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Bourlat.
datirt. Ein Paar andre hat Sebast. le Clerc undder Graf Caylus nach ihm gestochen; erstrer einkomisches Blatt, das den Buchhändler Aubonivorstellt, der dem Herzog ein Buch mit einem sotiefen Reverenz überreicht, daß dieser es nicht erfassenkann. Diese verschiedenen Blatter findet man beyverzeichnet.
Bourlat, ( ) ein Baumeister zu Paris um
igoz. der den Namen eines Architekts der Do-maincn trug. Mrc.
* Bourlier, (Franz), geb. 1672; lernte beyL. de Boullongne. Er war auch Kupferhändler.Bisweilen bezeichnete er seine Blätter mit k. 8.Sehr oft trift man auf denselben keinen andernNamen als den seinigen, und bloß als Verleger(SoAr/lrr exc.) an; so z. B. auf einem Märtyr-thum von St. Sebastian. ^
Bourll'n, (P. Ludwig), ein französ. Maler,nach welchem L. Crespy Ludwig X>V. von derTapferkeit und andern allegorischen Figuren um-geben , gestochen hat. /ft
Bourquer,( ) ein Goldschmied von Paris ,welcher 172z Zierrathen nach Arbeiten feiner Kunstgestochen hat. IV.
Bourrir, (Marc Theodor), geb. zu Genf r?z8- Dobmsanger daselbst; machte in dem sieben-ten und achten Dezennio des XVIII. Jahrh, seinebekannten Reisen in die Savoischen, Penninischen,u. Rhatischen Alpen, die er nach der Natur zeichneteund beschrieb. Einige seiner Schriften eignete erdem letzten Könige von Frankreich zu, und erwarbsich dadurch (wie wir nicht zweifeln, mit einemwirklichen Jahrsgehalt) den Titel eines Königl.Pensionnairs Die Königin Marie Antoinette hin-wieder ließ vollends seine Original-Zeichnungen zuerwähnten Schriften in ihrem Kabinette aufhangen.Sie werden von Kennern wegen dem Geist undGeschmack, mit welchem sie gezeichnet sind, sehrgerühmt; und Spötter behaupten, daß dieselbenan Wahrheit seine Beschreibungen weit übertreffen.Ein vollständiges Vcrzeichniß der letzter» giebtErsch in seiner: L'rauce litteraire. Bourrit lebtenoch l8or. Msc.
Bourry, (C-), ein französischer Bildnißmaler;blühete vor der Mitte des X VII. Jahrh. I. Frosne,I. Jollain, u. s. w. haben Vieles nach ihm inKupfer gebracht. Mrc.
B 0 urville, ( ) ein französischer Maler zuParis , lebte in der letzten Hälfte des XVIII.Jahrh. Unter M. Pome's Leitung wurde eineAussicht der Stadt Algier nach seiner Zeichnunggestochen. L)
Bous , (C.), ein^Kupferstecher; radirte nachA. Dloemaert eine säugende Madonna, u. s. w.Msc.
Bousquet, (Michel), ein Kupferstecher.Man kennt von ihm ein Bildniß von Bernouillinach I. R. Huber. -V.
Bousse, (I. de), ein Maler zu Metz . A.Philippe hat nach ihm das Bildniß des Gottes -gelehrten David Ancillon gestochen. Ä)
Boussy, (Marin). Ein alter Formschncidecdieses Namens wird vom Abt Marolles ange-führt.
* Bout, (Peter oder Franz), geb. zu Brüssel um i6So, wo er auch arbeitete; lebte noch um1710. führt sechs von ihm, wahrscheinlichnach seiner eigenen Erfindung geistreich geätzteLandschaften, und hinwieder mehrere an, welcheandre nach ihm gestochen haben.
Bouresteins, (C), und ssuchrmans, (I.),otupferhandler, welche unter ihrem Namen dasBildniß Stephan Blancards (aet. Ho.) in 3vo ge-liefert haben. K.
Bouttäts.
Boutee, (Paul), ein Bildhauer zu Paris ;arbeitete für die dasige Soldaten - Spitalkirche.6» anet p. 107.
