Zio Dughet.
In diesen letztem (sagt Lauzi I- c.) bemerkt man,neben Anderm, ein Durcheinanderschlingen anmu-thiger Wege, die sich zum Theil dem Aug' offendarbieten, zum Theil sich durch die Einbildungs-kraft suchen lassen. Dann prangt die Kirche St.Martins a Monti zu Rom mit vielen Freskogemal-den von seiner Hand- Von seinen 8- mit einer geist-reichen und feste» Nadel selbst geatzten seltenenBlattern sind zwey mit 6asparo Oucks mv. so.Köms?, die übrigen bloß mit 6.1). 8. bezeichnet.Gestochen nach ihm von G. Audran, Benazech,I. Browne, P. C Canot, Chatelam, I. Coele-manns, Cunego, I. Glaubcr, Granville , I. Ph.Hackert, Ligny, W> Lowry, T. Major, I. Mason,Matthieu, I. Moucheron, Viväres, I Woodund Woollet, kennt ein Vcrzcichniß meines sei.Vaters an die 70. der Winklersche Katalog andie 50. Blatter, die dort nach Gewohnheit richtiggewürdigt sind, und von welchen ohne Zweifeldiejenigen von Vivares unter die vorzüglichstengehören.
* D»gher, (Johann), Caspars jüngererBruder, geb. zu Rom um 1614. und auch dortgestorben. Mit jenem genoß er der nämlichenVortheile, in dem auch Er seinen Schwager Poussin zum Lehrer hatte. Da er aber nicht die gleichenTalente besaß, that er Verzicht auf die Malere»,und wiedmete sich einzig der Gravur mit der Nadelund dem Grabstichel. Das Wichtigste ist Allesnach Poussin , und erhält seinen Werth vornamlichdaher. Es sind die bekannten sieben Sakramente,große Blätter, welche nachwärts Chatillon in klei-nern Format gebracht hat; das Urtheil Salomons,die Geburt des Bacchus, der Parnaß, und einPaar Madonnen. Rost IV. 23-24 und Mrc.
Dugoure, (Johann Demosthenes), Kupfer-stecher,"geb. zu Paris 1760. lernte die Kunst beyA. St. Aubin, und war um i?85- des Grafenvon Provence Kammer - und Kabinetszeichner.Neben anderm kennt man von ihm ein im Katalogpon Brandes schön genanntes Platt: kriörs ä,Venus nach C.Netscher, von 1772. datirt, welchesaber mit dem oben (nach einer meiner Handschrif-ten) angegebnen Geburtsjahre nicht übereinstimmt.
* Duguer. S. Dugber.
Duhan»eau,( ). So wird im /Llmansckäes 6eaux--zrts von iZoz. ein damals in Paris lebender Baumeister genannt.
Duhamel, ( ) ein französischer Kupfer-
stecher, geb. zu Paris 1736. Schüler von A. St.Aubin, arbeitete um 1770. Von ihm kennt manBildnisse; wie z. B. dasjenige Heinrich IV. nachMarillier, Dideroks nach Grenze, und des Erz-bischofs de Beaumont von Paris nach Romanet;dann: I'Ocoaslcm kavorsbls nach Queverdo;Rsbit 8u>8se u Uorat nach Barbier, für dieVableaux äe la Kuisss, u. a. Lll. rec. undMxc.
D uister, (Wilhelm C-), nicht G- wie dasSupplement des Lexikons sagt. Uebrigens wissenwir auch jetzt noch nichts weiter von ihm, als daßW. I. van Delft nach ihm das Bildniß Wilhelmsdel Medico (Lretsnsis stkilosopki et iVIeclici) ge-stochen habe. S. jedoch auch den Art. vurpyl.
Dukamel. S. Hamel.
* Dulaurier, (P?, ein Name, der sichirgendwo in meinen Handschriften befindet, sollvermuthlich Phil. Laurt bedeuten.
* Dukin, (Christoph), welchen ^fiorillo (lll.257 ) einen Schüler von Bon Boulogne nennt,ist vermuthlich der perer d'Ulrn des Lexikons.
