Du rank.
Zeichnungen mit der Feder, wovon einige in desPrinzen Carls von Lothringen , Gouverneurs deröstreichischen Niederlande , Kabinette aufbehaltenwurden. Sanders Reisen I. 445.
D urant, (Johann Ludwig), ein Maler undKupferstecher von Orkans ; arbeitete um 1670. zuGenf . Von ihm führt ein Verzeichniß meinessei. Vaters verschiedene Bildnisse an; wie z. B.diejenigen des Bürgermeisters Maser von Zürich (1672.), des Arztes Carls Patin (167z.) u. a.
— — oder Durand,( ). Von einemsolchen (nicht unwahrscheinlich von dem gleich Vor-stehnden) führt Fäßli l. 6z. einen Laban, der sichumsonst bemüht, seine Götzen unter Jakobs Gepäckezu finden, die seine Tochter Rahel entwendet undvervorgcn hat, nach Cortona , als ein geätztesgutes Blatt an.
— — ( ). Noch ein anderer neuerer
Künstler dieses Namens hat ein Bildniß der be-rühmten Mad. Recammier, nach Mar. Coswaygestochen. AUg. Runstz. III. sn.
Durante, (Carl Anton), ein Maler zu Genua ,lernte bey I. B- Gauli, und bey Joh. Maria dellePlane, für welchen er in dessen Bildnissen die Klei-der und andre Beywerke malte. Ein gleiches thater auch für Heinrich Voymar. Er starb 1712, 40.Jahre alt. Lci. II. 15z.
* — — (Georg, Graf von). Lanzi II. 226.setzt sein Geburtsjahr in i6Zz. seinen Tod in 1755.und rühmt desselben Blumen und Vögel, nichtallein wegen der Wahrheit der Stellungen und desAusdrucks, sondern auch für den Geschmack inZusammensetzung derselben, als wahrhaft malerischund schön. Nach ihm sollen ausser Brescia seineArbeiten selten seyn; mehreres jedoch soll sich ineinigen großen Häusern zu Venedig , wie z. B. imHause Nani, das Beßte aber in der Galerie zuTurin befinden.
Durant in», (Guido). So nennt H ei-ne cke in s. Nachrichten II. 19. einen Verwand-te» Raphaels, der zu Urbino eine Fabrike unachtenPorcelläns angelegt, und glaubt, daß eben daher der,jetzt überall erkannte Irrthum entstanden sey, als obRaphael solches selbst gethan habe.
Durbeis, ( ) So nennt die Handschrift
meines sel. Vaters, ohne Weiteres, einen hollän-dischen Landschaftsmaler, von welchem man Werkein Kabinetten der Liebhaber finde.
Dure, ( ) ein unbekannter Künstler, den
Fr. Basan (kein Mensch weiß waruiw: AlbertDürer nennt. Immerhin kennt man ein großesBlatt, mit drey Figuren in einem Zimmer; mitder Aufschrift: >e pstit Nenteur, dem ChevalierJaucourt zugeeignet, und: vure xinx. ).ratour so. bezeichnet.
Durello, ( ) ein Kupferstecher zu Mai-
land , von welchem man ein Paar Bildnisse: DesGrafen R. M. F. de Vaila, nach der Zeichnungvon Biffo, und Hier. Legnani's, nach derjenigenvon C. Flore kennt.
* Duret, (Peter), geb. zu Paris 1729. Schü-ler von le Bas. Seine Sammlung berühmterMänner (sagt die Handschrift meines sel. Vaters)muß sich somit von 1752. (nicht 1652. wie das Lex.lagt) datire». Allein (wie schon dieses letztre be-merkt) ist wohl hier überhaupt Duret mit Darerverwechselt worden. Von Dürer hingegen führt«asau (K6. ssc.) richtig verschiedene Blatter nachvan der Necr, Ruysdael , Verriet und Wouwer-manns an; und der P. Dürer, den das Lex. einenlungern Kupferstecher nennt, der um 1765. ebennach obigen Niederländern gearbeitet habe, undver irgendwo auch p. I. Duret heißt, ist Wohl,w wie derjenige, von welchem man Blatter in den
»ux pittoreskes äe la 8uisse findet, mitunserm perec D. Alle Einer und Ebenderselbe.
