Band 
Zweyter Theil [1].
Seite
312
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zir Du »stall.

Lands» I. rä5- Wahrscheinlich derselbe, der imI. iZo6 von dem Kais. Napoleon den Auftrag er/hielt, für die Ausstellung des I. 1303. eines derkleinern Gemälde zu verfertigen, welche die merk/würdigsten Ereignisse des letzten deutschen Feldzugszum Gegenstand haben, und seiner Zeit die Galeriedes Louvre zieren sollten. In den diesfälligenNachrichten wird indessen dieser Künstler Dunoygenannt.

* D»»stall, (Johann). So nennt Gandel-li'ni einen Kupferstecher, von dem er Vasen kennenwill; der aber wohl kein Anderer, als der schonim Lexikon enthaltene

* Dunstan , der Heilige, ist, welcher, andernNachrichten zufolge, ebenfalls Johann hieß, einBenediktiner war, und nach welchem I. Morinwirklich Vasen gestochen hat.

Dunthsrne, (John), ein englischer Maler,arbeitete um 1730. Nach ihm hat E. Scott 2. schönePendanto: Stell« und Rosina in braun punktirlerManier gestochen. Lr-Mräss und ^c.

Dupaln de Montefson, ( ) der sei-

ner Zeit den Titel eines IiiAemsur 6eo.Arapks desOampZ et Hrmees du koi trug. Derselbe schrieb:

1'^rt de lever leg Plans de tont es 9 m a rapportä la Ouerre et ä l'/Irekirecturs civile et cüam-

petrs, welche dreymal 1763, 75, und 92. aufge-legt wurde, und 1781. 8. Dresden , auch in deut­ scher Uebersetzung erschien. Ferner: la pratiyue duDessin de l'^rckitecture bourAeoise. Ar. 8. 769.

Triel, (Johann Louis), welcher einstebenfalls den Titel eines InAeuieur 6 eoArapksduKoz« etde Monsieur trug, geb. zu Paris I?s^.Von diesem kennt man eine französ. Wasser- (Fluß-und Bäche-) Karte von 1731. und ein Pamphlet,mit der seltsamen Aufschrift: Lonsiderations surles ^rts et les ^rtistes du tems, ou des Kam-ines deplaces et äs ceux gui se deplacent rela-tivernent aux arts. Ar. Z. 785.

( ). So nennt die Handschrift

meines scl. Vaters auch einen Kupferstecher, vondem man, neben Anderm, den Plan der Schanzenvon Compiegne , und den Angriff auf dieselbenvom I. 1739. kenne; vermuthet aber dabey, daßdarunter vielmehr einer der nachfolgenden KünstlerDupin zu verstehen sey. Noch wahrscheinlicher in-dessen dürfte hier von einem der beyden Obigendie Rede seyn, deren Ersch in seiner prauee litts-raire Erwähnung thut.

* Dupaon, ( ). Derselbe hieß Johann

Baptist. Nach seiner Zeichnung hat I. P. le Bas:

1a kevus de la Maison du sto^ au l'rou d'Dnfer,

«nd N. le Mire die Verzierungen zu einem Bild-nisse des General Washington gestochen. Starb1785- -(lLc.

Duparc, ( ). So wird im HImanacli

des 6eaux-?rrt8 von 1803. ein damals in Paris lebender Kupferstecher genannt. Von ihm, gemein-schaftlich mit Filhol, befindet sich im XVIII. oderXIX. Hefte des Lours kistorigue et elemsiitairsde peinture ein Blatt: Die Reuter vor einemWirthshause, nach van der Meisten; und im XX VII.Hefte, diesmal in Gemeinschaft mit Chataigner :Das Mittagsmal der Reisenden nach Miel, undgezeichnet von Gregor!.

D»pare,( ) arbeitete an den VozmAespittoreskes ä'Italie, gemeinschaftlich mitBertaud,die Blätter: le Dac ä'^Anano, und la perspec-tive «le la Lolonnacls du (Quartier cles 8oldats aPompes, und eben so mit Paris : uns Partie desOKamps Llisess; dann n. Blätter Prospekte zuden l'ableaux pittorss^ues äs la 8uisse. Msc.

