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Der Winterschlaf nach seinen Erscheinungen im Thierreich / dargestellt von Dr. H.C.L. Barkow
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Achtzehntes Cnpilel.

differirt, ja bei Mvoxhs avellanarius von '/io bis Vs« Liniendifferirt. Diese grossen Differenzen zeigen aber schon, wiewenig Werth diese Angaben überhaupt haben. Beim Messendieser Bläschen hängt zu viel vom Zufälle ab, ob sic etwasmehr oder weniger Luft enthalten, und die schwachem Wän-de der Lungenbläschen bei den Winterschläfern bedingen ihrstärkeres Zusammensinken, und erklären dadurch den gerin-gem Umfang bei den Messungen.

Auch die Luftröhre und die Bronchien erschienen in denvon mir untersuchten Winterschläfern vcrhältnissmässig wei-ter als bei andern Tkicrcn.

Bei einer am 7. Juni 1839 untersuchten alten Igelinn wardie hintere häutige Luftröhrenwand 1'/* Linie, die aufgeschnit-tenc und ausgebreitete Luftröhre 7 Linien, der rechte Bron-chus 4*/i Linien, der linke 4 Linien, der rechte Bronchus inder Mitte der rechten Lunge, nachdem er schon mehrere Zwei,ge abgegeben batte 3 Linien, und der linke ebenfalls 3 Lini-en breit.

Bei einem jungen, einige Wochen alten Igel war die auf-geschnittene Luftröhre 5 Linien breit, der rechte Bronchusbeim Eintritt in die Lungen 4 Linien, der linke in der Milleder einlappigen Lunge 3 Linien, der Hauptast des rechtenBronchus im grossem Lungenlappcn in der Mitte desselbennoch drei Linien breit. Beim Igel ist die hintere häutigeWand der Luftröhre am untern Ende noch einmal so breit,als am obern, wo die Knorpelringe eine grössere Ausdehnunghaben. Bei einer Breite von einer Linie am obern Ende be-trägt die Breite am untern 2 Linien.

Bei einem jungen Ziesel war die Luftröhre, aufgeschnit-ten und ausgebreitet, oben und unten 4 Linien, in der Milte3'/i Linien, jeder Bronchus 3',, Linien breit. Die Bronchiawaren bereits grösstenthcils häutig. Bei einem andern jungenZiesel war die Luftröhre unteu auch 4 Linien, der rechte