Duplat.
liehen Nachrichten ein um 1305. arbeitender fran-zösischer Landcharten-Zeichner genannt.
Duplar, ( ) ein geschickter Formschneider
in Paris , erhielt im I. 1806. von der dortigenAufmunterungs-Gesellschaft eine sogenannte Auf-munterungs - Schaumünze von 400. Fr. wegen denProben seiner ausgezeichneten Talente für eine(wie die Gesellschaft fand) in Frankreich allzuver-nachläßigte Kunst. Fern//.
*Duplessis, (Joseph Skegfr.). S. Plessis.
— — ( )- JtN ^lmansek äes Leaux-
Frts von iZoZ. wird ein Künstler dieses Namensunter den damals zu Paris lebenden Bataillen Ma-lern genannt.
— — Berraup, ( ). Sv nennt sich
ein Kupferstecher, der für das XX. Heft desMuses kranhois eine Aussicht von Dinant nachVandermeulen, und für das XXI. einen Kavalerie-Scharmützel nach Wouwermanns (beyde nach Swe-bacs Zeichnung) jene geatzt (von Daudet beendigt),diese aber gemeinschaftlich mit Dupreel gestochenhat. In dem VI. Hefte der kastes sran^ois dann(1806.) fand sich ein^ nach der Zeichnung vonLafitte, von ihm geatztes, und von Beauvinetvollendetes Blatt: lsCeneral en cües rls l'armssll'Italis a Consäo; welches alles uns in Zweifelsetzt, ob dieser Künstler nicht mit dem Vorgenann-ten Bataillen-Maler Duplessss Eine Person seynmöchte. Von dem Unsrigen waren auch die geätz-ten Vignetten zu der in 1306. erschienenen Reisein die Krimm des H. Staatsrath-Auditors Reuilly.
(Marie Rosalie). S. Ver-täu!). Wobey wir noch bemerken, daß eine unsrerHandschriften an die 50. Blatter für die Voz^s^sk-ittoresgus ä'Italie, und dann einen Kindermordnach le Vrun, diesen gemeinschaftlich mit Aliametgestochen, von ihr anführt.
Dup suche!, (Carl Eugenius), Kupferstecher,geb. zu Abbeville i? 48 - Schüler von I. N Tardieu,hat nach verschiedenen Meistern Bildnisse sowohlals historische Blatter gestochen, von welchen RostVIII. Ais. den Ordensgeneral der Mathuriner(> 736 .), und den Großherrn mitten uüter seinenFrauen im Serail, wie er einer von ihnen dasSchnupftuch überreicht (dieses von Macrel ange-fangen und von unserm Künstler vollendet) anführt.Um ,739. arbeitete er nach verschiedenen Gemäldenvon ia Grenee und der Mad. le Brun.nr. Lci.
Dupont, (Peter), Kupferstecher, geb. zuParis r?zo. lebte um 1739. schon seit mehrernZähren in London . Von ihm kennt man die Bild-nisse des General Heinr. Seymour Conway's nachTh. Gainsbourough, sehr schön, und ein andresdes Obersten St. Leger, ganzer Statur, beyde inEchwarzkunst geschabt.
Dupoup, ( ). So nennt die Handschrift
Weines sei. Vaters einen Baumeister zu Lyon um 1770.
Duppa, ( ). So wird in vffentlichest
Nachrichten ein berühmter (?) englischer Künstlerwi.d Reisender genannt, welcher um 11806. eiiieBiographie von Michael Angel» zu geben gedachte.
* Dupra, (Dominikus). Nach ihm kennt man,neben auderin, die Bildnisse Carl Eduard Stuart'svon Petit, Heinrich Carl von Rochford's von R.Huston (sehr schön), und des Kupferstecher JakobFrey's von I. I. Haid, letztre zwey in Schwarz-kunst geschabt.
