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Die Italiener, die Spanier, die Schweden ,c.
in Wirklichkeit die Schiffe mit Zustimmung der ganzen Mann-schaft auf den Strand laufen lassen, damit auch die Seeleuteam Feldzuge teilnehmen könnten. Eine ähnliche Erzählung,d. h. von verbrannten Schiffen, steht schon bei Plutarch „Überdie Tugenden der Frauen" unter „Trojanerinnen". — NachSpanien zurückgekehrt soll Cortez lange keine Audienz beimKaiser haben erwirken können und sich deshalb einmal vollUngeduld durch die Menge an den kaiserlichen Wagen heran-gedrängt haben. Als der Kaiser hierauf gefragt: „wer istder Mann?" soll ihm Cortez zugerufen haben: „einer derEuch mehr Königreiche verschafft, als Ihr früher Städte hattet".So erzählt Voltaire, Misrr-'s, Kap. 147.
Prescott bemerkt jedoch, daß er für diese höchst unwahrschein-liche Geschichte irgend eine andere Belegstelle nicht gefundenhabe 0 / VII. 5, Note). Richtig ist, daß
Cortez vom Hofe sehr kühl empfangen wurde, so daß jenerGedanke wohl in ihm aufgestiegen sein könnte; daß er ihnausgesprochen und in oben angegebener, etwas brutaler Weise,gehört dann zur «rrso-o-r-sos-re des Treppenwitzes.
Es wird oft erzählt, besonders in populären Zeitschriften,daß ein Spanier Namens Blaseo de Garay von KaiserKarl V. im Hasen von Barcelona am 17. Juni 1543 eindurch Dampf bewegtes mit Korn beladenes Schiff von200 Tons (— 4000 Centner) genannt Trinidad, gezeigthübe. Der Kaiser soll die Sache günstig aufgenommen undden Erfinder belohnt haben, jedoch durch wichtige Staatsan-gelegenheiten davon abgezogen worden sein. Die Angabestammt jedoch erst aus einem Briefe von Thomas Gonzales,Direktor der Königlichen Archive von Simanca bei Valladolidin Spanien an de Navaretde ää. 27. August 1825, der inZachs Astronomischer Korrespondenz 1826 veröffentlicht wurdeund sie ist höchst unwahrscheinlich. Woodcroft und Bergen-roth haben später beide die Archive in Simanca untersuchtund verschiedene auf de Garay bezügliche oder von ihm her-