tz. 27. Produete und Potenzen von Polynomen.
147
1 . 2 .
a« S^oX
1.2...«.1.2...jZ.1.2..)'...
dadurch hervorgehen, daß «, j3, . auf alle mögliche Arten gleiche
oder ungleiche Werthe von 0 bis n erhalten, deren Summe jedesmaln beträgt*).
Beweis. Aus der Reihe der n Polynomien a-j-L-j----j-..wähle man «, um aus ihren ersten Gliedern «« zu bilden. Aus denübrigen n — « Polynomien wähle man A um aus ihren zweiten Glie-dern SF zu bilden. Aus den übrigen n — «— /Z Polynomien wähleman x, um aus ihren dritten Gliedern c-x zu bilden, u. s. f. .Wennman das Product a"S^ex . . auf alle mögliche Arten gebildet hat, sohat man alle Glieder der gesuchten Potenz.
/-r—
Man kann aber a« auf verschiedene Arten bilden, weil es so-viel Combinationen «ter Classe der n Polynomien giebt. Man kanndann ebenso S/? auf "^verschiedene Arten, dann ex aus ^ ^
verschiedene Arten, u. s. w. bilden. Man kann folglich ^ auf
^ ^ verschiedene Arten, a«S^ex auf ^ ver-
schiedene Arten, u. s. w. bilden. Daher erhält das Glied a« ^ o- ..den Coefficienten
—cr>, / n—«—1.2... 7!
^ X x 1.2...«.1.2...^.1.2...7...
d. i. die Anzahl der Permutationen von n Elementen, deren « denWerth a, jZ den Werth S, 7 den Werth «, .. haben (ß. 25, 4).
Beispiel. Wenn n —4, so sind folgende Combinationen derExponenten möglich:
4 3 1 2 11 1111
2 2
Man bilde nun die Combinationen Iter bis 4ter Classe der Ele-mente a, b, e, . . und nehme die Elemente
in jeder Combination Iter Classe mit dem Exponenten 4;in jeder Combination 2 ter Classe der Reihe nach mit den Exponenten3, 1 1, 3 2, 2;
*) Leibniz an Joh. Bernoulli 1695 Mai /3 p. 832.
Vergl. Klügel Math. W.
10