Duval. Zr§
Seinen Nareesial äe la Campagne nach Wouwer-manns, nennt in Mensel Ärch. XI1I.6? eingroßer Kenner aller Blätter nach diesem Meister;mit einer ärmlichen, steifen Nadel behandelt.
Duret, ( ). Ein neuerer Künstler diesesNamens, wird im Hlmsnsck äes Keaux-Hrtsvon 1803. unter den damals zu Paris lebendenBildhauern genannt, von dem mehrere Arbeit imGarten des Erhaltungssenates sich befinde.
— -^ ( ) ein Bildhauer in Holz; verfer-
tigte neben Anderm die Verzierungen der Orgel inder Kirche St. Sulpice zu Paris , um 1740.
Durif, ( ) ein Bildhauer; arbeitete um
Durmer. S. Dürmsr.
Durnisseau, (Anton), Stecher in Farbenund in Crayonmanier, geb. zu Paris 1754. Der,selbe gehört unter die Künstler, welche sich in die-sem Fach ausgezeichnet haben. Nebe» andermkennt man von ihm, in der erstem dieser Manie-ren, verschiedene Hefte von Anfangsgründen derZeichenkunst, nach Parizeau, und in Farben ähn,liche für die Baukunst. (Ob es nicht gerade umge-kehrt seyn sollte?) Rost VIII. 339.
Durno, (James), ein neuer englischer Ma,ler, arbeitete für die bekannte Shakespearische Ga-lerie : Falstaff in Frauenkleidung, wird von Fordaus dem Hause gejagt. Oeffentl. Nachr.
Dur 0 uchal, ( ). So wird im Almanscl»
äs Paris von 1803. ein damals in Paris lebenderFormschneider genannt.
Duscht oder Dusch, (Wilhelm), ein Dild,schnitzler in Holz, von Cöln gebürtig; arbeitetezu Mantua , allwo man in der Kirche St. Mariadel Melone und in dem Schlafsaale des KlostersSt. Ursula von seinen Werken findet. Cach'oü.
Duratliy, ( ). So wird im-Umanaek
äes 6eaux-^rts von 1303. ein Künstler, unter derRubrik der damals in Paris lebenden Landschafts-Marine- und Architekturmaler angeführt.
Durerere, ( ) ein neuerer Künstler zu
Paris , der im dlmanack äes öenux-Zlrts von1803. unter der Rubrik der damals dort lebendenZeichner historischer u. a. Gegenstände erscheint.Auch Fiortllo III. 532. nennt ihn einen Künstler,der sich theils durch eigne Werke, theils durchZeichnungen nach Raphael einen Namen gemachthabe. So waren z. B für s XXI. und XXXVI.Heft des lVIusee krsn^ois die Madonna deüa Seg-giola, und die Verklärung von Raphael (jene durchI. G. Müller von Stuttgardt, diese durch A. Gi-rarder- und im XXII. der Musentanz nach Juk.Romanus, durch Guerin von Strasburg gestochen,alle von ihm gezeichnet; und eben so die nunmehrin Paris befindliche Communion des H. Hierony,mus , die von Tardieu gcstochen, als Pendant zuMorghen's Verklärung — welche die wahren Ken-ner, auf bekannte Weise, so sehr getäuscht hatte —in 1805. erscheinen sollte. Diese letztgenannte Zeich-nung von ihm, wurde in öffentlichen Nachrichtenbesonders schön genannt.
— — ( ) ein andrer älterer Künstler dieses
Namens, nach welchem Fr. Janinet Bildnisse ge,stochen hat.
Durfoy, ( ). Einer dieses Namens wird
in den Xonvelles äes Xrts (IV. 88) um r 8 « 4 .Decorateur Sr. Französ. Kais. Maj. genannt.
Duval, ( ). So wird im -Ilmaoacli äes
Leaux-^rts von 1803- ein Künstler unter derRubrik der damals in Paris lebenden Landschafts-Marine- und Architektur-Maler angeführt.
— — ( ). Und gleichfalls so, ebendaf«
einer der dort lebenden Baumeister.
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