Dupre, ( ) ein neuerer Stempelschneidcr
in Paris von ausgezeichnetem Talente. Um >8c>2-erhielt derselbe von der französischen Regierungden Auftrag, zwey Zeichnungen zu entwerfen, umdie beyden großen Schlachten in Egypten, bey denPyramiden und bey Abukir, durch Schaumünzenin verewigen. Diese Zeichnungen, wovon Lands»
Dupuks. ZiZ
(II. 64—65.) eine Beschreibung und Abbildunggiebt, und denselben das verdiente Lob beylegt,waren indessen aus uns unbekannten Gründen nichtzur wirklichen Ausführung gekommen. Späterhin(iZoz.) wurde ein Preis auf den beßten Entwurfzu einer allegorischen Schaumünze auf den Friedenvon Amiens gesetzt. Unser Künstler arbeitete dafür,scheint aber denselben nicht erhalten zu haben, daLands» (I V. 53 ) der davon ebenfalls die Beschrei-bung und Abbildung giebt, bemerken muß r »Die-selbe habe den Vorzug einer großen Deutlichkeit."In der Zeichnung einer vierten endlich, welcheebenfalls (I. c. 6i.) beschrieben und im Umrisse ge-geben wird, wollte Duprs den Gedanken versinnrlichen, daß der erste Konsul, zugleich mit der Wie,derherstellung des ausser» politischen Friedens,auch die Ruhe im Innern neu gegründet, unddurch die wieder gegebene Freyheit des Gottes,diensts die Bande der öffentlichen Wohlfahrt befe«stiget habe. Von diesem letztem Entwürfe heißtes nun I. c. vollends: »Die reine Zeichnung, diesimple Darstellung des Gedankens und der einfacheWurf der Gewänder, auf welche man in Ausar-beitung von Schaumünzen noch mehr sehen muß,als in irgend einem andern Fache der Kunst, sindvorzüglich lobenswürdige Eigenschaften diesesEntwurfes; und der Künstler verdiente die Ehre,daß die Regierung ihm den Auftrag gebe, den,selben auszuführen." Wirklich gebührt, auch nachunserm Sinne, diesem vierten weit der Vorzugvor den übrigen dreyen.
Dupreel, ( ) ein Künstler zu Paris , der
um i8oss. gemeinschaftlich mit Dupleffis - Bertaudeinen Reuter-Scharmützel, von Swebac nachWouwermann's gezeichnet, für's XXI. Heft desMüsse kruriyois und für das XXXVI. Heft dieLuft nach Albano (von Oderacre gezeichnet), ge-stochen hat.
* Dupnl's, (Carl), Zeichner und Stecher wieder Nadel und dem Grabstichel. Da ihm dasClima in England nicht zuträglich war, kehrte ernach einiger Zeit in sein Vaterland zurück. In denmeisten seiner Stiche bediente er sich des Aetzens,und im Ganzen zeigen seine Werke eine tiefe Ein,sicht in die Kunst. Auch hat er mit gleichem ErfolgBildnisse und Geschichte gestochen. Von erster»sind seine beyden Receptionsstücke in die Akademie(1730.), Coustou und Largilliere, jenes nach leGros, dieses nach Guellain, schöne Blätter. Dassjenige des Königl. Wundarztes Pittards ist mit äe/.st ss. bezeichnet. Unter den geschichtlichen wirddie Vermahlung der H. Jungfrau nach C. Vanloofür sein Hauptblatt gehalten. Einige andre dervorzüglichsten, nach L. de Boulogne, le Brun, N.Coypel, N. Laueret, C. Maratti, Raouz: undWatteau , .sind bey Rost (Vlll. 43-Lv.) verzeich-net. Gemeinschaftlich dann mit mehrern seinerbeßten Zeitgenossen hat er auch in den Uesueil äsyo. ^stss tirs^s üs sspt Cartons <le Uaplisel, undin ähnlicher Gesellschaft nach le Sueur's Gemäl-den im Hotel du Chatelet, und B. Picarts Zeich-nungen davon, gestochen. Sein Johannes der Täufer , der in der Wüste predigt, wird von FüßlrI. 262. ein gutes Blatt genennt.
— — — — — ein andrer dieses Na-mens, wahrscheinlich ein Baumeister, gab ein:Vraite «l'-zrcliltssture, cümxrenant les cintzOrllrss stablis, svee un sixieme äs ss compo-sltkon. ?aris 1763 und: Cours 3 e öessin a l'ussxsäss Mlitaires, comprensnt In Ceomstrie prati-gue, l'^rcüitecture nülitairs, 1 a kerspsotive,etc. ?arls 17/5. 4 -
— — — — — — noch ein andrer diesesNamens, Churfürst!. Cölnischer Artillerie-Lieute-nant und Kabinets-Zeichner zu Bonn , gab l 78 g.(Neuwied Q- Fol) zwey Hecke malerischer Aus-sichten aus den merkwürdigsten Gegenden vonNieder-Deutschland. Mensel, gel. Deutsch!.
— — (L ). So nennt die Handschrift meines