zo Baillenil.
Dentname. Von dort kehrte er in sein Vaterlandzurück. Fk. (unter Baillu und van Baien) undRost VI. S. r 48 . führen seine Blatter an. Fürdas Buch: Onrstinnlium nunc viventium
hatte er mehrere gestochen. Das Mechanische sei-ner Kunst verstand er sehr gut.
* Baillenil, (F), der ältere, Kupferstecherund Königl. franz. Geograph. Von ihm sind dieBlätter zu: le Zlo-ni Oastrarnetatlcm. 8 . s'srls 748.Dann das Perspektiv einer Illumination, nachSlodz Erfindung, und hauptsächlich ein Plan vonder Stadt Paris , an welchem jedoch auch andremitgearbeitet haben; und namentlich
— — — (F.), ein französischer Portrait- undLandschaftmaler (vielleicht d Vater des obigen u. desfolgenden). Nach ihm hat le Bas eine Folge vonacht kleinen Prospekten, und B Picart ein kleinesPortrait von Fenelon gestochen.
* — — — (N.), der jüngere. ^ 5 . (Das Lex.führt diese beyden Künstler unter dem NamenBaille»! an, und nennt solche Vater und Sohn).
Baille oder Baille, (Alexander), ein eng-lischer Kupferstecher. Man kennt von ihm zweyschöne historische Blätter: Eine H. Familie, undeine S. Cäcilie, beyde nach Franz Fernandi, genanntJmperiali. S.
* Batikte». S. Ballt».
»Batlltou. S. Ballt».
* Batllu. S. Batllen, und Ballt».
* Batlly, (David). Geb. zu Leyden 1588-Somit starb er in seinem 50. I. Nachdem er inItalien und in Deutschland gearbeitet hatte, kehrteer in sein Vaterland zurück. führt einige nachihm gestochene Blätter an. Von denen nach seinereignen Erfindung, deren im Lexikon Erwähnunggeschahet, kennt er keine, (vergl. jedoch den obigenArt. Baglt).
* — — (Jakob I. ) Nach Feltbten starb eri 68 r. Westerhout und Huquier haben Folgen vonBlumen, und S. le Clerc Devisen für die Königl.Tapisserien nach seinen Zeichnungen gestochen L
* — — (Jakob II.) Des obigen Sohnssohn,st. im I. 1763 als Oberaufseher der KöniglichenGemäldesammlung in Luxemburg , welche Stelleschon sein unten folgender Vater Niclaus bekleidethatte.
— — (Jakob III. ) Die Perwandschaft die-ses letzter» mit Obigen ist ungewiß. Auch er starbin gleicher Verwaltung, wie Jakob II. 1774 im 73.I. seines Alters-
— — (I Silvester). Auch seine Verwandt-schaft mit Obigen ist uns unbekannt. Einzig wis-sen wir, daß er Jakob III. in der Oberaufsicht derKöniglichen Gemälde gefolgt war. /'iAamol.
* — — (Niklaus), Jakob I. Sohn. Legtesich aufs Landschaftmalen, und ätzte nach seineneignen Zeichnungen eine Sammlung von ic>. Aus-sichten der Gegenden um Paris . /i.
Barnvikle, (I. oder P), ein Maler vonParis , nach welchem I. Meheux 1637 das Bild-niß von L- A. Aubert de Ville-Serin, Bischofvon Senez, gestochen hat. /s.
Bark, (Hans Jakob), wird von von Stette»unter die geschicktesten Gold- und Silberarbeitervon Augsburg gezählt.
— — (Lorenz), und Bonacker; verfertigtenin dem sogenannten goldenen Saale des Rarhhauseszu Augsburg vorzüglich schöne Schreiner - Arbeit.Von Sterten.
Barsch, (Ferigo), ein unbekannter Maler,vielleicht von Kempten gebürtig. Man kennt vonihm eine Maria Magdalena , ein Kruzifix in den
Baldi.
Armen, Mit der Unterschrift: kerro llaisck so.et exc. Lawpostunum. /k.