Boureup, (Michel le), ein französischer Bau-meister, lebte um 1680. Man hat von ihm einigeradirte Prospekte von der Stadt Paris , und ver-schiedenen Schlössern in Frankreich . S. dieselbenin /ft angeführt.
— — ( ) ein Maler, arbeitete zu Paris
um i?zo. Wahrscheinlich ist es derselbe, nachwelchem N. I. B. de Poilly: Den neugierigenSchäfer und die verschmitzte Schäferin gestochenhat, welche unter dem obigen Artikel vonMichel le Bouteux anführt.
* Bouthemie, auch Boueomr'e, (Dan.)Man zeigt auch von ihm ein Buch von 150 Blät-tern, worinn er alle ihm vorgekommene Selten-heiten zeichnete. Die dufte äs Eaprices, derendas Lexikon gedenkt, hat B. Moncornet gestochen.Don ihm selbst sehr geistreich geätzt kennt man seineigenes Bildniß, und dasjenige von Virginia delDezzo; fcrncrs eine Folge von Vasen. undIHsr.
Bouron, ( ) Miniaturmaler zu Paris
schon um 1790. Lebte noch daselbst iZoz. Hlma-nacft cles Ileaux-^rts.
Bourrois, (^ ) Kupferstecher zu Paris ,
arbeitete an den Blättern, welche C- P. Landon zuden Vies et Oeuvres äs peintres les plus celebres<le toutss les eeolss 4. karis, IZoZ. in einfachenUmrissen, aber sehr sauber und nett herausgab.
B 0 utry, ( )ein Bildhauer in Hol;, vonwelchem man in der 1775 gehaltenen Ausstellungder Malerakademie zu Paris , eine Tafel mit demKönigl. Wappen von Tropheen, Blumenkränzen,Laubwerk u s. w. geziert zu sehen bekam. DiesesWerk ward so vortreflich befunden, daß man nichtrathsam fand, solches weder zu vergolden noch zufirnissen.
* Bourrars, (Caspar), des nachfolgendenFriedrichs und Gerhards Bruder, der jüngste ausihnen, geb. zu Antwerpen 16)0, und daselbst ge-storben 170z. Zeichner, Kupferätzer und Kupfer-stecher. Er arbeitete für Buchhändler, nach sei-ner eignen Erfindung sowohl als nach andern;meist Gegenstände aus der Geschichte der Zeit.Rost VI. 193. Nach Wouwermann ätzte er, inI. de Visschers Geschmacke: Das Marquetenter-zelt; ein sehr schönes Blatt.
* — — (Friedrich), Zeichner und Kupfer-stecher , Caspar und Gerhards älterer Bruder, geb.zu Antwerpen um i6zo. Derselbe arbeitete nachverschiedenen Meistern, noch mehr aber nach seinereignen Erfindung. Eine ziemliche Zahl Bildnisseund Anderes von ihm führt /V. und Rost VI.-96-97. an. Sein frühestes Blatt scheint eineH. Familie von 1855 zu seyn.
* — — ^Gerhard), Friedrichs und CasparsBruder, der mittlere aus ihnen, geb. zu Antwerpen 1632, ebenfalls Kupferstecher. Seine Blatter sindmeistens Bildnisse nach seinen eignen Zeichnungen;dann kleine Andachtsstücke und Thesen. undRost VI. 193. führen einige derselben an.
* — — (Joh. Baptist). Das Lexikon nenntihn Maler, //. aber Zeichner und Kupferstecher.Wahrscheinlich einer von Friedrichs zwölf Söh-nen die sich der Kunst wiedmeten. Gedachter Schrift-steller führt etliche Blatter von oder nach ihm an.
* — — (Peter Balthasar), Caspars Sohn.Derselbe bezeichnete seine Blatter mit den dreyAnfangsbuchstaben seines Namens. //.
* — — (Philiberk oder Philipp), machtzwey aus ihnen. Zuversichtlich war Philipp einervon Friedrichs Söhnen, geb. zu Antwerpen um1650. Derselbe hat eine Menge Bildnisse mit vieler