Z. 20. Die gemeinen Logarithmen der Decimalzahlen. 119
heilen, als der Numerus Decimalstellen über den Einern hat, oder so-viel negative Einheiten, als der Numerus Nullen vor der höchstenDecimalstelle hat.
Numsruo
UoAÄritlimus
1000
3
100
2
10
1
1
0
0,1
— 1
0,01
— 2
0,001
— 3
Da 185,7 zwischen Kill und 1000 liegt, so besteht lox 185,7 ansder Kennziffer 2 und einer positiven Mantisse.
Da 0,0346 zwischen 0,01 und 0,1 liegt, so besteht lo§ 0,0346 ansder Kennziffer - 2 und einer positiven Mantisse (oder auch aus der
Kennziffer — 1 und einer negativen Mantisse). Die negative Kenn-ziffer wird nach der positiven Mantisse geschrieben, z. B.
0, ... — 2 ^ 1, ... — 3 8, ... — 10.
Umgekehrt schließt man aus der Kennziffer des Logarithmus, biszu welcher Decimalstelle der Numerus sich erhebt:
Wenn log -v — 3, ... , so ist a- . d. h. «hat
3 Decimalstellen über den Einern. Wenn log « — 0, . . . , so ist
Wenn 1o§ M — 0, .. . — 1, so ist -c — 0, . . d. h. -r beginntmit Zehnteln. Wenn lox « — 0, ... — 4, so ist « — 0,000 . . undbeginnt mit Zehntausendteln.
2 . Die Logarithmen von zwei Zahlen, deren Verhältniß eine Po-tenz von 10 mit einem ganzen positiven oder negativen Exponenten ist,haben einerlei positive Mantissen und unterscheiden sich nur durch dieKennziffern, z. B.
IoA 132500, 1c>§ 1325, lox 13,25, lox 0,1325, lox 0,001325,. .
Beweis, lox « und 1oA (n. 10^) — lox n -s- L (K. 19) habendieselbe positive Mantisse, wenn L- eine ganze positive oder negative Zahlist, weil durch die ganze Zahl L nur die Kennziffer verändert wird.
;r. Die Logarithmen rationaler Zahlen sind entweder ganz oderirrational. Wäre lox m durch den irreductiblen Bruch ^ genau aus-
drückbar, so müßte 10 ' rational, und IIP — 2" . 5^ eine «te Potenz,also r- durch s theilbar sein (tz. 13, 10).
Um die Mantissen der Logarithmen beliebiger Zahlen zu bestim-