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Der Unwillige Barthle : das ist: Sittliches Gespräch, zwischen einem eifferigen Seelsorger, und einem einfältigen Bauren; in welchem jener disen unterrichtet, wie man unter der Zucht-Ruthen zeitlicher Trangsal die Vätterliche Hand Gottes erkennen, küssen, und anbeten solle zu süssem Trost aller betrangten und bekümmerten Gemüther vormahlen beschrieben, und zusammen getragen / von R.P. Josepho Langenauer Ord. S.P. Benedicti, dess Löbl. uralen Gottshauss Mehrerau bey Bregentz Subpriore &c.
Entstehung
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125
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Güter und Haut / sonder auch / wannes deinem GStt also beliebt / deinesLebens dich berauben lassen; DiftSwird dich bey allem begebendem Fallnicht schwär ankommen/wann du vor-hin dich selbsten gäntzlich in die liebeHand und Willen GOttcs auf fol-gende Weiß übergibest/ und versen-dest:

S mein HErr und G-Ott! der dumich auß nichts erschaffen / von derHüllen erlöset/ und von dem ewigenVerderben alle Augenblick gnädigisterhaltest: Dir übergibe/und schenckeich hiemit mich selbsten mit Leib undBluet/ mit Haut und Fleisch/mit al-lem was ich zu Erhaltung meines Le-bens gebrauche / wiederum in deineGöttliche Hand/mache und schaffe mitmir was du wilst/ und wie es dir be-liebt. Wilst du/daß ich in die äussersteArmuth gerathe? ki->r, es geschehe.Wilst du/daß ich von aller Welt ver-lassen/verachtet/verlachet und verhas-set werde? kn, §§ geschehe. Wilst. F z du/