Deloje.
Deloje, ( So nennt Meuf Misc.X V. i 48 - e. Architekturmaler von Lüttich , der einenSaal des dortigen Rathhaufes mit seiner Arbeitgeziert habe.
*Deloisy, (Peter). A. nennt ihn Gold-schmied und Münzmeister von Besan?on, wie ersich selbst in einem 1653. erschienenen Werke:Lstat üe (illustre Lonkrairie lle 8 t. deor^e enl-r Trance öour^ogue, a vec les armes, dlssousst receytlous äe ses coukreres vivants betitelthat. Dann aber sagt ebenfalls/ daß er nachC- Cardens, Paris / Rubens u. a. gestochen habe/und führt von ihm etliche Bildnisse an.
Demeroger. 2^
Delvaux, ( ). So nennt eben gedachter
Almanach einen um 1803. in Paris lebenden Bau-meister.
Demachy, ( ). So wird km gedachten
Almanach von 1303. ein damals in Paris leben-der Miniaturmaler genannt.
Andrer dieses Namens es sey, der seit 1303. undnoch 1806. in öffentlichen Blattern als Professorder Perspektive bey der Maler < Bildhauer- undArchitektur-Schule zu Paris erscheint, ist unsunbekannt.
Delondre, ( ). So wird im ^lmanack
öes öesux-^rts von 1803. ein damals in Paris lebender Baumeister genannt.
Delorge, ( ). So nennt L (1790.)
einen neuern Maler, Mitglied der Akademie vonMarseille, von (?) welchem man eine Allegorie aufdie Vermahlung des Dauphins (nachmaligen Kö-niges Ludwigs XVI.) kenne.
Delorme, (I. I.). Und so einen um 1790.noch lebenden holländischen Landschaftsmaler, nachwelchem Basan zwey Landschaften, unter demTitel: ?orte ä'IItreckt, und?orts ä'^msterdamLllsm ä Dtreclu:, habe stechen lassen.
* —» —- ( ). So wird im Tllmanacli
des Leaux-^rss von 1803. ein damals in Paris lebender Miniaturmaler genannt. Ob dies etwanoch der nämliche Künstler sey, der im Lexikon deLärme heißt, und dort schon um 1760. alsBildnißmaler erscheint, ist uns unbekannt.
— -- ( ). Und eben so, ob es Einer der
beyden Obigen oder ein Dritter sey, der im /Uma-uscli des Keaux-Xrts von 1803 unter den da-mals lebenden Malern erscheint, von welchen sichArbeiten in dem Nuses special äs Verzolltesbefanden.
Demantort, ( ). Nach S. soll ein
Kupferstecher dieses Namens, neben Anderm, nachSchenau gearbeitet haben.
Demarais, (B ). Und so nennt er «inenKünstler, nach welchem Belmond eine Jllumationgestochen habe.
— — ( ). S. auch Jakob Ludwig
David, wo indessen vielleicht eben von Obigemdie Rede ist.
DemLre, (P.). So nennt einen Kupfer-stecher, der nach Fr. Mieris gearbeitet habe.
* Demarees. S- Marees.
* — — S. auch Lorme.
Delos, ( ) ein Bildnißmaler in Mann heim
um 1791. von dem uns aber nichts andersbekannt ist, als daß es in einem dem Meus.Museum (XVIII. 458. u. s. f.) eingerückten sar-kastischen Antwortschreiben auf die Frage: Wer da-mals in Mannheim ähnliche, weisse und wohl-feile Porträte male, neben anderm heißt: „ H.Delos ist ein Künstler, der eine recht weisse Hautzu malen versieht, jetzt aber seine meiste Zeit mitCopiren der Churfürst!. Porträte zubringt, die er,zufolge eines Privilegiums, für alle Ober- undUnterämter verfertigt; und der in Absicht des Preis-ses mit sich handeln läßt."
