Band 
Zweyter Theil [1].
Seite
219
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Conegliani.

zu London , starb 1737. Auf ihn hat Tanner, seinNachfolger an dieser Stelle, eine Schaumünzeverfertigt.

Coneglianr, (Anton), ein Pastellmaler, geb.zu Cenade, arbeitete zu Venedig , und starb dort1752. Nach ihm hat F. Zucchi, ohne Namen desMalers, ein anonymes Bildniß gestochen, dasaber, nach A. Versicherung, der Graf Franz Ron-calli ist.

* L 0 neglian 0, (Cesar de), blühete zu TitiansZeiten, und ahmte ihn nach. Das im Lexikon vonihm angeführte Abendmal soll sehr schön seyn.La»rr 11. r. 92.

Lonenradt, (L.). So nennte, einen Künst-ler, mit dessen Namen und der Jahrzahl 1664. dasBildniß des Kardinal-Erzbischofs von Bologna ,Hieron. Buoncompagni, bezeichnet ist. Fast ver-muthen wir, er sollte Cormradr heißen.

Congier, (E.). Ein Maler, nach welchemMatham gestochen hat, und der in des letztemKupferstichwerke angeführt wird.

Congola, ( ). Ein Landschaftsmaler.

Auf der Dresdner -Kunstausstellung von 1301. sahman von ihm zwey Tytoler - Gegenden in Del, vonwelchen es in den deutschen Kunstblättern n. i.57 heißt: »Obschon in keiner gefälligen Manier,so verrieth doch die Keckheit des Pinsels einennicht ungeübten Künstler."

* Loning, (Cornelius). S. Loni'ng.

* (I.) S. Conttn.

* Lonlnxloe, (Egidius). Er lebte zu Amster­ dam . Eine ziemliche Zahl der nach ihm von N.Bruyn, I. Londerseel, C- Visscher, u. s. f. gesto-chenen, meist mit historischen Figuren staffirten Land-schaften führt. an. Eben so der MinklerscheKatalog, der solche würdigt.

Connap, ( )ein Kupferstecher dieses Na-mens, gab nach G- Huret das Bildniß König Ludwig XII !. von der Ehre und Unsterblichkeit gekrönt,wegen der Eroberung von Rochelle 1628- ^c.

ssonnee, (Johann de), ein französischer Glas-maler, lebte noch in der Mitte des XVI. Jahr-hunderts. Er war zwar in seiner Kunst geschickt;weil er aber einen bösen Athem hatte, schlugenihm alle seine Glasmalereyen fehl (?). /eD I. c. l-j. Er war, sagt Florillo (III. löo.)einer der letzten, der in dieser Gattung arbeitete,welche zu Anfang des XVII. Jahrh, plötzlich sank,und sich nie wieder emporhob.

«tonnet reue. S. den Art. Trumbull.

«tonnior, ( ) malte um 1759- zu Paris

Bildnisse von geschmelzter Arbeit.

«tonnopi, (Andreas Ernst), ein sonst unbe-kannter Maler, nach welchem I. G. Haid dasBildniß des Pohlnischen Eroßkanzlers von Szem-beck in Schwarzkunst geschabt, und G. B. Goetzmit Ornamenten geziert hat. A.

*<tonrad, «tonradinus oder Conra-dus, (Abraham), Zeichner und Stecher mit derNadel und dem Grabstichel, geb. um 1620. SeineArbeiten beweisen, daß es ihm nicht an Talentenmangelte. Sein Styl war verschieden; in einigenBlattern hat er L. Vorstermann nachgeahmt. RostVs 115. führt von ihm einige Bildnisse (seine ge-wöhnlichste Arbeit), theils ohne Namen des Malers,meils nach H. Mermanns, dann aber auch eineGeißelung und eine Kreuzigung Christi nach A. vanOiepenbeck an. Noch soll er nach T- Baburen, A.Bloemaerr, und selbst nach Rembrandt (nach die-sem unter dem Namen Lonradinus) gearbeitethaben. L

. - (David). So nennt einen Kupfer-

stecher zu Dresden , der dort um 1673. arbeitete,

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und führt von ihm einige unbedeutend scheinendeBildnisse an.

