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Treppenwitz der Weltgeschichte / von W.L. Hertslet
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319
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Dic Deutschen.

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dieser Proklamation zeigte der König an, daß er Befehl ge-geben habe, die Truppen aus Berlin zurückzuziehen. Überdie Frage, wer ihn zu diesem Schritt bewogen, schwebt auchein noch unaufgeklärtes Dunkel.

Als Österreich nach seiner militärischen Niederlage inItalien (1859) eine konstitutionelle Regierung einführen wollte,weigerte sich bekanntlich der ungarische Landtag Delegierte fürden in Wien tagenden Reichsrat zu wählen. Darauf soll derösterreichische Ministerpräsident, von Schmerling (geb. 23.August 1805, si 23. Mai 1893), gesagt haben: „die Ungarnwerden uns schon kommen, wir können warten". InWirklichkeit aber hat nicht von Schmerling, sondern der un-garische Abgeordnete Dsak bei dieser Gelegenheit gesagt „Wirkönnen warten", während von Schmerling diese Worte beiEiner ganz andern harmlosen Veranlassung, nämlich in einerDebatte über das Preßgesetz (22. Oktober 1862) angewandthat. (Direkte Mitteilung des Herrn von Schmerling.)

Der letzte Herzog von Anhalt-Bernburg, Alexander(1 19. August 1863) soll einmal gesagt haben, „ich mußEine Eisenbahn in meinem Lande haben, und'venn es mich tausend Talerko st en sollte". DieserAusspruch ist jedoch, wenn nicht ganz erfunden, doch mindestensverdreht. Aber als höchst charakteristisch für unsere kleinstaat-kichen Verhältnisse ist er so populär geworden.

Unsern beiden Dichtern Goethe und Schiller hat manauch passende letzte Worte zurecht gemacht; für jenen: „Mehr^kcht", für diesen: „Einen Blick in die Sonne",^ehr hübsche Seitenstücke.

^ öear«,' Lamartine.) In dem Goetheschen

Ausruf, den am schönsten ein Gedicht von A. Knapp benutzt,hat sogar ein über nicht-englische Sachen mit der bekannten^vglischen Leichtfertigkeit urteilender, vermutlich nur schlechtputsch verstehender Britte die Devise der ganzen deutschen,*hw zu nebelhaft erscheinenden Litteratur gefunden!! Der