Schluß.
So haben wir denn gesehen, daß die hübschesten und be-kanntesten Anekdoten der Geschichte meistens entweder erfundensind, oder doch, näher betrachtet, oft gerade die Pointe, den-jenigen Zug verlieren, um deren willen wir sie gern hatten,um deren willen wir sie mit Vorliebe uns einprägten.
Der Löwe Heinrichs des Löwen (S. 207) und der desRichard Löwenherz (S. 375), das Ei des Columbus (S. 420)und das Ei des Schweppermaun (S. 227), der Apfel desTell (S. 223) und der des Newton (S. 394), die Fenster-scheibe, in die König Franz I. sein soeE-rö /emMe(S. 331) und die, in welche die Königin Louise die Goethe-schen Verse geritzt (S. 305), das Glas Wasser der KöniginAnna (S. 398) und das Glas Blut des Fräulein von Som-breuil (S. 349), die Vorhersagung einer Sonnenfinsternis durchThales (S. 101) und diejenige der Entdeckung der Phasender Venus durch Coppernikus (S. 249), das Martyrium desRegulus (S. 149) und das des Galilei (S. 416), die Keusch-heit der Lucretia (S. 134), sowie die Ludwigs XIII. (S. 337),das Gastmahl der sieben Weisen (S. 101) und das der Giron-disten (S. 349), der König Eduard I. von England mit seinemKnaben auf dem Arm vor den wallisischen Großen (S. 379)und Maria Theresia mit ihrem Sohne Joseph auf dem Armvor den Magnaten in Preßburg (S. 280), die erste BegegnungPetrarcas mit Laura in der Kirche (S. 411) und die Miltonsmit der schönen Italienerin (S. 392), der Ring des Grafen