Ursachen und Wesen des Winterschlafes.
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Bronchus ebenfalls 4 Linien, der linke 3 Linien, in dein gröss-ten Lu n gen lappen der rechten Seite der grösste Broncliialastnoch 2 Linien breit.
Bei einem alten Hamster War die aufgesebnittene Luftröh-re 5 Linien, der rechte Bronchus 4, der linke 3'/ 2 Linien,in der Milte des linken Liingcnlappcns das grösste der Bron-cliia 2'/j Linien, in der Mitte des grossem rechten Lungen-lappcns noch immer 4 Linien breit.
Bei einem alten weihliehen Meerschweinchen war dieLuftröhre aufgeschnitten und ausgebreitet dagegen mir 2'/»Linien, jeder Bronchus ebenfalls 2’/ 2 Linien breit. Die ausihnen entspringenden Bronchia erschienen bereits hei ihremEintritt in die Lunge so eng, dass sie mit einer gewöhnlichenScheere nicht aufgeschnitten werden konnten- Der häutigeZwischenraum an der hintern Wand der Luftröhre zwischenden Enden der Knorpelringe war kaum so breit, wie einmassiger Messerrücken.
Bei einem jungen, aber fast ausgewachsenen Kaninchen,war die aufgeschnittene Luftröhre in der Mitte 4 3 /, Linien,an ihrem untern Ende 4'/, Linien, der rechte Bronchus 4, derlinke 3 Linien breit.
Ich habe die Vermulhung ausgesprochen, dass das eapil-larc Lungcngefässsystem der Winterschläfer weniger enlwifc-kelt sei, als bei den andern Säugethicren. Es würde dadurchdie Annäherung an den Bau der Lungen bei den Amphibiennoch erhöht werden. Die von mir ang'stellten Injectionenhaben mir jedoch bis jetzt noch kein bestimmtes Resultat ge-geben. Wenn aber die Vermuthung sieh aueh nicht bestäti-gen sollte, so wird doch schon durch das schnellere und stär-kere Zusammcnsinken der Lungen bei der Exspiration,, ihr«hei den Inspirationen oft nicht vollständig erfolgende Aus-dehnung, ein weniger vollständiger Respirations-Prozess, undeine Annäherung an das. Luugculebcu der Reptilien bedingt,
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