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Inducti on.
Der eine enthält die Rollen A x und Abesteht aus den Rollen B 1 und B 2 ,
aufgestellt sind.
(P. 221 .)
und eine constante Kette ( E ). Der zweiteeiche den Rollen A x resp. A 2 benachbartAusserdem sind die Punkte C und Ddes secundären Kreises durch eine Zweigleitung ver-bunden, welche ein Galvanometer G enthält.
Die Widerstände CB X D und CB 2 D seien resp. w xund iv 2 ; die Inductionscoefficienten A x — B x : q x undA 2 — B 2 :q 2 . Wird der primäre Strom geöffnet odergeschlossen, so entstehen in dem secundären KreiseInductionsströme, von denen -ein Theil durch den ZweigCGD geht und eine Ablenkung der Galvanometernadelbewirkt. Die Rechnung zeigt, dass dieser ZweigstromNull ist, wenn:
. (13)
7V 1 W 2 '
Hiernach kann das Verhältniss der Inductionscoefficienten durch geeigneteVeränderung der Widerstände bestimmt werden.
c) Messung eines Selbstinductionscoefficienten und Vergleichung solcherCoefficienten.
Bei der ersten Aufgabe handelt es sich hauptsächlich darum, den Extra-strom zu messen, welcher in der zu untersuchenden Rolle entsteht, wenn ein
constanter, durch dieselbe gehender Strom unter-brochen wird. Man übersieht leicht, dass dies nichtin einem unverzweigten Stromkreis geschehen kann,dass vielmehr eine Anordnung getroffen werden muss,bei welcher das Galvanometer durch den constantenStrom keine dauernde Ablenkung erfährt. Die erstenVersuche hierüber rühren von Edlund 1 ) her, welcherein Differential^lvanometer anwandte. Jetzt wird hauptsächlich die Anordnungder Wheatstone’ sehen Brücke für diesen Zweck benutzt. Bei derselben (Fig. 222)mögen die vier Seitenzweige die Widerstände w x , w 2 , w 3 , w 4 und gleichzeitigdie Selbstinductionscoefficienten: p x , p 2 , / 3 , p 4 besitzen.
Die Widerstände seien so geregelt, dass bei dauernder Wirkung der con-stanten Kette E der Brückenzweig stromlos ist, dass also:
(P. 222 .)
®u m' 3 =Z£/ 2 , w 4 . (14)
Bezeichnet man in diesem Fall den Strom des Hauptzweiges mit C, dendurch 1 und 2 gehenden Zweigstrom mit C, den durch 3 und 4 gehenden mitC", dann ist:
C =
Wo
■ Wi
C,
C”
W 0
■ w„
C.
(15)
Wird jetzt der Hauptzweig unterbrochen, so entstehen veränderliche Ströme:/i> /«> /si Ji in den betreffenden Zweigen und / im Brückenzweig, für welchedie Gleichungen nach den Gesetzen der Verzweigung veränderlicher Ströme(Gleichungen 3a, 3b) gelten:
‘) Elund, Pogg. Ann. 77, pag. 161. 1849.