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das nicht von seiner Hand ausgemalt war, starbaber, als er kaum zehn dergleichen geliefert hatte.Aus Mariette's Verlassenschaft ward eines mit400. Fr. bezahlt, /f. und Msc.
Clerk,(I. F.), ein Kupferstecher in Schwarz-kunst, geb. zu Wien um 1776. der sich durch seinTalent ausgezeichnet, und einige Blätter gelieferthat, welche den englischen zur Seite stehen können.Rost II Z33. führt von ihm, neben andern,, dasBildnißKaiser Leopold II. nach D. Kintzinger vomI. 1790. an (so daß wohl sein Geburtsjahr obenum ein Dezennium zu spät angegeben ist). Voneinem andern Blatte: Der Tod der Semiramisnach Plazer, sieht man nicht genau, ob solchesnicht vielmehr I. Leon, der um dieselbe Zeit zu Wien arbeitete, zuzuschreiben sey.
— — (Niklaus de), ein holländischer Kupfer-stecher, arbeitete um 1625. Man kennt von ihmeine Vorstellung vom Haag, Blätter nach Matham,Bildnisse u. a. M§c.
— — ( — le). So nennt einen Kupfer-stecher, von dem er die Bildnisse Kaiser FerdinandIII. und König Philipp I V. von Spanien anführt,und der noch überdieß nach Albani, Rosso Rossi,Jac. Stelln und H. Watelet gearbeitet haben soll;welcher letztre Name (wenn es damit seine Richtig-keit hat?) uns einzig -ungewiß macht, ob dieserKünstler mit obigem Niklaus de Clerk nicht EinePerson sey.
* — — S- auch Clerc.
Clermont, (Ludwig, Prinz von Dourbon,Graf von), ein Kunstliebhaber, starb 1771. alt 6s.Jahr. /(. kennt von ihm eine geätzte Landschaft.
— — ( ) Maler, Professor an dcr Aka-
demie von St. Luc zu Paris und an der Zeichen-schule zu Rheims um ,765. Nach seiner Zeichnunghat VariN das Ceremonie! bey Aufstellung der Bild-säule Ludwig XV. zu gedachtem Rheims geatzt.Dann führt //. etliche nach ihm von Bonnet, P.de Colle, F. Pedro und le Veau gestochene Kleinig-keiten an.
— — (Mademois.) des Obigen Tochter, sollnach ihres Vaters Zeichnungen einiges geätzt haben.
Ließ, (Heinrich), ein geschickter Bildnißmaler,gebürtig aus Straßburg, lebte uin ,8oä- in Paris .Auf der Wcimarischen Kunstausstellung von 1805-sah man von ihm zwo Zeichnungen; die eine: Her-kules am Scheideweg, mit Sepia getuscht, anwelcher die fieissige Ausführung des Ganzen, sowie die sorgfältige Zeichnung einzelner Theile ge-rühmt, dagegen der ganz charakterlose Herkules,die allzu zudringliche Wollust, und die attzugesuchteallegorische Absicht der aus dem Hintergrund her-vortretenden Schatten der herkulischen Arbeiten ge-rügt wurden. Dann eine H. Familie in schwarzerKreide, nach Mengs, die fast mehren, Beyfallerhielt, und von welcher übrigens das Urbild nichtzu den ersten Produkten seines großen Meisters zugehören schien, von Goethe.
Lleron, (Anton), ein Kupferstecher, vonwelchem ein um 1727. zu Rom gearbeitetesBlatt: Die HH. Märtyrer Faustin und Jovita kennt.
* Cleve, (Cornelius van). Deplaces undandre haben nach ihm seine Statue der Lcda ge-stochen.
— — (T.) So nennt A. einen Kupferstecherzu Kopenhagen , und führt von ihm das Bildnißvon Voll Wiüum Luxdorff in Kreidemanier an.
Cleveley oder Clevelp, (John), ein eng-lischer Künstler, nach welchem Canot eine Rückkehrevom Markte, L- oder C. TomkinS und F. Juker aberzwey Blätter von mehrerm Belange, die Annähe-rung nämlich und die Zerstörung der schwimmendenBatterien vor Gibraltar , letztre in Schwarzkunsiund Agnatinta-Manier, gestochen haben. /f.
C l 0 q u e t.