Dupary, ( ) ein junger Bildhauer zu

Paris ; Sohn des Parlaments-Advokaten, der die(zwar nicht über die Kunst, wie viele Halbkennerurtheilen) schone Reise nach Italien geschrieben

Dupi s.

hat. Reichardt in s. vertrauten Briefen ausParis geschrieben, nennt ihn (1302 ) zugleich alseinen der beßten Tänzer; und der ^lmsnsck desLeaux-^rts von 1303. als einen der damaligenplastischen Künstler für die Porzellanfabrike zuSevres . Bald hernach (und noch 1805.) lebte erals Pensionnair der französischen Akademie zu Rom ;wo ihn Schlegel, in seinem Schreiben an Goe-the , unter die bessern dortigen französischen Künstler seiner Gattung zählte. Einen Amor, Blu-men zeigend und Fesseln verbergend, welchen ernoch in Paris verfertigt hatte, nennt Landon(Anna!. I- 257.) eine sehr gut gearbeitete Ausfüh-rung einer mehr witzigen als ernsthaften Idee, diesich für die Bildhauerkunst nicht vollkommen zuschicken scheine. Auf der römischen Kunstausstel-lung von 1805. sah man dann von ihm eine Aka-demie über Lebensgröße: Den leidenden Philoktet,in dem Augenblick wo seine Wunde sich wiederöffnet; um dieselbe Zeit: Eine Büste der Mutterdes KaisersNapoleon; eine Madonna für den Kar-dinal Fasch, und endlich eine Scizze: Zwey Söhne,welche ihren Vater tragen und krönen. Geffeml.Vkachr.

Duperreux, ( ). So nennt der ^Ima-

nucli «les Deaux-Lrts von 1803. einen damals inParis lebenden Landschaftsmaler. Auf der Aus-stellung des Jahrs XIII. sah man von ihm Gegen-stände aus den romantischen Gegenden der Pyre-neen, und mittäglicher Departements, welche sehrgut ausgewählt, blühend colorirt und geistreichtoccirt waren. Ein Studium nach der Natur: DieLaux bormes kaufte die Kaiserin Josephine , undein ausgeführtes Gemälde: Is Pont d'LspaAne,der Prinz Joseph. eVorn-Ms cks^^tL lv. 11516.

Dupeyrae, ( ) ein Künstler zu Paris

sob ein bildender, ist uns unbekannt), der um das

I. '8oz, ein Mittel, die Münzstempel um ein Fünf-

theil wohlfeiler, und zugleich weit dauerhafter alsbisher zu machen, erfunden hatte, welches, aufBefehl der Regierung, sowohl von Mechaniker»als von Künstlern geprüft und bewährt erfundenWurde. IV. 29.

* Dupin, (P.). Nach dem Katalog vonBrandes hieß er perer Geb. 17,3. Basan(Ld. sec.) nennt ihn einen Künstler von mittelinas-sigem Talente, der einen Theil seines Lebens da-mit zubrachte, Theses u. d. gl. zu siechen. DasLexikon indessen spricht eigentlicher, wenn es haupt-sächlich seine Bildnisse für Odieuvres Verlag an-führt, dergleichen mau an die fo, daneben aberauch noch andre, freylich nicht, sehr bedeutendehistorische Blätter, wie z. B. den Triumph des Bac-chus nach Courtin, den auferweckten Jairus und-die Nymphe Orythia nach de la Fosse, die Savo-yarden-Mutter nach Halle, dann eine Folge:Istabillsinens a la rriocle nach le Clerc kennt.

* ( ). Der Katalog von Brandes

nennt ihn VI, Des Obigen Sohn, dessen auch dasLexikon Erwähnung thut, geb. zu Paris ,75z. einSchüler von St. Aubin, der verschiedene artigeBildnisse: Heinrich IV. des Grafen von Arwis,des Erzherzog Maximilians (Bruders Kais. Joseph II.

), Dorat's, Euler's, Lalande's und Lurgots;dann etliche italienische Prospekte nach Renard,Robert und Vernet (gemeinschaftlich mit DufourUnd Gekmai'n für die VovaAe pittorssgue d'Iralie,eine Venus und Paris auf dem Berge Jda nachDietrich, und ebenfalls verschiedene Blätter fürdie Lostumes sran^vis 1777. u. s. f. gestochen hat.Vnsmr sec. Lst. und -Mc.

de sshenonceaux, ( ) einfran-zösischer Kunstliebhaber, der um 1739. drey Aus/sichten seines Schlosses geätzt, und (diesen wichn-gen Umstand erzählt Snsn», sec. Ld.) Abdrückedavon ins Kupferkabinet des Königes deponierhatte!

Dupis, ( ) Sohn. So wird in öffenll