Band 
Zweyter Theil [1].
Seite
213
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Lolbiri.

vkßmaler, «ach welchem B. van Gunst das BildnißAdr. Relands gestochen habe.

Lolbin, (Jlistus). So nennt L einen Kupferssiecher, von welchem er (ungenannte) Blätter nachD. Spranger kennt.

Lokdrvall, ( ) und so um i?yo. einen

neuern Kupferstecher, der, neben anderm, nachDrandoin (Prospekte?) gearbeitet habe.

Lsle, (B), ein Kupferstecher zu London ; ätztenach E- Hoppens Zeichnungen die beßten Muster inein Handbuch für Bauverständige, welches 1738.gedruckt ist. Mrc.

----- Denselben, oder dann einestandern B. Tole führt ebenfalls als einen eng-lischen Kupferstecher, und von ihm mehrere Bild-nisse an; wie z. B- diejenigen der im Tower ent-haupteten Grafen von Kilmarnock und Cromartin,und der Lords Balmerino und Fräser. Auch soll ernach L. Boitard Sohn u. a. gestochen haben.

(Humphry), ein Goldschmied aus Nord,England gebürtig, der, nach Walpole, um 157«.zu London arbeitete, und von dem man auch, nebeneiner Landcharte für eine Bibel, ein Titelblatt kennt,welches die Königin Elisabeth zwischen dem Grafenvon keicester und dem Lord Burlingh (diesen alsDavid, jenen als Josua vorgestellt) kennt. L)

* (Johann). L nennt ihn einen eng-lischen Kupferstecher zu Anfang des XVIII. Jahrh,und führt von ihm, neben seinem Werke über West-münster u. s. f. noch ein Paar Titelblätter u. a. an.

(N. P.) Strutt führt ein Bildniß vonJames Buckle, mit diesem Namen bezeichnet, an.

* (Ralph), lebte unter der RegierungKönig Wilhelm HI.

Lolebrooke, ( ) schriebt versuche über

die enkauftische Malerey 176s.

Lolemrou, (Copin), de los Träges orien-rales, ein Kupferstichhäydler zu Madrid . Sokennt //. unter dieser Ragion: , äs la

Lollectlou äs ^Inimsles äel Usal Lsbinetro äskistori» nNtural äs A. s. A rt» Dann eine Mor-genlandische Gärtnerin und einen jungen Indianer.

^Lolens oder ssolins, ( ) ein Nieder-

länder, machte sich um 1730- zu Paris mit Aus-besserung alter Gemälde berühmt, und arbeitete inKönigs Diensten. /^Zanro/'I'. VI. p. 24». S. auchden Artikel Breda.

* Toll, (Johann). Er und sein Mitschüler Ph.Gherardi, welche, so wie sie als Freunde innigstvereint waren, auch so vollkommen gleich malten,daß ihre Arbeit nicht zu unterscheiden war, bildetensich einen von der lombardischen und venetianischenSchule gemischten Styl. Auch in ihrer Vaterstadtkucca sieht man von ihrer gemeinschaftlichen Arbeit;nämlich die Tribune von St. Martin in Fresko,und drey Altarblätter bey St. Matthäus. Eanzi I.266. Fr'orillo I. 442. führt Pb. Gherardi irrigunter dem Geschlechtsnamen Toll an.

Toliberr, (I.) EinenStempelschneiderdiesesNamens, der zu Genf arbeitete, führt Haller an.

(Niklaus), Zeichner und Stecher mitder Nadel und in Punktirmanier, geboren zu Paris um 1750. In dieser letztem Gattung gab er zuLondon «786. zwey Scenen aus Evelina, von seinereigne« Erfindung. Einige andre Blatter von ihmsthrt 77 . und mehrere Rost (VIII. 327.) nach Fr.Brsanova, van Goyen , F. Kobell und I. G.Wagner, meistens Landschaften an. Auch nach C.Poelenburg und T. Wyck soll er gestochen haben.Unbekannt ist es uns, ob es der nämliche Künstlersty, von dem erst noch im J. 1805. zwey allegorischeglatter: Mars, der die Tapferkeit belohnt, und:Apoll , der die Talente aufmuntert, nach seiner

Zeichnung erschienen waren.

^ Collaerk. LiK

<Üolibo tt, ( ) So nennt Lasan (sec..)«tuen Kupferstecher, von dem er eine Aussicht kenn^welche aus den dem Herzoge von Orlrans zudie,«enden Garten von Monceau genommen war.

