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Abeille.
in Murrs Beyträgen zur arab. Litteratur. 8> Er-lang, »Zoz^
* Abeille, ( ) In der ^ lstoire 6e I'^cs-
stemre (jes 8eiences von 1699 findet man die Be-schreibung eines flachen Gewölbes von seiner Erfin-dung, wovon der Steinschnitt ganz eigen ist.
Abel, (Ernefl August), gebürtig von Zerbst ,lernte in Hamburg bey Rudolph la Fontaine. Ermalte Bildnisse in Oel, Pastel, Miniatur undCrajon, auch anderes aus eigner Erfindung. EinigeJahre hielt er sich in London auf. Dann besuchteer Paris, die Niederlande und einen Theil Deutsch-lands , und ließ sich endlich unter dem Schutze desDomkapitels zu Hamburg nieder, wohin er auch,nach späterhin anderwärts unternommenen Reisen,gegen das I 1780 zurückkehrte, und einen Kunst-handel trieb. Er lebte noch 1782. Seine größteStärke bestand indessen in wohlgetroffenen Minia-tur - Bildnissen. C G Geyser hat nacy ihm radirt.Mensel Miscell. 111. 39.
— — (Hans), von Frankfurt am Mayn,malte 1494, nach des dortigen Rathes Auftrag,einen Traghimmel auf die Ankunft des RömischenKöniges. Hüsgen Sr. 8 .
— — (Leopold August ), Ernefl Augusts älte-rer Bruder, geb. in Zerbst 1714. Hielt sich lange,als -Violinist und Miniaturmaler, zuerst in Leipzig ,hernach an verschiedenen deutschen Höfen auf; dannarbeitete er zu Berlin in der Porzelanr Fabrik, undtrat endlich, als Conzerkmeister, in Mecklenburg-Schweriuische Dienste, worin er um 1782 nochlebte. Er malte Bildnisse und anderes, und unter-wies zwey seiner Söhne in der Kunst: WilhelmAugust Christian, und August Der erstre, geb.um >748 gieng um 1770 nach Kopenhagen , wo erniedliche Bildnisse und Landschaften malte. SeinBruder August, Hofmusikus zu Berlin , übertrafihn aber noch sehr, und würde es wahrscheinlichungemein weil in der Kunst gebracht haben, wenner . ieftlbe zu seiner Hauptbeschäftigung gemachthärte. Asc.
— — (Ludwig), geboren in Liancourt , undSchüler von E. Guerin, ein geschickter Mignatur-Maler. S. Lxplicariuki äes ouvrabez cle pein-
ture, sculpture etc-, exposös -ui 8alonj I800.
H.n. VIII. Er lebte noch um i8vZ.
— — ( ) ein französischer Künstler, ge-
wann IM I 130z den Preis der Akademie der Bau-kunst zu Paris mit der Zeichnung eines Saals fürdie schönen Künste.
— — ( ) ein deutscher Künstler (ob einer
der vorgenannten Söhne von Leopold August, istuns unbekannt). Im I. 1797 lebte er zu Wien ,und wurde bereits nach Fngern, seinem Meister,für den beßten der dortigenGeschichtsmalergehalten.Damals gedachte er sich noch weiter auf Reisenausznbilden. Meusel A. Miscell. VI. 827.
* Aberli, (Joh Ludw ), starb zu Bern 1736.Meyer, sein Meister, war em sehr mittelmäßigerMaler, bey dem er dennoch drey Jahre zubrachte.Ohne Geld und Kunst kam er nach Bern , wo ervon Johann Grimm einem Schüler von Werner,sehr getreuen Unterricht empfieng. Nach dessenTode malte er zuerst Bildnisse; aber seine Neigungfür die Landschaftmalerey gewann die Oberhand.Im I >7LS g>eng er mit seinem Schüler, A. Zingg,nach Paris . Man weißt, welche Menge Nachah-mer seine colorirte Zeichnungen gefunden, wie we-nige aber ihn erreicht, und keiner, seinen FreundNieter und seither Bidermann ausgenommen, ihnübertreffen hat. Erstrer arbeitete seit 1777 ihm be-ständig zur Seite, und er fand an demselben bis ansein Ende dem treusten Gehülfen. Rost führt seinesämtlichen 30 Blätter an, von welchen diejenigenvon Eerlier Erl rch), Pverdün, Muri und Wim-mis die größten und vorzüglichsten sind. Eine sehranziehende ausführliche Biographie dieses merkwür-digen Künstlers, von H. Ritter verfaßt, findet man
Abramson.
im r—3 Hefte des Helvetischen Journals für Lit-teratur und Kunst.
