Band 
Zweyter Theil [1].
Seite
217
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Combes.

Namens hat A. de Zylvelt das Seetreffen von16-jo. nahe bey Cadix, geätzt. und

Combes, ( ) ein französischerBaumeister,

restaurirte im I. i? 85 . wahrend seines damaligenAufenthalts zu Rom versteht sich aufdem Papier den alten Tempel des rächenden Mars daselbst,und entwarf von diesem Gebäude 20. BlätterGrund- und Aufrisse u. s. f. welche er an die Aka-demie der Baukunst zu Paris sandte, die aberwährend der Revolution verloren gegangen sind.Dieser Künstler lebte noch i8c>5. zu Bourdeaux,als correspondirendes Mitglied der Archikekturklassedes französ. National - Instituts, wozu er im I.1303. erkiest wurde. ^c.

Comberre, (Joseph Marccllin), gebürtig vonNozeroy, Schüler von Dejoux, ein Bildnißmaler,lebte zu Paris um Igoz. Aeawa--

cke K/.

*Combout oder Camboue. S. Po»rt-chareau.

Lometti, (Bernhardin ), ein römischer Bild-hauer. Von ihm sind zwey marmorne Statüen amEingänge der Hauptthüre der Madonna de St.kuna, ausserhalb Bologna . Mensel Miecell.XIII. 53.

* Conti, (Franz), der Taubstumme, lebte

noch 171g. II. 2. 17^.

* (Hieronymus). Von diesem modcne-sischen Maler sagr Lanzi II. r. 231. seine schönenPerspektive hätten das Begleit besserer Figuren ver-dient. Er arbeitete »och 1550.

* Comin, (I.), der Kupferstecher, wird auchbisweilen Conrpn geschrieben.

Commandino, vielleichtCammandino,( ) ein berühmter Mechaniker und Bildschnitzer

in beweglichen Figuren von Holz, gemeiniglichLurattlNl genannt. Auf ihn zielt Baldi wenner sagt:

o come I'srll iinikrrrici LiiucoOn<1i coii mocio iuusicslv e scrsoobtuovesi in leßoo e 1 uom oe peodi immoto.

Commeau, ( ). Von einem Kupferstecher

dieses Namens kennt man vom I. 1633. dasVild-niß der Priorin zu Saumür, Magdalena Gautron.Er.

Comino nasse, (German , Michael und Wil-helm), drey französische Glasmaler, deren le viel!(T. 1 . OK. i/s.) Erwähnung thut, und namentlichvon Wilhelm sagt, daß derselbe um 1575. dieFcnstergemalde der Kathedralkirche zu Aurerre ver-bessert habe.

* Comodr, (Andreas). Derselbe folgte seinemMeister, Cigoli , nach Rom . Durch gründlicheStudien vorbereitet, legte er sich, wie schon dasLexikon bemerkt, hauptsächlich auf Copien nachgroßen Meistern. Diejenigen nach Correggio undandere sind noch heutiges Tages in Rom verbreitet,und können oft das erfahrenste Auge täuschen.Da er die meiste Zeit mit solchen Nachbildungenzubrachte, so kann man nur aus wenigen Stückenleine eigene Einbildungkraft beurtheilen. In allen,welche man kennt, bemerkt man großen Fleiß, undseine Madonnen bezaubern durch ihre jungfräulicheSittsamkeit. In der Galerie zu Florenz sieht manAn ihm einen merkwürdigen kleinen Entwurf,vrau in Grau gemalt, zu einem weitschichtigen fürPaul V. bestimmten Gemälde, welches den Fallder Engel vorstellt; und man erzählt (mlrabilsmctu) der Künstler habe, um die dazu nöthigenstürzenden Stellungen ruhig nach der Natur zustudjren, an der Decke seines Zimmers einWildschweins-Jagdnetz aufgehängt, und darinnsein Modelle schwebend erhalten. Fiorillo I. 4 ".und 1, 211. der von ihm eine Madonna imPalkaste Corsini, und ein Paar Freskogemälde zn

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St. Vitale und in der Sakristei) von St. Carl» deCatenari zu Rom kennt, von denen aber letztresganz nachgedunkelt seyn soll. Er hatte die EhreLehrer des Pietro Berechn zu seyn, der an lautemRuf seinen Meister ob auch an Kunst? weitübertraf. kennt nach ihm eine Dekorationfür die 1593. zu Florenz gefeyerte Hochzeit derPrinzessin Maria von Lothringen, und 12. Blätterfür die-' Lrotilia äi 6rr</. per 1s 110226

sei Principe öo^bese e Donna Camilla Orsina,letztre von Valesius gestochen.

