarthlewie das Opfferschon in dem Alten Testament mustebeschaffen seyn/ wann man Ihm zudpfferen gewillet wäre; Gott wolte/daß man dem Thier / so da solt« ge-opsserct Mrden/die Haut svlte abzie-hen / und also geschunden / ohne dieHaut aufopfferen; Ja dasOsterlammuste man nicht allein schchren undschinden / sonder gar braten; Alsomust du dich deinem Gott zu Gefallennicht allein schehren und schinden/son-der wann es Gott also haben will/garbraten und verzehren lassen. Ich willsagen/du must nicht allein dich deiner

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