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den Engel, der dem Joseph die Flucht nach Egyptenbefiehlt, und M. Cartarius zu Rom 1586. nachseinen Zeichnungen 17. Blatter gestochen hat, diezum Titel führen: Icones miserlcorüioo, curn A«/./koM sententüs etc.
Corr, (Heinrich Joseph Franz de), geboren zuAntwerpen 1742. Er malte Landschaften und Per-spektive, war auch um 1782. Professor der dortigenAkademie. Man siehet eines seiner Gemälde in derK. K. Bildergalerie zu Wien . S. auch unten deCorre.
— — ( van). S. Dmmegank.
* Corre, (Cesar da), geb. 1550-, gestorbenum 1613., lernte bey Cambiasi, dem Busensfreundeseines Vaters Valerius, dem er aber nicht gleichkam. Er malte Bildnisse und Geschichte, und ar-beitete sehr häufig. Lanzi II. 2. 298. kennt vonihm in St. Peter zu Genua diesen Heiligen, derMadonna zu Füßen, ein zartes Gemälde vonwahrem und anmuthigem Colorit, und im HausePallavicini einen Gegenstand aus dem Dante, einStück, das Chiabrera in seinen Sonnetten gepriesenhat. Ueber sein Unglück, in die Inquisition zugerathen, macht Lanzi die erbauliche Nutzanwen-dung: So gehe es den Halbgelehrten, welche Vieleslesen, Weniges verstehen, und mit Nichts glaubenenden.
* — — (David), Cesars Sohn. Baldinucci giebt ihm Peter Sori und Cesar Luzian Borzoni zuLehrmeistern. Lanzi (II. 2. 298 ) sagt: Man be-wahre in Galerien seine Kopien, neben Originalen,als ein wahres Wunder auf.
* — — (Valerius), Cesars Vater war derSohn eines Edelmanns von Pavia, aber zu Venedig geboren, und setzte sich nachwerts zu Genua , wo ersehr schöne Bildnisse verfertigte, aber dessen unge-achtet in großer Armuth starb, weil er sich unglück-licher Weise in die Alchimie vertieft hatte. Er warein Herzensfreund von Cambiaso, dessen Lebens-geschichte er geschrieben hatte, und vertraute ihm,wie wir schon vernommen, die Bildung seinesSohns an.
— — ( de), ein Landschaftmaler und Mit-glied der Königlichen Akademie zu Paris um 1730-Siehe A. I. F. de Corr.
* Corre ns, (G.) So nennt einen Malervon Brüssel, nach welchem I. B. Bertesham dasBildniß des Prinzen Rubempre gestochen hat;wahrscheinlich derselbe, den schon das Lexikon, ohneLaufnamen, als Abt und Kunstliebhaber anführt.
*Correse, (Jakob u. Wilhelm). S. Courrois.
Corri, vielleicht Conti, (Franz), ein Malerzu Rom um 1660. lernte bey Michel Angelus Cer-quvzzi. M>c.
* Corrona, (Paladin von), ein Beynamevon Adrian Zabarelli.
* — — (Peter da). S. perer Bererino.
* — (Urban da). S. Am. Federighi.
Diese beyden setzten, neben andern, die von Duccio angefangene Arbeit an dem mosaischen Fußbodendes Doms zu Siena fort, und brachten durchSchrafirungen, die sie mit einer schwarzen Materieausfüllten, Licht und Schatten in die ihrige. Vonihnen sind die Figuren der beyden Sibyllen. LanziI. Z2i. Sie lebten um r^Zi.
* Corronese, (Joh. Baptist). Er arbeitetein Rom. ^r.
* — — (Lukas). S- Signorelli.
* — — (Peter Paul). S. Gobbo.
Corror, (Johann Peter), gebürtig von Paris ,Schüler von Bridan, Sohn, erhielt 1805. das ersteAcceffit der Bildhauerkunst in der dortigen Spezial-
Cossalis.
schule der schönen Künste, damals bloß Iahealt. Lkc.
