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Treppenwitz der Weltgeschichte / von W.L. Hertslet
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Die goldene Zeit.

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heutigen Wirklichkeit verbinden. — (Vergl. über die AtlantisS. A. Norolf. „Die Atlantis nach griechischen und ara-bischen Quellen." Petersburg 1854, auf Verfügung derAkademie gedruckt. — Roisel, „^s§ Paris 1874.

— Bär, st 67-rtr'Ws

cte« ^»rsrsrrs". ^viZnon 1835.)

Ein Zeitgenosse Bacons, näinlich Thomas Campanella(1568—1639) gab ein Seitenstück zur Atlantis in seinerSonnenstadt, Oivitas 8oli8; es findet sich in englischer Sprachezusammen mit dem Leben des Lykurg nach Plutarch, More'sUtopien, Bacons neuer Atlantis (s. v.) in Morleys s/Mvs/sat

Band 23 (Msat tstsMMSMsesMis).-Besprochen

werden diese und noch andere Phantasiegebilde in Kleinwächter:»Die Staatsromane", Wien 1891.

Es hat nie eine goldene Zeit gegeben; kein Volk hatriskiert, welches, unbekannt mit Leidenschaften und Verbrechen,ungestört friedliche Tage dahinlebte. Weder für das Menschen-geschlecht im ganzen, noch für ein einzelnes Volk hat jemalsder Meereisvogel (Halkyon) gebrütet, dem zu Liebe, wenn eruns seinem Neste saß, nach einer hellenischen Sage, See undLuft sich ruhig verhielten und der klare Himmel auf die un-gekräuselte Oberfläche des Meeres herunterschien. (Plinius:Historik, naturalis, Buch 10 Kap. 32.) Der ganze Gedankekiner goldenen Zeit, eines Paradieses ist kindisch; man stelleihn sich doch einmal lebhaft vor. Das Paradies müßte ent-setzlich langweilig gewesen sein, ungefähr wie Dantes Himmel,^a — denken wir uns, jeder sich selbst, einen Himmel aus,und sogar der wäre uns bald so ertötend eintönig, daß wirdavor zurückschrecken würden. Was aber die goldene Zeit,welche erst kommen soll, betrifft, so gehört sie nicht zu unsermThema; vor ihrem Thore steht zwar nicht ein Engel mit flam-wendem Schwert, wohl aber Malthus mit seinemon und der unzerstörbare Egoismus des mensch-

^chen Herzens; beide Ursachen aber sind im tiefsten Grunde