Band 
Zweyter Theil [1].
Seite
72
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7 « Beu f»

Beuf, (Johann le), ein französischer Kupfer-stecher/ von dein wir aber nichts weiter als diebeyden Bildnisse des braven Crillons und Bcrtrandsvon Salignac kennen,

Beughen, (D. van)/ ein Kupferstecher, vondem man das Bildniß Balthasar Beckers (Verfas-sers der bezaubcrten Welt) / von Amsterdam 1694datirt, kenut.

* Beugnet / ( ) ein im I. iZoz verstorb-

ner vorzügllcher Holzschneider in Paris . Von sei.ner Arbeit s. in Renouards banales äe l'lmpri-meris (lös - 4 l 6 es. Wahrscheinlich derselbe/ dendas Lexikon, unten dem Namen Beugnee, kurzanführt, ^c.

Beugue, ( ) ein Baumeistex; arbeitete

UM 1760" zu Dijon . Mi>c.

^ Bevilacqua, (Ambrosius). B. Capitellihat nach ihm gestochen. Mrc.

^ — S. Salimbene, (Ventura).

Beville, ( ) ein Landschaftsmaler, arbei-

tete um 1720 zu Paris . le < 7 oWw Dom. III.

p. 2l8.

Beukelaer. S. Beuckelaer.

Beurer, (Abraham)/ Universitätsmaler zuAltorf bey Nürnberg; geb. 1663, gest. 1733.

— — (Ferdinand), geb. zu Hipoldstein 1641,Kupferstecher zu Nürnberg .

Beyde sind bloß durch ihre Bildnisse (Abrahamsseines von Dehne gestochen) bekannt.

* Beurlein. S. Baurlem.

Beurlier, (Carl), ein Kupferstecher zu Paris ,der nach Poissard Aussichten von dieser Stadt,dann auch nach Watteau und andern gestochenhat.

Beusch, (Fcrigo). Mit diesem Namen: ?e-riZo Leuscti pinx. sxc. Campocinnum (Kemp-ten in Schwaben ) ist das Blatt einer büßendenMagdalena bezeichnet.

*Beusekom. S. Benseam.

Denseiin, (Johann), zwey Bruder; Renatund Remigius Lagoubaulde, Vater und Sohn;Loreuz Lucas, und Robert Herusse zu Anet;Philipp Bacor zu Bouffi; Peter Eudier zu Fe-camp; Simon Mehestre de la Rue, Vater undSohn, Martin Hubert, Egidius und MichelDubosc von Caen; alles französische Glasmaler,die von den Königen Heinrich dem II. und Carldem IX. die Bestätigung ihrer alten Freyheiten er-hielten. le ^reü 1'. I. L. 14.

* Beutler, auch Vertier und Beyrler, (P.Ambrosius). Derselbe, den das Lexikon (unterCaspar Beutler) P. Arhanasius nennt, nachwelchen B. und P. Kilian etliche Heiligenbildergestochen haben.

* — — (Clemens). Wahrscheinlich nach ihmist das mit < 5 . L. Beutler bezeichnete Bildnißdes Luzernischen Schulthcissen Alphons von Son-nenberg und des Jesuiten Franz Poyer, welcheM. Küssel >664 gestochen hat.

— — — — ein andrer Künstler gleichenNamens, welchen als einen Maler und Geo-meter von Berlin , der um 1670 dort arbeitete,und namentlich zwey Blätter anführt, welche I.G. Wolfgang nach ihm gestochen hat; deren einesdie Cäremonie der Statuten-Bcstätigung des Chur-fürsten von Brandenburg , das andre den H. FranzBorgia vor dem Mutter - Gottes - Bild auf denKnieen vorstellt.

* — — (Jak.) dessen im Lexikon unter dem Art.Casp. Beutler gedacht wird; wobey aber, nach//. zu berichtigen wäre, daß er vielmehr gegenEnd als zu Anfang des XVI. Jahrh, geblühet,

B e y e r>

und namentlich noch 159z gearbeitet habe. Mankennt von ihm Blätter nach A. V- Hülle ge-stochen.