Corvarinus, (Julius). So nennt die Hand-schrift meines sel. Vaters einen Künstler, nachwelchem Etwas Vicus gestochen habe.
* Corvelli, (Friedrich). S. Cervelli.
* Corvi, (Dominicus). Die Arbeiten diesesrömischen Malers, welcher in dem letzten Viertheiledes XVIII. Jahrhunderts blühete, wurden vonMengs sehr hoch geschätzt. kennt nach ihm dieBildnisse des Kardinals Heinrichs von Dork, und desKapuziner-Laienbruders Crispino, letztres in ganzerStatur, beyde von P. Campana gestochen. Hin-wieder soll er selbst für sein Vergnügen nach Raphaelgeätzt haben.
— — — — Ein jüngerer Maler dieses Na-mens, gebürtig vonViterbo, lebte in Rom um dasJahr 1303. wo sich von ihm verschiedene öffentlichehistorische Arbeiten finden. M§c.
* Corvi na, (Magdalena). S. oben Mag.Cornina.
* Corvinus, (Joh. August). Derselbe hatauch für das Scheuchzersche Bibelwerk, dann füreine: kepresentatio belli ob successionern inXeAno Hisparnco, ferner eine Sammlung vonWiener-Kirchen, und 17. Blätter Aufrisse des Kön.Preuß. Pallasts zu Charlottenburg , und endlicheinige (schlechte) Bildnisse gestochen, deren etliche
anführt. Die sechs dänischen Aussichten von1718. (nicht 28.) datirt, sind im LOinklerschenKatalog detaillirt, der noch ein andres großesBlatt von dem pohlnischen Lustschlosse Morizburgvon ihm kennt.
Coscerti, (Stephan). S. Cascerri.
Coscia, ( ) So nennt die Handschrift
meines sel. Vaters, ohne Weiteres, einen Land-schaftsmaler.
* Coskpergen, (Peter). will, er sollBoxberger heissen.
Cosmus,( ) Kapuziner-Ordens. Nacheinem solchen kennt 7 /. eine Anbetung der Könige,von Melchior Haubendaler gestochen.
Cosplin, (Heinrich). Nach einem Künstlerdieses Namens kennt man ein Bildniß des RathsLudwig le Blanc, in Jollains Verlage,
* Cossa, (Franz). Derselbe war dem Hauseder Bentivogli ergeben, und blieb in seiner Vater-stadt Ferrara beynahe vergessen, weil er sich meistin Bologna aufhielt. Dort steht man noch einigeseiner Madonnen, die zwischen Heiligen undEngelchen sitzen, mit nicht ganz unverständigerArchitektur; so z. B. eine im Institut, das seinenNamen, nebst der Jahrszahl 1474. trägt, undfreylich roh genug in der Ausführung und mittel-mäßig im Colorite; zwey bessere hingegen, eins inder Kirche Baracano (dessen auch das Lexikon ge-denkt) und im Pallaste der Mercanzia, auf welchenBildnisse seiner erwähnten Gönner angebracht sind.Lanzi II. 2. 222.
* Cossalis auch Cossale, (Gratius oderCurtius), lebte um 1695. Lanzi (II. r88>) nenntihn einen Maler von der fruchtbarsten Einbildungs-kraft, der Palma's Leichtigkeit nachahmte, ohnesolche zu mißbrauchen. Dann erwähnt er des schonim Lexikon angeführten und noch eines andern Altar-blattö von ihm in der Kirche alle Grazie zu Brescia ,welches St.^ Epiphania vorstellt, das, sagt er-such den kälteste» Zuschauer fesseln müsse, undbedauert endlich den wackern Mann, der das Un-glück gehabt, von einem seiner eigenen Söhne er-mordet zu werden. Nach ihm kennt die Hm"melsleiter, und die Fürbitte für Westindien , voneinem unbekannten Meister, dessen Monogramm eranführt. Dann zwey Blatter : Ileliquiss sosim»