Landtrechts. 8. Rarifthen Landtrechts >r. n. Lehen-4. vnd Kauff-Bneffs >l.). darin die Mannschafft in si-ecie, vnd mit Nammen ver-fangen/ vnd endlich der jeweiligen alter-vnd jüngeren observrnn, da sie mitdenen von Raren im Zürcher Krieg / vnd-tzMen mit dem Göttshauß St-Gallen gereiset wider Franckreich zuHilffder H. Römischen Kirchen in^nc» i s 12. wider die Pündtner in ^nno 1607. im Schwedischen Kriegwegen Bregentz /^nno 1646. wider Lotttingen ^nno r 652. im Bawren-Krieg mretiine ^nno I6s). Nacher Basell aussöie Gräntzen zu dererVerwahrung in /l.nn» 1674.78. 88. vnd novistime 1702. vnderFürstl. St. Gallischem Lommanäo gezogen/ der Oesterreichs Erbverein/ftrantzös. Pundts / Mayländischen CsxirulLts/vnd was occ»Kons derersich zugetragen/ nit zugedencken/ so gar daß/ wo beyder Lobl. verlandtrech,teten Orthen Landtleuth zu äusseren Diensten inToggenburg haben wer«bcn wollen / weilen es nicht zu beyder Standen eigner Noht gewesen /siesich bey denen Fürsten zu St. Gallen allzeit lupplrcsmlo angemeldt/ vnddisere es ihnen meistentheils abgeschlagen haben. Ebenmcissigää z.num Thun i« dem Eydtgnössis. Friden nnt Franckreich clc
i r iL.die psiMon-Gelter känont-Toggcnburg in specie mit Ihr Fürstl.
Gnaden zu St. Gallen tituliert sich befinden / welche erst laut Xeve» derToggenburgeren cie ^nno 1657 ihnen >»Zl1 Anw^ndnng deß l?andt6
„yiohtwendigkeiten / zu Erhalaing / Steeg/ Weeg / Bnrggen/„vnd anderen nohtdürfftigen Bräuchen den halben Theil darvonüberlassen haben allein für einfttt-gebiges Gnaden-Gelt/worfür sie esannemmen / erkennen / vnd bekennnen. ää 4.rum Obzwahr nichtohn/daß tub vrXtexru deß 4v.ger Landtrechts §. were altch/daß jeinand.Die Toggenvurger das Annemmen der Landtleuthen schon snc- »nnum,
Sc in ^Nlio I s77. wie heut zu Tag(das gantzeLandttecht) privarivi-an-gesprochen/ vnd deßwegen bono paci; Abbt soackim ccrro moüo, nur LÜche; virse sich mit ihnen verglichen. Wann jedoch das 40.9er Landt-recht ihnen hierinfahls / gleichwie all-anderen Fahls nit änderst dann cu-mulaüve denen Herrlichkeiten ohne Schaden zuständig / dessen kein klare-re Prob / als daß zu Rauschen Zeiten die Statt Liechtenstaig in ^nno14; 9- sich von denen VON Raren auffs new erst befreyen / vnd begnadenlassen Bürger anzunemmen: Also ist in Ansehung / daß ein Obel>kait etwan hiermit beuth wider ihren Willen übersetzt/vnd jhrodardllrchanjr Herrlichkeit/vnd Gewaltsammt Abbmch bcsche-hen möchte diser äHuut zu Wyl in /nno is-6. vermittelst beyder
verlandt»