Band 
Zweyter Theil [1].
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64
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64 Bergmann.

kelmann u. s Jahrhundert S. 307.) „besitzt,nebst großer Fertigkeit des Pinsels, eine kräftigeblühende Farbe; mit der Zeichnung weiß er sichselten ganz glücklich und tadellos abzufinden."

Bergmann, (Andreas), Goldschmied undRathsverwandter zu Nürnberg , geboren 1619 undgestorben 1688 ist lediglich durch sein von JohannBergmann gezeichnetes und von G. Venzler 1693gestochenes Bildniß bekannt.

— — (H.), ein Kupferstecher von Berlin , derdas Bildniß der Tänzerin Barberini, übrigens abermeist Landcharten gestochen hak.

— — (I.), ein Kupferstecher, von dem manlediglich die Bildnisse dreyer berühmter Jesuiten Gonzaga, Borgia und Costka kennt. Hkc.

Bergmayr, (Johann), ein Bildnißmalervon Augspurg, den wir aber nur aus demjenigendes Pastor Lutz von Lindau kennen, welches G. A.Wolfgang 1753 nach ihm gestochen hat. /f.

Berg müller, (Andreas), ein Freskomalerzu Augspurg, welcher selbst vier Altarblätter geätzthat. L) Fast vermuthen wir, daß dieser (viel-leicht irrig Andreas genannte) Künstler mit demgleich folgenden Ioh. Baptist Eine Person sey.

* — — (Johann Baptist), des folgendenJoh. Georgs Sohn, nach Heinecke auch Kupfer-stecher und Kunsthändler';» Augspurg, starb 1735.Er vermehrte das Werk seines Vaters über dieStatur des Menschen, und folgte überhaupt dem-selben in der Kunst mit einigem Erfolge. Etlichevon ihm selbst gestochene Blätter führt an.

* — — (Johann Georg). Seine Antropo-metrie ist vom Jahr I?2Z und der geometrischeMaaßstab in der Architektur vomJ. 1752. Directorder Akademie zu Augspurg war er seit dem I. 1720.Bey seinem historischen Vortrage als Kupferstecherwußte er die Radiernadel und den Grabstichel sehrgut zu vereinigen. Sowohl die von ihm selbst, alsdie nach ihm gestochenen Blätter findet man beyverzeichnet.

*Bergognone. S. Bergonzi

Vergold, oder, richtiger: Berggold, (CarlMoriz), Lieutenant unter dem Kurfürst!. Sächs. Ka-vallerie-Regiment Prinz Max. geb. auf der FestungKönigstein 1760, ein Maler, wird unter die Schülervon J E. Schoenau gezählt. Er lernte auch dieMathematik bey Löbnitz, und bey Krubsacius die- Baukunst. Dieser Künstler ist vorzüglich durchBataillcnstücke berühmt, die sich meistens in Polen befinden. Leller S. 16 „Er würde es" (heißtes r ?89 bey Meusel II.) „ in diesem Fache nochsehr weit bringen, wenn der Soldat und der Ruheliebende Künstler gut unter Einen Hut paßten."Wahrscheinlich ist es derselbe, welcher in neuernLagen, als Militair und Kunstliebhaber in Leipzig wieder erscheint, und nach dessen Zeichnung manin: Ideenmagazin fürGutseigenrhümerundGareenliebhaber XI. 1 V.Hefr (1305 ) eine Brun-nenverzierung findet.

— — (Samuel), Maler zu Dresden um 1760.Meusel II. sagt von ihm 1789. »Der Name diesesKünstlers kam ehedem oft bey den Gemälde-Aus-stellungen in Dresden rühmlichst zum Vorschein;aber in neuernZeiten hat man nichts von ihm gehört."

Bergon oder Verton, ( ) ein Früchte-

und Blumenmaler zu Paris um 1790. Mrc.