* Clej-N oder Clein, (Franz). Er selbst hat,neben andern,, mit einer freyen Nadel (,645,; achtseltene Blatter in -jw. geatzt, welche, nebst demTitelblatt, die siebe» freyen Künste vorstellen, k. 0.war fein Monogramm. und
* Clinch erel. S. Llingstee.
* Clivensis, (Heinrich). S. Cleef.
Clocche oder Cloche, (C. oder G.) Einfranzösischer Künstler, mit dessen Namen das Bild-niß des Advokaten Joh. Voisseau de la Broderie,und eine Aussicht der Stadt Reimes von 16,6. be-zeichnet sind. ^ und Msc.
Clodio, (Marcellus oder Marcus), ein Kupfer-stichhändler in Italien . Aus seinem Verlage kenntMan, ohne Namen des Malers, das Martyrthumvon vier an eine Säule gebundenen und mit Srock-streichen gctödteten Heiligen: Victoria . 3 . 8 . gua-tuor coronator. etc. ein großes Blatt, (Harc. O/ost.t^pisKomae 1589. bezeichnet, /f.
* Clodion oder Claud,' 0 n, ( ) geb.
um ,7Z5- Zufolge des i^lmanack des Ksanx-Artsvon iZoz. ein damals noch in Paris lebenderBildhauer. Nicht ohne Grund vermuthen wir , daßsolcher mit dem schon in, Lexikon angeführtenClodion Michel eine Person sey; da es auch dortheißt: Daß er bisweilen Michel Clodion genanntwerde. Wie dem immer seyn mag: Auf der Aus-stellung von rgol. sah man von dem damals schon66. jährigen Clodion, welcher bis dahin meist nurkleine Modelle ausgearbeitet hatte, eine mit vierFiguren dargestellte episodische Scene aus der Sünd-fluth, welche von Landon (Annal. l. ,46. u. 143 )ausführlich beschrieben, im Umrisse dargestellt, undzwar überhaupt eine schöne, im Ganzen wohlge-zeichnete und gut gearbeitete Gruppe genennt, dannaber manches, und namentlich die noch halb imWasser liegende weibliche Figur (wie es scheint mitgroßen, Grund) daran gerüget wird. Immerhingewann er damit einen Preiß von 5000. Fr. -S. übrigens auch noch den Art. Clod. Michel nach.
Cloeck oder Clock, (Claas, Niclaus, nachandern auch Jsaak Claeßen), Maler und Kupfer-stecher, geb. zu Leyden um 1576. nennt ihneinen Schüler von Franz Floris . Sein Styl zustechen nähert sich demjenigen des Corn. Cort, dener jedoch nicht erreichte. Er scheint sowohl nacheigenen Erfindungen, als nach andern, doch nurWeniges, gestochen zu haben. Rost V. 223. führtvon ihm: Die vier Elemente in Halbfiguren: LlockIsc. st exc. 1597. und das Urtheil des Neides,nach Carl van Mander Llaus Öoclc 8c. 6. 6olsexc. IZ8Y. an, welche letztre Jahrszahl beweiset,daß oben sein Geburtsjahr, eben von Rost, wohlziemlich zu spät angegeben ist.
Cloors, ( ) ein Landschaftsmaler, arbei-
tete zu Mastricht. Msc.
Cloppenburg,( ) ein niederländischerKupferstecher, von welchem man Landschaften undAussichten kennt.
Clopper, (Johann). Don einem Künstlerdieses Namens führt das Bildniß des Gottes-gelehrten Jsaak Benojt an.
Cloquer, (Joh. Baptist), ein Schüler vonRousseau und l'Epinasse, wird im ^Imsrisc!, desLcaux-/zrt8 von l8c>Z. unter den damals zu Pari»lebenden Zeichnern (ohne seine besondre Gattung jnbemerken) angeführt. Schon in der Kunstaus-stellung von 1800. sah' man indessen von ihm ver- >schiedene getuschte, theils perspektivische Risse,theils Prospekte, wie z. B- einen von den Thälernder Seen von Natron, des Flusses ohne Wasser,und eines Theils der lybische» Wüsten, welchersäoo.Metres zur Basis hatte, und den er (erhaltesich um ,777. in Aegypte» aufgehalten) theils bloßaus dem Gedächtniß, theils nach einem Memo>r