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Durch, ( van der"», ein, wahrsch einlich niesderländischer Landschaftsmaler, starb zu Paris um1823. Eandon pa^sa^es et lableaux äe Oenre(8. Paris 805.) I'. I. p. 8 y. nennt ihn einen derbeßten der neuen französischen Schule, und seineWerke in einem guten Styl voll edler Einfaltcomponirt. Noch in der Ausstellung von 1805.sah man Mehreres von diesem arbeitsamen Künst-ler, was seinen Verlust um so viel tiefer bedauernmachte. Lands»» selbst giebt Abbildungen imKleinen von zweyen seiner Gemälde, welche obigesUrtheil zu bestätigen scheinen.
Burchet, (P.), nach diesem engländischenMaler hat E. Spooner die Fabel von Diana undActeon geätzt, ^c.
Bürde, (Joseph), ein geschickter Kupferstecherzu Prag , bey der dortigen Kunstakademie ange-stellt, lebte noch daselbst 1805. Man kennt vonihm mehrere, theils nach seiner eignen Erfindung,theils nach andern (wie z. B. Bergler, Cangiosi,Ramberg ) in Aquatinta, mit Scharfpunzeu, u. s. f.gearbeitete Blätter, welche in Meusels Archiv(l. 2. 154 — 55 .) verzeichnet sind.
Bureau, ( )ein französischer Kupfer-stecher. Von ihm findet man in Lenoirs IViusee«les IVlonumens Vrsn^ois (lZvz.) sehr mittelmäßigund nachläßig gestochene Blatter.
* Burer, (Jakob). S. Buirer.
* Burerre, (Carl). S. Burarri.
* Burford, (Leonhard), ein Kupferstecherzu London , daselbst geb. 1730 it^c. Wahr-scheinlich derselbe, den das Lexikon nach dem(unzuverläßigen) Basan T. Burford nennt.
B urgharr, lJohann), atzte in dem XVII.Jahrhundert einige Bildnisse, worunter des Menno Simons eines der vornehmsten ist.
Burghers, (Michael), ein Maler und Kup-ferstecher von Utrecht , setzte sich um 1672. in Eng-land zu Oxford . Seine Blätter unterzeichnete erbisweilen: -Icaäem. Oxon. Oleo^ra-
xvus. Neben vielem, was er für Buchhändler,wie z. B. für Morrissons Pflanzengeschichte gear-beitet hat, kennt man von ihm mehrere Blatternach W. Crowner, A- van Dyck , D. Loggan,Lutterel, Pousiln und W. Soumaas; sodann auchandre ohne Namen des Malers, welche letztereanführt, die meist in Bildnissen bestehen, unterwelchen sich auch ein großer Heilandskopf in Claud.Melans Manier befindet.
Burgl'gnone, ( ) ein Bildhauer; arbei-
tete um 1720. zu Genua . LeyßlerTh. I. S. 443-
*Burgk,( ) malte Bildnisse, von welchenC. Hollstein eins in Kupfer gestochen, ^c.
* Burgmayc oder Burgkmair, auchBrrckmayr, (Hans). Albert Dürer war ebensowohl sein Freund als sein Lehrer. Von seinenGemälden befinden sich eilfe in der ChurfürstlichenGalerie zu Schleishcim. Daß er in Kupfer gesto-chen habe, wird von Vielen bezweifelt; allein,daß er vortrefliche Holzschnitte fertigte, dieß hater bewiesen. Durch die Reichhaltigkeit seiner Er-findungen zeigte er sein großes Talent, und mitseinen oft so sonderbaren Vorstellungen richtete ersich bloß nach dem herrschenden Geschmacke seinesJahrhunderts. Seine Blatter bezeichnete er theilsmit seinem ausgeschriebenen Namen, theils mirMonogrammen, die man bey Rost ( 1 .13?-) vor-nämlich findet, welche aber ungewiß sind, da die-selben auch Jakob Binck , Johann Broßham-mer, und noch andern zugehören können, deren Ar-beiten mit den seinigen Aehnlichkeit haben. Zu denvornehmsten, und welche unstreitig die seinigensind, gehören, nebst den meisten der 23? BlatterzuMarc preitz Sauerrvein« rveissemLünig; eben so die mehrern der 135- Blätter dessogenannten Großen Triumphs Lars. Maximi-
Burnaccini.