^ * Lolignon, (Franz), Zeichner und Kupfer-stecher, geb. zu Nancy um i6sr. Neben der Maniervon Callot , studierte er auch diejenige von Bella undSyivestre. Dieser Künstler hat sowohl in Italien ,als nach seiner Rückkehr in Frankreich , Vieles, theilsnach eigener Erfindung, theils nach andern Meisterngearbeitet. Jenes führen S. und Rost VII. 199.dieser auch Mehreres von letzterm an. Zu jenemgehören r Ein Heft: kacetisuses inventlons ä'^-mour; ein andres von 12. Landschaften, und dieGebäude zu Rom unter dem Pontifikatt Sixtus V.Zu diesem ein Zeichenbuch von 19. Blättern, nach L.Valesius; Attila nach Raphael, u. s. f.

oder. Toligny, ( ) Sein im

Lexikon angeführtes Grabmal der Mutter von leBrun hak Choffart gestochen. L)

* LoUn, (Joh.), ein Kupferstecher zu Rhekms.Von ihm kennt man verschiedene Bildnisse nach M.Ferdinand, Helart u. s. w. von 16601696. Viel,leicht ist er der nämliche, den auch das Lexikon an-führt, der an den kleinen Eroberungen Ludwig XIV. gearbeitet hatte.

->> ( ) gebürtig von Muheln im Tyrol/

Urheber des ausserordentlich künstlichen Denkmals,welches Maximilian I. in der Jnspruckischen Hof,kirche hat. Tyroler Alman. von 1303.

Colinet, ( ) So nennt Basan (see.

Lält. 1739.) einen neuern ftanzös. Kupferstecher,und kennt von ihm, in kleinem Formate, verschie,dene Bildnisse von Schauspielern, wie z. B. vonCheron und der Mademois. St. Huberti, u. a.Dieser Künstler ist wahrscheinlich der nämliche, vondem es anderwerts heißt, daß er um 1735. in ge-tuschter Manier und mit Farben, nach Lavreince«. a. gearbeitet habe. M-c.

* Loli'ns auchColllNS und Collyns de

zJola, (Andreas). nennt ihn Robert, undbemerkt, daß sein im Lexikon angeführtes Gruppvon P de Jode gestochen, und: Opus KobertrXolirin älctl bezeichnet sey»

Tollaconl, (Aug ), ein Bologneser, Schülervon P. Pozzi. Von ihm sieht man einige Architek-kurgemalde in der Olivetaner-Kirche St. Angelozu Ascoli . /.a-rsr I. 542.

*Loll<rert, (Adrian), Zeichner, Kupfer,siecher und Kupferstichhändler, geb. zu Antwerpen um 1520. Nachdem er die Anfangsgründe derKunst in seinem Vaterland erlernt hatte, reiste ernach Italien um sich da zu vervollkommnen. Nachseiner Rückkehr, erschien eine große Menge Arbeitenvon ihm, welche wenigstens beweisen, mit welcherLeichtigkeit er seinen reinlichen aber trockenen Grab-stichel führte; auch wirft man ihm vor, daß seineLichter selten gut vertheilt sind, und seine fast überallgleichen Schatten die Wirkung des Ganzen zerstören.Dagegen sind seine Köpfe gewöhnlich schön und vollAusdruck, und die übrigen Extremitäten seiner Fi-guren ziemlich richtig gezeichnet. Dieser Künstlerhat sehr Vieles, sowohl nach seiner eigenen Erfin-dung als nach andern, größtentheils niederländi-schen, Meistern gearbeitet. Von jenem führt wohlalles Bekannte von diesem Rost V. 95-96. dasVornehmste an. Zu dem erstem gehören: ^vlumek kiscium vivss Icones; jene von 30. diese V 0 N25. Blättern; dann ein I. Stradan nachgeahmtesjüngstes Gericht , ein St. Anton vom Teufel ge-plagt , u. s. f. Zu den Arbeiten nach Andern, nebendem irn Lexikon Angeführten: Die zwölf Monatenach de Momper; zwölf Landschaften nach vanCleef, die Ruhe in Aegypten , und die sechs Ver-kündigungen nach H. Golzius, und die (auch vonH. Sadeler gestochene) Berufung des H. Andreas