Baisse oder Böhser, (Madame). Von ihr,und von einer andern Dame in Dresden , sah manim I. rZoo auf der dortigen Kunstausstellung einenBlumenstrauß in allerley Zeuge der Natur nachge-bildet, der durch seine seltene Schönheit AllerAugen auf sich zog, und es verdiente, daß einsolches bloßes Galanteriestück selbst unterer entliehenKunstwerken erscheinen durfte. Deutsch . Lunstbl.I. 3. 35 und ll I. 49. wo sie < welche Nachläßig-keit!) in zwey Jahren nacheinander ungleich ge-nannt wird.
Balästra, ( ) einer der geschicktesten römi-
scher Baumeister neuerer Zeit. Er war einer vonden Künstlern, die im I. 1799 der junge LordHamilkon zu seiner antiquarisch - artistischen Reisenach Griechenland , Asten und Aeaypten mit sichnahm, und derjenige, der, nebst dem KalmukeFeodor, die meisten und interessantesten Materia-lien für die herauszugebende Beschreibung dieserExpedition, die sich im I 1302 endete, zusam-mengetragen , und namentlich von den architrfro-nischen Monumenten Ausmessungen, Risse und Pro-spekte genommen hat, die sich durch Genauigkeitund Sauberkeit auszeichnen Allgem. Zeit. 130;.S. 5 l 5->6 Seither erhielt er den Auftrag, denPallast der englischen Gesandtschaft in Konstanki-nopel zu erbauen. Sirre» »ud Rukurgem. vonRom. S.247.
* Batassi, (Marius). Seiner und seinesMitschülers Ottavio Vannini bediente sich ihr Leh-rer, da Passignano , häufig, um seine Gemäldeim Groben zu entwerfen. In seinen eignen Arbei-ten war sein sorgfältiges Studium nach den An-tiken sichtbar. Liorillo I. S. 409. und 421.
Balbi, (L.), ein neuerer Maler zu Wien I.E Mansfeid hat nach ihm das Bildniß der Erzher-zogin von Oestreich, Elis. Wilhelm. Louise, Prin-zessin von Würtemberg gestochen.
Balcervskp, (E), ein Maler von Wilna inLitthauen. Man kennt nach ihm das Bildniß derKönigin von Pohlen, Maria Joseph«. Ll.
* Balco. S. Palko.
Baldacc,, (Magdalena). S Gozzi.
Baldassari, (Valer), Civil- und Kriegsbau-mcister zu Ferrara ; verfertigte um 1780 den Rißund besorgte den Bau einer Brücke zu Fossombrone,die aus einem einzigen Dogen von 176. römischenFußen im Durchschnitt bestehen soll.
Balder , ( ) ein alter deutscher Bildschnitzer,kaläer me keolt, spricht eine von den Kirchentbü-ren am Dohme zu Constanz , an welcher dieserKünstler die Leidensgeschichte Jesu, vortreflich inhartem Holze geschnitzt, aus der Manier und demCostume der Figuren zu schließen, im XVI. Jahrh,gearbeitet hatte. Journ. v. u. f. Deutsch!. 1736. 1 .
* Bald», (Anton). S. Baldo.
— — (Carl), ein Kupferstecher zu Neapel .Man weißt nichts weiter von ihm, als daß er nachSolimena gearbeitet hat. //.
— — (Dionysius). S. den Art- Vielmode Grandi.
* — — (Lazarus) Derselbe ist unter dieeigentlichen Nachahmer des Beretini, seines Mei-sters , zu zählen. Die nach ihm gestochenen Blätterfindet man bey A. verzeichnet Er selbst soll einsehr schönes Blatt, die Deschneidung, geätzt haben,welches der lDinklersche Catalog anfuhrt. SeinWerkgen: llrove compsnstio stelln Vita sti 8t. 1 . 82 -2»ro, Nonnoo « pittore lö. Koma 681 bestehtnur aus wenigen Seiten, ist aber äusserst selten.
— — (Peter Maria), ein Maler und Bauemeisier; lernte bey Balthasar Franceschini. Er