* Bergonzi oder Bergonzoni, auchBergognone, (Laurentius). Andre geben 1646für sein Geburtsjahr, und Guercino für seinen Lehr-meister an. Er setzte sich in Rom. P. Palmieri hatnach ihm ein kleines Blatt gestochen, das eine Ren-contre vorstellt. L

*Bergqurst, auch Berquist, (Carl).Er arbeitete zu Stockholm , war Mitglied der dor-tigen neuen Akademie, und hat hauptsächlich! Bild-

Bernaerds.

nisse gestochen, die man in verzeichnet findetAndre seiner Blätter sind nach Deutschlander,Gott -man, Lober und Streng. Auch hat man einigeLandkarten und Aufrisse von Städten von ihm; soz. B. denjenigen von Stockholm von 1771.

Bertgenskp, ( ) Baumeister zu St.

Petersburg , starb 1770. Bernoutllt.

Bering, (I. H.), ein unbekannter Maler,nach welchem P. Schenk das Portrait des hollän-dischenVice-AdmiralGillesSchey gestochen hat. /f.

Berk. S. Berck.

Berke, (Johann), ein Kupferstecher zu Prag .Von ihm sind acht Blatter zu Maders critischenBeytragen zur Münzkunde des Mittelalters, 8. Prag 1803. Dann ein Bildniß des Fürsten C. Egon vonFürstenberg, u. a. Mrc.

Berkenboom, (Mattheus), ein Kupfer-stecher. Man kennt ein in Farben gestochenes Blattvon seiner eigenen Erfindung, welches das durch denGeneral Coehorn befestigte Nymwegcn vorstellt. 7 /.

Berkencamp, ( ) ein Bildnißmaler,

nach welchem Lhoenert gestochen hat.

Berkhauser. S. Berckhauser.

Berkhey, (Franz), lVI. v. und Lehrer derNaturgeschichte zu Leyden ; besaß ein aus Zeich-nungen bestehendes Naturalienkabinet, welches aufio,ooo Stücke geschätzt wird, die von ihm selbstgezeichnet und mit Farben prächtig erleuchtet sind.Sie stellen alle Arten von Thieren, Vögeln, In-sekten, Fischen u. s. w, nach dem Linnaeischen Systemevor. Er blühete um 1780. volkmann S. 207.

* Berkhepden, (Job und Gerard), Hou-bracken läßt gerade umgekehrt mit dem LexikonGerard 1693 im 70 Jahr im Wasser sterben. JobsBildniß befindet sich , (somit von ihm selbst gemalt)in der Gallerie zu Florenz . In eines seiner Gemälde,das einen öffentlichen Platz vorstellte, malte van deVelde die Figuren; Lienhard hat es gestochen. Einandres großes und seltenes Blatt nach ihm (dasGemälde befand sich einst in der Gallerie Brühl ) istvon dem Grafen Bellotti, Canaletto genannt; undein drittes, von Daudet, stellt den alten Hafen vonHarlem mit Figuren und Thieren vor. /k.

Berk mann. S. Berckmann.

Berkner. S. Berckner.

Berlin, (A-), ein Maler zu Berlin , arbeitetedort um 1694 A. C. Kalle, A. Reinhard, undTaucher, haben Bildnisse nach ihm gestochen. LJicolaiund

B erlincione, (Laurenz), ein Maler zuFlorenz . Man he nach ihm Verzierungen gestochen,welche bey der i 89 dort gefeyerten Hochzeit derPrinzessin Christin« von Lothringen gebraucht wur-den.

^Berlinghieri, (Camillus). Man kenntnach ihm eine zu Venedig bey Franz Daleggio er-schienene Folge von zwölf Landschaften.

— — (Bonaventura), ein Künstler von Lucca ,malte 1235 ein Bild des H. Franciscus, (also neunJahre nach desselben Tod) welches sehr schön seynsoll, und in Rocca di Guiglia, einem Lehen desMarchesi von Montecucculi gezeigt wird. Es istauf vergoldete Leinwand gemalt.

Berll'schky, (Georg Wilhelm ), geboren zuBuchholtz im Amt Wusterhausen 17^1. Kam 1772als Landbaumeisterin Marggräfi. BrandenburgischeDienste gen Schwedt . Erbaute daselbst das Overn-Lheater, dasi Rathhaus und die kleine französischeKirche. Mcolai.

Bern. S. Bernde.

* Bernaerds. S. Bernards.