Abesch, (Johann Peter und Peter Anton),Gebrüder von Surfte, K. Luzern in der Schweiz ,gebürtig, waren vonrefliche Glasmaler des X VIII.Jahrhunderts.
— — (Anna Barbara ), Peter Antons Toch-ter, übertraf noch ihren Vater in seiner Kunst.Man siehet von ihrer bewundernswürdigen Arbeitin dem Kloster Muri in der Schweiz . Dieselbestarb zu Surfte 1750. Nsbleaux cl. l. 8ui8se 1°.1l. P. lZZ.
Abilgaard, (Clemens), hat nach dem gleichfolgenden Nikiaus A in Kupfer geatzt.
— — (Niklaus), Königl. Dänischer Ge-schichtsmaler. ward 1763 Professor der Kunstaka-demiezuKopenhagenuns bekleideie zugleich dieStelleeines Justizrathes; ein Mann von großem Genie,der seine Kunst in allen ihren Theilen studirt hatte,und dessen Compositionen voll Wärme und Origi-nalität waren. Einzig tadelte man sein allzudüste-res Kolorit (das dann freylich andre wieder einenncrvigten Ton nannten) und das zu wenig Natür-liche seiner Stellungen. Im I 1734 malte er aufeine ic/ hohe und 6^ breite Tafel die Geschichtevon der Uebertragung der unumschränkten Regie-rung des KonigLeichs an Friedrich III. Seinverwundeter Philoktet wird ebenfalls sehr gerühmt.Verschiedenes, wie z B seinen Offian, kenntman durch Stiche. In dem großen Brand von1794 hatte er vier seiner vornehmsten Gemäldeverloren, worüber er so untröstlich ward, daß erden Pinftl so gut als beyseite legre. Er lebte nochim I. i8or. Hennings S. >43 und chftcüw. /rtt.ste /(Lüro/se 1804. -Vo.
Ablainville, (Stephan von^, ein Bild-hauer von St. Remy in Provence gebürtig; wardum 1785 Mitglied der Kunstakademie zu Wien , undzeichnete sich be onders durch seine Verzierungenaus Meusel II B- S- 66 .
Ableitner, (Balthalar), nebst Joh. undTobias Bader, Matthias Schütz und MatthiasSkemharr, alles Bildhauer, arbeiteten um >660zu München in Kurfürst!. Diensten, weftenrie-der S. 35.
Abraham. S. sogleich Abramson.
* Abramson, (Abram), derselbe, der ünLexikon mit seinem gleich folgenden Vater, JakobA- verwechselt wird, geb. 1752. Was wir von ihmwissen, ist dort zu finden. Wahrscheinlich ist esdieser, der von Kaiser Alexander I für se ne aufdessen Krönung verfertigte Schaumünze mit 20aDukaren beschenkt wu de. Meusel Miszell.XIV. 7 »s.
— — auch Abraham, (Jakob), ein Jude,Königlicher Münzmedailleur in Berlin , geb 172sim Herzogthum Mecklenburg - Strelitz . Bey einemsehr unbedeutenden Arbeiter in Polnisch : Liste er-lernte er das Wappenstechen und Steinschneiden;aber sein Kunstgenie und sein Fleiß, verbundenmit Nachdenken und einem gründlichen Studiumhalfen ihm auf die Stufe, auf der er sich durchvorlreflich ausgearbeitete Schaumünzen so rühm-lich auszeichnete. Ohne selbst zeichnen, erfindenund modelliren zu können, stellte er dennoch allesmit der größten Geschicklichkeit dar. Zu seinenvorzüglichsten Arbeiten gehören die Medaillen aufdie Siege Friedrichs II im siebenjährigen Kriege,besonders den bey Lorgau erfochtenen, nach Ram-lers Idee und Meits Zeichnung Im I. 1750trat er in königliche Dienste, und starb 1300. Erhinterließ drey Söhne, die sich alle der Kunst ihresVaters gewiedmet haben: Den schon vorgemeld-ten Abraham; dann Jakob,^der im I > 8^4 eineSchaumünze auf Ranr geprägt, u»d eine andreaufHerdern in der Arbeit hatte; und einen drit-ten, dessen Namen wir nicht kennen. Baur u. a.