* Beutler, (MathiasX Dessen im Lex. eben-falls unter Caspar Beutler kurze Erwähnung ge-schieht, arbeitete um 1532 — 1616. Man kenntvon ihm vorzüglich ein in sieben Blättern bestehen-des Thierbüchlein; dann ein andres, welchesTrachten von Herren und Damen in Tabatieren-Form vorstellt, und zum Titel führt: posen-Büchlein gemacht in der fürst!. Stadt Gnolz-bach, u. s."w. Letztres hat er gemeinschaftlich mitA. Khvl ausgearbeitet. //.

— — ( ) ein Bildhauer dieses Namens,

ward im I. iZoo von der Akademie der bildendenund mechanischen Künste zu Berlin zu ihrem aka-demischen Künstler angenommen. Mec.

Bewick, (John), ein berühmter englischerKünstler, gebürtig von Ovingham bey Newcastle,der die Form- und Holzschneidekunst zu einemhohen Grad der Vollkommenheit gebracht, wieman neben anderm aus der Ilistory ok (^uasru-peclZ sehen kann, die zuerst im I. 1790 zu New-castle, nachwerts 1792 in London zum drittenmalans Licht trat; worinn man die Richtigkeit derZeichnung, die Wahrheit des Ausdrucks, und dieZartheit des Schnitts bis aus die kleinsten Cüls deLampe nicht genug bewundern kann. Er starb zuLondon 1795. Bauer, und

Beyrerham. S. Berrerham.

Beyel, (Daniel), ein Kupferstecher geb. zuZürich 1760; hielt sich um 1735 zu München auf,und studirte zu Halle die Anatomie, wo er mitt-lerweile die Bildnisse mehrerer dortiger Künstlerätzte. Mensel Misc. XXV. S. 57 - Er lebtenoch I8c>5 in seiner Vaterstadt, und arbeitete fürBuchhändler.

* Beyer, (Gabriele), Geborne von Ber-trand, Gattin des gleich folgenden Künstlers,deren im Lexikon unter seinem Artikel kürzlich ge-dacht wird, geb. zu Lüneville i?zc>. Dieselbe kamschon in der Kindheit mit ihrem Vater, dem KK.Schloßhauptmann von Schönbrunn, nach Wien .Dort, zu Brüssel und zu Neapel , sah man von ihrsowohl Bildnisse als Jdealköpfe, u. a. Unter jenenist vornämlich dasjenige zu bemerken, welches siefür die Königin beyder Sizilien malte, das die KK.Maria Theresia in dem Augenblicke vorstellt, wosie den Trauerflor wegwirft, und die Regiernngs-geschäste übernimmt. Mensel II.

* — — Bayer, auch peyer, (Friedr.Wilh.), geb. zu Gotha 1729. nach seinem vollenTitel: Hofbildhauer, Kammcrarchitekt, RathundMitglied der KK. Akademie der bildenden Künste zu Wien ; Mitglied der Clementinischen Akademiezu Bologna, und der Akademie zu St. Luca zu Rom .Derselbe bildete sich zu Paris und Rom . Hieraufarbeitete er einige Zeit an dem Hofe zu Stutt-gardk, und half dorr eine Kunstakademie errichten,wobey er selbst das Lehramt für die Malerklasseerhielt, nnd nebenher die Aufsicht über die Maler-und Bildhauerey in der dasigen Porzellanfabrikführte. Alsdann kam er bey der Veränderung desWürtcmbergcr-Hofes (?) nach Wien , wo sich,eben so wie zu Stuttgardt, Ludwigsburg , zuAnsvach, zu Preßburg, und selbst zu St. Peters-burg eine Menge seiner Arbeiten befinden. Zuden beßten zählt man diejenigen in dem Gartenzu Schönbrunn. Bey der Wiener -Kunstausstellungvom I. 1786 sah man von ihm einen Harpocrates,und den Kopf einer Bacchantin der dem damaligenRuß. Kais. Bottschafter zu Wien, Fürsten vonGallizin, zuständig war. Für sein Vergnügenhat er auch gemalt. S- z. B. sein eigenes Bild-niß, das von G> C- Kilian geätzt ist. MenselII. und

— — (Jakob). Nach der ziemlich mittelmas-sigen Zeichnung eines Künstlers dieses Namens,