Dumaner, ( ). So nennt der Almanach
stcs Ueaux -drts von 1803. einen damals zu Paris lebenden Baumeister, von welchem die Xouvellesäes /zrts (l V. 223.1 einen dem fünften Hefte desstecuell ä ^relriteoture von Derournelle bey-
D u m 0 u ch e l.
gerückten ?Ian et Llevatron «j'une Lourss amführen.
Dumarest, ( ). So nennt sich ein im I.
VI ll. in Paris lebender Stempelschneider, von demwir zwar bloße Spielpfenninge (vom Gewicht einesLaubthalers) welche auf dem Averse Pallas unddas Glück, auf dem Reverse einen Eichen - undPalmenzweig darstellen, kennen, die aber für Zeich-nung und Ausführung so schön gearbeitet sind,daß solche, große Schaumünzen an wahrem Kunst-werthe aufwiegelt. Mrc.
— — S. Desmarest, der Kupferstecher;wobey wir indessen hier bemerken müssen, daßDumarest sein richtiger Name sey.
Du map, ( ). So nennt die Handschrift
meines sel. Vaters einen französischen Künstler,nach welchem S. Lhomassin 1704. eine These ge-stochen habe, und fügt bey: Vielleicht heißt erDumee, u. wäre sodann Vergleich folg. d.Namens.
Dumeas. Ein griechischer Bildhauer, lebtein der IX. Olympiade, und verfertigte eine Statuedes Athleten Milo von Crotona. Meus. Urch.II. 126.
* Dumee, ( ) Bildnißmaler von Paris ,
nach welchem S Thomassm der Vater wirklicheine solche Thesis, und in derselben das BildnißFranz Hebert's, Bischofs von Ayen gestochen hat.Rost VII 317. so wie man nach ihm noch verschie-dene andre Bildnisse von Bazin, Cdelink, Simoneauund Sornique kennt. S- oben auch Dumax.
— — (E. J-), ein englischer Kupferstecher,arbeitete nach Moreland. ALe.
Dumeril, ( ). So heißt einer der Pari ser
- Künstler, welche die Zeichnungen zu dem in1804 erschienenen Divtionnairs «los 8cüence8 natu-relles gegeben hatten.
Dumesnrt, ( ) der junge. So nennt
Rost VIII. 329 einen französischen Künstler, nachwelchem C. F. le Tellier zwey Blätter: le8tuäieux,und la kanieante, gestochen hat.
* — — S. auch VResnil.
Dumtez, ( ) ein berühmter Schlöffen
meister zu Paris , verfertigte das von polirteniEisen mit Bronze gezierte Gitterwerk der dasigenKirche St. Germain de l'Auxerrois, welches allerBetrachtung würdig ist. Mxc.
Du in out, (A.), ein französ. Künstler; ohneZweifel derselbe, den der -Ilmariacl, llss Deaux-
H. rt8 von 1803. unter dem Namen Dumonr desjünger» zu den damals in Paris lebenden Bildniß-malern zählt. Auf der Pariser - Ausstellung vomI IX. sah man von ihm mehrere, welche La"'don (Anna!. 1 191.) schön nennt. Nach seinerZeichnung hat M. Bourgeois de la Richardiere im
I. 1305. dasjenige des Kaisers Napoleon im Brust-bild und großen Costume gestochen, zum Pendanteines frühern von Kaiser Alexander I.
— — (Fr.), ein von dem vorhergehnden ver-
schiedener Künstler zu Paris , von welchem man(den dlouvsiles lies Arts IV. 108. zufolge) aufdem dortigen Salon vom I. Xlll. wohlstudirteund sorgfältig ausgearbeitete Mignatur-Bildnissesah; der aber gewarnt wurde, daß er in seinColorit nicht zu viel Violet menge, da solchesdem sonst frischen Leben seiner Arbeit schadenkönnte.
— — ( ). So wird auch im ^Imsnacb
6ss Keaux-Arts von 1803. ein damals ju Pak>slebender Bildhauer, und, als eine seiner Arbeite«-die Statue der Freyheit genannt.
— — ( ). Und so, ebeudas. noch ein
andrer dort lebender Bildhauer.
Dum 0 uck> el, ( ) ein Maler, nach wel-