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Die Deutschen.
von 60 000 Pfund Sterling in einem Feuer von Zimmetverbrannt haben.
Als der Kaiser 1547 Wittenberg belagerte, soll er der inder Stadt befindlichen Kurfürstin von Sachsen durch einenHerold haben melden lassen, wenn sie die Stadt nicht gleichübergebe, werde er ihr das Haupt ihres in seinerGefangenschaft befindlichen Gemahls auf einerSchüssel senden; die Phrase ist erfunden. — Nach derEinnahme Wittenbergs soll der Kaiser auf die AufforderungAlbas, die Leiche Luthers an den Galgen hängen zu lassen,dieses abgelehnt haben mit den Worten: „ich führe Kriegmit den Lebendigen und nicht mit den Toten."Ein sehr schönes in der Lutherhalle daselbst befindliches Bildvon Teich stellt diesen Auftritt dar. Die Erzählung stammtnach Stirling, o/k/tö HWönon V.,
1853 aus Juncker: Vita Nart. llutsii, Frankfurt1699 p, 219, welcher wiederum Sleidan: vs statu rskiZ.st rsip. lil). XIX. als Autorität angiebt, allein Luthers besterFreund, Bugenhagen und der sehr gewissenhafte ChronistMenz erwähnen den Ausspruch nicht; er steht übrigens fastwörtlich bei Diodor (Fragment bei Constantin Porphyro-genitus „von Denksprüchen"). Der Karthager Barkas er-widert daselbst den Herolden des Fundanius, welche umErlaubnis zur Bestattung ihrer Toten bitten: er gestatte dasBegraben, indem er Krieg mit den Lebenden führe; mit denToten sei er ausgesöhnt; ähnlich Hannibal, dem Magoden Leichnam des Sempronius schickt, worauf die Truppendiesen zerhauen und die Stücke verstreuen wollen; aberHannibal erklärt, man dürfe nicht Rache nehmen an einemKörper, der nichts mehr fühle (Fragment des Diodor beiConst. Porph. „von Tugenden und Lastern").
Über den Eintritt Karls V. in das Kloster von Puste(nach dem Flüßchen Puste, nicht etwa nach einem Heiligenso genannt, 1556) erzählt de Thou (Kiskoria, sui tswxoris,