* Delsenbach, (Johann Adam). AnfangsFürstl. Lichtensteinischer Hofkupferstecher zu Wien ,hernach den größten Theil seines Lebens zu Nürn berg , wo er 1765. verstorben war. Die im Lex.bemerkten Nürnberger -Prospekte wurden von ihmbis 174z. mit 37. Stücken vermehrt. Noch führtber winklerscheKatalog von ihm: Wiener -Aus-sichten (1719.) und ein Paar Bildnisse (daruntersein eigenes) an. Dann schrieb er auch (doch vomHofrath Treu durchgesehen): Rurzer Begriffder Anatomie, worinnen hauptsächlich dienöthigsten Stücke der Osteologie und Moo-logie in 19. Lupferrafeln enthalten, gr. Fol.Llurnb. 73z. Mensel Schrifst. Lex.
Demarers. S. Desmarers.
Demareuil, ( ). So nennt die Hand-
schrift meines sel. Vaters einen französ. Kupfer-stecher, der um 1715. gearbeitet habe.
Demarnes,( )ein französischer Künst-ler, welcher im ^Imanacli des Keaux-Hrts von1803. unter den damals in Paris lebenden Land-schaftsmalern erscheint, der indessen auch Familien-und Conversationsstücke (wie es scheint mit Land-schaft) malte, worinn er aber (sagt Fiorillo lll.547.) oft ins Platte und Gemeine fiel, wie z. B.sein Grobschmiedt beweise. Dagegen nennt Laudouin seinen dlouvelles des /irts IV. 18 seine im I»XIII. ausgestellten Arbeiten ein angenehmes Ge-misch von artiger Landschaft und Gattungs-Male-rey, voll Blüthe und Feinheit. So z B. seinenDorfcharlatan. Auf seinen Landstraßen, seinenMärkten, u. s. f. finde sich immer irgend ein an-genehmer, aus der wirklichen Natur entlehnterAuftritt, und pikanter Effekt.
Demarrai, ( ) ein französischer Maler,
der um 1805. unter die ersten ber damals in Florenz lebenden Künstler gezahlt wurde. Ob der Name(wie mich indessen ein reisender Kunstkenner ver-sicherte) wohl richtig geschrieben sey? bezweifleich noch.
Demarreaux. S. Desmarreaux.
* Delvaux, (Loren;), der Bildhauer, starbzu Nivelle 1775.
-- — (Remigius), ein Kupferstecher, geb. zurille 1750. lernte bey le Mire, und arbeitete von1770-90. zu Paris nach den Gemälden des Her-zogs von Choiseul ; dann für die Vo^s^e pittores-gue (le Xaples und die Ilistoire <lc krsnce, auchwnst nach verschiedenen Meistern, wie Backhuysen,Zerghem, I. Decker, I. B- Hovel, Netscher,Nemhrandt, und W. van de Velde. Fs. und Msc.Db es noch derselbe sey, der im 7(lmanacK des«esux-Lrts von iZoZ. unter den damals in Paris lebenden Kupferstechern angeführt wird, und ganzkürzlich (1305.) ein Bildniß von Rollin zu der neuen-Ausgabe seines Prsltö d'Ltude gestochen hat, istuns unbekannt.
Dembrun. S. Dambrun.
Demer oder D u m e r, (Johann). So nenntFlor. le Tonne einen deutschen Kupferstecher,der um 1620. gearbeitet habe, und von welchemohne Namen des Malers ein schreitendesKind, und dann 14. gemeinschaftlich mit Hier.Wierx gestochene Blätter, den Heiland mit denzwölf Aposteln kennt.
Demerarus, ( )ein alter Bildhauer inStucco , von Corinthus gebürtig; arbeitete in Tos-cana.
Demeroger, (Madmois.). So wird im ^l-msrurcti des öeaux-^rts von i 8 o 3 - ohne Weiteres,eine damals in Paris lebende Miniatur - Maleringenannt.