bans, an welchem auch Albrecht Dürer Antheilhatte; ferner mehrere Blatter zu dem deutschenBuche Schimpf und Ernst, und fast »uverläßigebenfalls mehrere zu dem berühmten Tervrdank(obgleich Papillon diesen letztere» Hans Schaufe-lein vor eigen zuschreibt); dann, gemeinschaftlichmit Vogtherr, die Familien von Augsburg ,durch ihre Schildträger vorgestellt, u. s. f. DasNähere hierüber s. bey Rost 1. 0. und in welchedann ferner von einzelnen Blattern dieses Künst-lers, doch, letztrer zumal ausschließlich, bloß die-jenigen anführen, weiche ihm sicher zugehören.Daß vormals sein Todesjahr ganz irrig in 1517.statt 1559. gesetzt worden, scheint unwidersprech-lich aus seinem und seiner Ehefrau im I. 1529.(aet. 56.) selbst gemalten und von G- C. Kiliangestochenen Bildnisse zu erhellen; obschon dannimmer bemerkenswerth bleibt, daß auf den ihmzuverläßig angehörigen Werken fein Name nie miteiner spätern Jahrszahl als 1519. erscheint. ErsirerIrrthum rührt vielleicht daher, daß Dürer seinenFreund ebenfalls, und zwar gerade in 151?- Oet.44) gemalt hat, dieses dann von irgend jemandflüchtig für sein Todesjahr betrachtet worden, undso das Versehen sich fortgepflanzt hat.
Burgmayr, (Hans und Friedrich), HansenSöhne, ebenfalls Künstler, weiche aber nicht denRuf ihres Vaters erhielten, erscheinen in dem so-genannten GerechtigkLits - Buche der Maler derStadt Augsburg 8. 3. 1570. und 75.
— — (Thomas), dessen Name in vorerwähn-tem Gerechtigkeits-Buch s. a. 1439 erscheint, warvermuthlich der Vater Hansen des Aelrern.
Buri. S. Büri.
Burrn, ( le), wahrscheinlich ein erdichteterName, unter welchem ein Blatt: Die bestrafteKupplerin, kennt.
* Burini, (Anton). Sein von ihm selbst ge-maltes Bildniß von Pazzi gestochen, ist in denbekannten 8erie üozu finden.
Burke, (Thomas), ein englischer Kupferstecherdes XVIII. Jahrh, hat theils in Schwarzkunst,theils mit bunten Farben gedruckt, gearbeitet.Man kennt von ihm Blätter nach Cipriani, N.Dance, van Dyck, H. Füßli, A. Kaufmann, I.
H. Morcimer, Sam. Shelley, Sicardi (nach die-sem letzten» 1791. das bekannte Blatt: OK rksLocoone) u. a in punktirter Manier; dann einBlatt ohne Rainen des Malers: Lcclipse äs
xropert/.
Bgrkhardt, (Christian). S. G. Far-ri'ngton.
Burnaccini, (Johann), ein Kupferstecher,von welchem der Abt Marolles Theses kannte.
* — — (Ludwig). Mehrere, nach ihm, vonB. Kilian, Engelbrecht, Ulr. Krauß, M. Küssel,Pfeffel und Tobias Sadeler gestochene Blatterwerden in FI. angeführt, wovon die Auftritte einerOper (?omo ä'Oro 1 in 42. Blättern, von Küssel 1663 gestochen, das Bedeutendste zu seyn scheinen.»Dieser Künstler" (sagt Füßli in seinen Runst-Änualen II. 4 — 8) »besaß eine sehr fruchtbareEinbildungskraft, aber dabey einen schwülstigenKunstgeschmack, indem er seine Gegenstände mitBildern überhäufte, und durch überflüssige Verzie-rungen verunstaltete. Nebst diesem gab er auch dieIdeen und Zeichnungen zu bald allen öffentlichenund .Privat - Denkmälern, die um diese Zeit inWien meist von welschen Bildhauern ausgeführtwurden, welche dort zuerst anfiengen, den Ge-schmack an der Sculptur zu verbreiten. — Um das
I. 1636. machte er den Plan zu der bekannten 66.Wienerschuhe hohen Dreyfaltigkeirssäule, an wel-cher die steinernen Wolken und „unausgewach-senen" Cherubinchen, wie solche Nicolai in seinenReisen nennt, einen eben so unangenehmen Ein-druck machen, als hingegen viele einzelne Figuren