Comolli, ( ) Professor der Bildhauerkunst

zu Turin , verfertigte im I.. 1303. ein Brustbilddes fränkischen Ministers Chaptal , welches fürdie Arzneyschule zu Montpellier bestimmt war,und ein Meisterstück der Kunst und Wahrheit seynsoll. Seither arbeitete er, aus Auftrage der ligu-rischen Regierung, an einer colossalen Statue vonNapoleon Bonaparte , welche, neben der vonChristoph Columbus , an dem Eingänge des Natio-nal - Pakastes zu Genua aufgestellt werden sollte.

Comottö, (Joseph), ein Genueser, malte fürdas dasige Oratorium St. Maria Angelorum dasBildniß des H. Andreas Avellino . Äattr.

Compagninl, (Raimund), ein Baumeisterund Mitglied der Academia Clemenlina zu Bologna .Durch seine Hülfe ist die St Magdalenen Kircheder St. Donatus - Straße wieder erbaut worden.Mensel Miscell. XIII. 53.

* Compagnons, (Sfortia), ein Edler vonMacerata , Schüler von Guido, nicht von Albani,wie einige glaubten. Die Akademie de Catenatierhielt von ihm ihr Emblem, das man (sagtLanziI. 492.) für eine Arbeit von Guido halten sollte.Größere Werke von ihm besaßen die Kirchen St.Giorgio und St Giovanne in seiner Gcburtsstadt,in zwey Altarblättern, wovon letztres sich gegen-wärtig im Besitze des Grafen Mar. Compagnon!befinden soll. Er lebte um 1650.

Compardel, ( ) ein Künstler in Minia-

tur, Freund des Gerard Douw , dessen Bildniß ermalte. Nach ihm, oder einem andern dieses Na-mens, der zu Paris lebte, haben auch G. Edelinkund Trouvain Blätter gestochen, welche beyverzeichnet sind.

* Compe, (Johann ten), starb um 1790. Dasnach ihm von N. Dufour gestochene Blatt stellteeine Aussicht der Stadt Eleven vor, und die da-bey befindliche Landschaft war mit Figuren vonDietrich staffirt. Bi.

Lompona, ( ). So nennte, einen fran­ zösischen

Künstler, und führt von ihm eine Allegorieauf die Geburt des Dauphins, mit 1782. datirt,an; unten vier Verse: Der lonZtems unstiZs, etc.

Comre, (Benjamin Rudolph), ein Kupfer-stecher, gebürtig aus der Waat in der Schweiz ,der neben anderm für den Mechelschcn Verlag zuBasel , nach H. Frcudweiler: 8 oI 1 icitu<le ä'unsNere und 1789 - nach Gmelins Zeichnung denRheinfall bey Laufcnburg gestochen hat.

* (Florent le). Wie es scheint, warderselbe auch Kunstverleger. So kennt man z. B.eine Copie nach Edelinks Bildniß von I. H. Man-sard, mit der Unterschrift: kl. le Lomre sxc.

* (Ludwig le). Das von Vcrmeulennach ihm gestochene Blatt, ist bestimmter, als imLexikon, zu sagen: Die im J. 1635. Ludwig XIV. errichtete Statüe von Bois. Ein Paar andreBlatter nach ihm von Thomassin und Surugue führt

an.

* (Margaretha le), geb. zu Paris um1719. Besitzerin des romantischen Aufenthalts, derunter dem Namen Mont - Joli bekannt ist,durch Watelet verschönert, und durch die nach le

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