14 ?
Einfluss der Temperatur auf die WlnterscMäfer
Fort Enterprise, an Forellen, Hechten, am Weissfisch (Core-corns allms) der Backs-Asclie (Cor. quadrilateralis) an Gadus
O _
Iota, vorzüglich aber an der rothen Kavpfe (Calostomus Les«suerii) angestellt worden sind. Sie erwachten, sobald sie ansFeuer gebracht wurden. Ein Exemplar der zuletzt genanntenArt, war 36 Stunden gefroren gewesen, und machte nachherhohe Sprünge. Dass dieses Thier durch und durch gefrorengewesen, ist indessen wohl nicht erwiesen, obwohl ein par-tielles Erfrieren wahrscheinlich stattgefunden hat. Wenn aberdas Wasser, in dein die Fische sich aufhalten, gefriert, dieseunbeweglich darin werden, und später wieder erwachen, wieBeils Goldfische, oder, wenn nach Pallas J ) Karauschen (Cy-prinus carassias) in sibirischen Seen, die bis auf den Grundfrieren, im Frühling wieder aufleben, so darf man daraus nichtschliesscn, dass die Fische wirklich gefroren gewesen, da dasWasser bis auf die Thicre gefroren gewesen sein konnte, wiebei meinen Wasserschnecken, ohne dass diese selbst wirklichan dem Gefrieren Theil nahmen. Tiedemann setzte einenFroseh im Wasser einer Kälte von—iO'/ 4 0 R. aus. Das Was-ser gefror bis auf die nächste Umgehung des Thieres, wo esjedoch flüssig blieb. Das Thier sass unbeweglich in der Eis-massc, mit angezogenen Füssen und geschlossenen Augen.Seine Wärme betrug etwas über 0, und bei Berührung beweg-te cs sich träge. Achnliche Beobachtungen hat Kürschner anPetromvzon fluviatilis angestellt 2 ) und ich habe es selbst aneinem Eingeweidewurm beobachtet. In dem Magen eines ain2. December 1844 gestoibenen Igels befand sich eine Physa-loptcra clausa, mittlerer Grösse. Sic blieb im Magen bis zum22. desselben Monats $ dann nahm ich sie heraus und legtesie ins Wasser von + S / 1 °R. Sie war ohne alle Bewegung.
S. Bndolphi a. a. 0. S. 170. Honter’s Goldfische starben, obgleich
er mir die Schwänze hatte erfrieren lassen.
l)r, G. Kürschner, Grundriss der allgemeinen Physiologie. Eisenachlind Wien« 1843 . 8. S, 89,
17 *