Conradi, (Madame), eine Kunststickerkn vonBerlin . Auf der Kunstausstellung zu Dresden im-V 180z. sah man von ihr, neben anderm einenFriedrich II. zu Pferde, die vollkommene Nachah,mung eines Kupferstichs. Mrc.

* Lonsalvo, (Simon). S. Gonsalvus.

* Cottsettl, (Anton), geb. zu Moden« 1636,lernte die ersten Anfangsgründe der Kunst beyseinem Vater Jacobin, besuchte dann in Bologna die Schule des Joh. Jos. del Sole, und auch eineZeitlang die des Donato Creti . Als er darauf inseine Vaterstadt zurückkam, brannte er vor Begierde,die Kunst daselbst wieder auf höher» Gipfel znheben, und gründete daher in seiner Wohnung um1722. eine Schule, worinn nach dem Nackendengezeichnet wurde, die aber aus Mangel an hin?reichenden Schülern wieder eingieng, bis im I»i?6z. der Herzog Rinaldo in seinem eignen Pallasteeine neue Akademie der Malerey gründete, undden schon 77jährigen Consetti zu ihrem Oberhaupternannte, der endlich 1766. Todes verbliech. Sei-nem Vater war er schon 1726. in der Stelle einesAufsehers der Herzogl. Galerie nachgefolgt Fio-rillo II. 657.-53. Consetti (sagt Lanzi II. 230.)malte ganz im Geschmacke der bolognesischeuSchule seiner Zeit, und zeichnete richtig; dagegenhatte sein Colorit eine gewisse Rohheit, die demAuge mißfiel, und ganz demjenigen von Creträhnelte. La»« II. i. 280. P. Monaco hat nachihm das Bildniß des Herzogs Franz von Moden»gestochen.

(Jacobin), ein Maler von Moden«,Schüler des Franz Stringa, wurde 1709. von demHerzoge Rinald 1 . zum Aufseher der Gemälde undZeichnungen seiner Galerie ernannt Im I. 1712»gieng er nach Genua , um für dieselbe Gemälde zukaufen. Starb 1726.. Fiorillo II. 657. AlsKünstler war er sehr mittelmäßig, pagani führtihn zum öfter» an. S. auch den Art. Spaggiari.

Constanr, ( ). Nach dem Flmanack

ük-8 öesux-^rts von 1303. ein damals in Parislebender Baumeister'

* Conftanri, (Plazidus und Simon). S-Coftanzi.

Constanrin, (R. A ). Nach einem Malerdieses Namens kennt ÄI die Bildnisse König GeorgI. von England, von Surugue, und des Consi-storial-Fiskal-Advokats F. de Valentibus, vonS. Pomarede-

«tonradus, (A ). So nennt einen Kup-ferstecher von Amsterdam , ohne etwas von seinerLebenszeit oder von seinen Arbeiten anzuführen.

* <t 0 nranr, (d'Jvry), Baumeister. nenntihn perer, und giebt Jory, statt Jvry, für seinenGeburtsort an. Um 1769. oder 70. gab er inzwey Theilen ein Werk für die Baukunst. Nachihm hat Poullot eine Spaccata seiner Magdalena-Kirche gestochen.

Co nrardi, ( ) ein römischer Kupferstecher,

lieferte im I. r8oä. ein Bildniß von Papst plusVII. nach ttnem Gemälde von Wicar.

* Conrarini oder Conrareni, (Domi-nikus). Unter dem erstem Namen führt ihn amSchlüsse des Art. Johann Contarini das Lexikon,unter dem zweyten IV. an; erstrers vermuthet,daß beyde nur Eine Person find. Letztrer nenntihn kurzweg einen italienischen Maler, und kenntnach ihm, ebenfalls die Blätter in der DarmVsbell. 8elect. das eine die Beysetzung der Reli-quien von St. Anton von H. Vincent, das andreein von eben diesem Heiligen bewirktes Wunder,nach einem Gemälde in der St. Antons-Schulezu Padua , von N. N. Cochin gestochen; welches

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