Sensibilität nnd Irritabilität der Wintcrscbläfer,
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abgeschnitten war. Am 30. ging cs, nachdem cs herv-orge-komincu war, immer grade zu ins Finstere, wenn ich ihm dieseRichtung gegeben. Ich schnitt nun auch die beiden unternFühler fort, zeichnete das Thier und verwahrte es auf dieselbeWeise wie das erste.
Am 21. April nahm ich die Blase von der Ocffnung derGehäuse. Die Thiere hatten sieh weit zurück gezogen, undin der Tiefe einen mit Kalk stark imprägnirten, fast ganz weis-sen, aber doch biegsamen häutigen Deckel gebildet. Das er-ste dieser Thiere kam noch in der ersten Hälfte des April ausseinem Hause gesund hervor. Ich wiederholte mit ihm die-t eiben Beobachtungen, die ich früher angestellt, an derselbenStelle. Das Thier ging langsam und unsicher, aber grade zuins Finstere. Ich nahm 4 andere Thiere, die bereits aus demWinte rschlafc erwacht waren, kräftig einher gingen, setztesie Zu dem vorigen Thiere in eine Reihe; während dieses insFinstere ging, kehrten die 4 mit unverstüinmelten Fühlern ge-gen das Licht um, und gingen grade auf dieses zu. Ich schnittdi esen 4 Thieren nach einander die beiden obern Fühler ah,nahm 4 andere kräftige Thiere, die ebenfalls aus dem Winter-schlaf bereits erwacht waren und umher gingen, stellte sie aufein anderes Brett, welches sieh an das vorige reihetc, doch so,dass es weiter gegen die Thiirc des Zimmers (also weiter insFinstere) reichte, und gab nun allen 9 Thieren mit dem Kopf-ende die Richtung ins Finstere. Nachdem die Thiere, die sichbei dein Anfliehen und Niedersetzen stets inehr oder wenigerzurückzogen, wieder hervorgekoinmen, gingen die verstümmel-ten grade ins Finstere aufs Brett der nicht Verstümmelten, vondiesen ging' eins anfangs grade zu ins Finstere, drehte sicherst spät gegen das Licht, die übrigen 3 wendeten sieh sofortdem Lichte zu nnd gingen auf das Brett der Verstümmelten,so dass die Verstümmelten und nicht Verstümmelten die Pläz-ze wechselten.
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