Wechselströme oder elektrische Schwingungen.
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q* w^
w x 4-
wg -f-
^ 1 w 2 2 H- m'tpg ’
E 0
(45)
so ist:
v4 a —
1 -/p!*+ ***»!*’
—S 0 mq
(46)
* y(pi iä + w 2 a 1 2 )(M'/+w 2 /> 2 2 )
<pj =—,
Pi
ma 1
( Pl w 2 —^ a J t / 2 )^(/sPl + ^’l) ’
(47)
tang cp 2 = —
(48)
Vergleicht man die Gleichungen (44—47) mit den Gleichungen (29, 30, 31),so zeigt sich, das die Anwesenheit des secundären Stromkreises eine scheinbareVergrösserung des Widerstandes des primären Stromkreises und eine scheinbareVerringerung seiner Selbstinduction bewirkt.
Der Phasenunterschied des primären und des secundären Stromes wäre jp
wenn der secundäre Widerstand sehr gross ist, durch die Selbstinduction des
secundären Kreises wird derselbe kleiner als
Die elektrodynamische Wirkung des primären Stromes auf den secundärenist proportional dem Ausdruck:
T
(pj 2 -+- m?a£){wg -(- wz 2 / 2 2 )
(49)
0
Das negative Zeichen zeigt an, dass die beiden Stromkreise sich abstossen.Eine einfache und mehrfache Uebertragung elektrischer Schwingungen durchInduction von einem Stromkreis zum anderen kommt bei den durch Telephonund Mikrophon erregten Wechselströmen, sowie bei den Transformatoren vor.Im ersten Fall ist besonders die Frage von Interesse, in wie weit durch dieUebertragung die Klangfarbe des erregenden Tones verändert wird 1 ). Da dieelektrischen Schwingungen, welche durch Schall erregt werden, nicht mehr ein-fache Sinnschwingungen sind, so tritt jetzt an Stelle der einfachen, elektro-motorischen Kraft: E ü cosmt, eine Summe von der Form:
mE a cos {mat).
a = 1
Die erregten Ströme J x und y 2 bestehen dann aus ähnlichen Summen,welche nach den früheren Formeln leicht zu bilden sind. Man übersieht, dassfür grosse Werthe von: am, also für hohe Töne oder für höhere Obertöne dieVeränderung der Einzelamplituden gering ist, grösser dagegen für tiefere Töne.Bei der Klangfarbe der menschlichen Sprache sind aber meist hohe Obertönevon besonderer Bedeutung. Versuche lehren, dass die Aenderung der Klang-farbe bei der Uebertragung eine verhältnissmässig geringe ist.
*) H. v. Helmtoltz, Wied. Ann. 5, pag. 448—46c. 1878. Ges. Abh. 2, pag. 463—474. —II. F. Webeu, Viereijahrsschrift der Züricher Gesellschaft i. Juli 1878.