Die Franzosen.
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sind, sind untergeschoben; das älteste Manuskript, welches vonihnen existiert, in der Bibliothek zu Troyes, ist hundert Jahrejünger als Helo'ises Tod.
Am 3. Oktober 1371 unter König Karl V. von Frank-reich soll der berühmte Kampf zwischen Richard de Macaireund dem Hunde des Ritters Aubry von Montdidierstattgefunden haben, in welchem der Hund den Macaire tötete.Aubry, der Liebling des Königs war im Walde ermordetworden, der Hund an der Stelle zurückgeblieben, dann aberuach Paris gelaufen, wo er durch sein auffallendes Wesen dieAufmerksamkeit auf sich zog und mehrere Personen bewog, ihm! nach dem Walde zu folgen, wo dann die Leiche aufgefundenwurde. Später hat er den Mörder so oft er ihn sah wütend^ Angefallen, wodurch der König schließlich bewogen wurde, die, Sache einem Gottesurteil zu unterwerfen, d. h. die beiden mit' Einander kämpfen zu lassen, wobei Macaire wie erwähnt unter-lng. Die Geschichte ist jedoch weit älter als 1371. Mansindet sie schon in der Chronik des Alberich, eines Mönchesnon Trois-Fontaines, gedruckt zu Hannover 1680, welche bis! 1241 geht mit der Bemerkung, daß sie sich unter Karl dem
^ Großen zugetragen; auch erzählt er sie nicht als eine Thatsache,
ändern als eine Erfindung, ja dem Wesentlichen nach, d. h.j °hne den Zweikampf steht sie schon bei Plutarch, Über den^erstand der Land- und Wassertiere, Kap. 13 zur Zeit des Königs^hrrhus spielend. Sie ist sehr häufig in Romane aufge-nommen worden. Der in Frankreich beliebteste Titel^ o/rr'e-r stammt von einem sie darstellenden
Relief über dem Kamin eines Saales im Schlosse Montargisbournier). Darüber, ob dieser unhistorische Hund auf dasheater in Weimar gebracht werden sollte oder nicht, ent-zweite,, sich bekanntlich zu guter letzt Karl August und Goethe.
Die Spielkarten sollen zur Erheiterung des schwachsinnigen! ^Migs Vi. Frankreich erfunden worden sein (1380! ^1422); ist nicht haltbar.