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Ebel.
wohl zuverläßig mit dem Unsrigen Einer undDerselbe ist.
Ebel, (Hermann), geb. zu Rüsselheim amMain » 7^3 lernte zu DaLmstadt bey Joh. Chri-stian Fiedler. Nach vollendeten Reisen begab ersich nach München zu Georg des Marees, beywelchem er bis an dessen Tod, an die 40. Jahreverblieb. Er malte die Gewänder in die Bildnisseseines Meisters mit vieler Schönheit und Einsicht-und dieser nahm ihn auf allen seinen Reisen mit.Nach desselben Absterben malte Ebel selbst Bild-nisse, die ihm bey allen Kennern Ehre machen. Erkam > 775 - nach Frankfurt am Main , und starbdaselbst 1781» Mensel Misc. X. 254.
Eben, (Franj Ephraim), geb. zu Berlin 1727. und
— — (Johann Ephraim), Vater und Sohn-(letztrer geb. 1743.), beyde Bildhauer; arbeitetengemeinschaftlich in Marmor, Stein u. Thon, in derKöniglich - Preussischen Bibliothek verschiedene Zier-rathen. Ihre Hauptbeschäftigung indessen warSchnitzwerk von Holz an Epiegelrahmen, Tisch-füßen, Uhrgehäusen u. s. w. woran man halber-hobne, wohlgezeichnete Figuren, und eine schöneOrdonanz bemerkt. Ihre Vergoldung war sehr vor-züglich. Sie arbeiteten auch viel für auswärtigeLander, und sogar nach Indien . Meusel II. undisticolai.
Eckstein zrtz
Meusels Arch. IV. 55. berlchtek) die schöneftische Färbung und der zeichnungsfeste Pinselseines Urbilds ganz wieder gefunden wurde. Ueberein solches Urtheil kann der bescheidene talentvollsteKünstler sich minder freuen als erröthen.
* Ebere, ( )derMaler von Berlin , hießJoh. Giegmund.
Eberts, (Joh. Heinrich), ein Kunstliebhaberzu Paris um 1760. so viel wir wissen ursprünglichein deutscher Kaufmann, ätzte einige Blätter; wiej. B. le knoelsA«, nach P. A. Wille, und jesu-nette lajeuneks^ssnne, als Pendant des erstern,nach Boucher. Dann hatte er auch, als Erfinder,Antheil an den zwölf Kupferstichen über die Sittenund Gebräuche der Pariser des XVIII. Jahrhun«derts, die von S. Freudenberger gezeichnet undvon verschiedenen Meistern gestochen sind. Fa§a»Lä. §rc. und Tk^c.
Ebtt-Ali, ein arabischer Kunstgießer, vottwelchem man in der Florentinischen Galerie einevon gelbem Metall gegossene Schale, mit dem Na,men des Künstlers bezeichnet, siehet.
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Lbrard, ( ). So nennt sich ein neuerer
uns sonst ganz unbekannter Künstler, der eine An,zahl Umrisse in Landons Vies et Oeuvres Ues?eintres Ie8 plus oelebres gestochen hat.
— — (Joh. Michael), ein mittelmäßigerKupferstecher von Augsburg , kam 1742. nachFrankfurt am Main . Er arbeitete meistens fürBuchhändler und starb daselbst 1765. HüsgenS. 167.
*Eberhard, ^(Johann Paul). Man kenntvon ihm einige geatzte Blätter (Gegenden vonGöttingen ); dann verfertigte er ein Modell vonCäsars Rheinbrücke. Und endlich kennt man vonihm die Uebersetzung eines Versuchs über dieKriegsbaukunst, aus dem Französischen. Er blü-het« um r?6o. -Vsc.
*Eberlr'n oder Eberlein, (C.N.). Die-ser geschickte Bildnißmaler, geb. zu Rudolstadt ,hieß Christian Mklaus, und ist mit dem im kep.auf ihn folgenden Bethmeister des Schlosses Salz-thalen Eine Person. Späterhin ward er Herzog-lich-Braunschweigischer Galerie-Direktor zu ersmeldtem Salzthalen, und starb zu Braunschwelg1783 - 67. I. alt. Der Prof. P. I. F. Weitschwar in gedachter Stelle sein Nachfolger. Seine1776. deutsch und französisch erschienene Beschrei-bung besagter Galerie ist bekannt. Die nach ihmvon Haid geschabten Bildnisse, deren das Lrx.gedenkt, waren: G. C. Gebauers des Juristen,dann Math. Geßners, und Alb. Haklers. Meus.U. Ebendas. Mus. VII. gs- und ^c.
Ebersbach oder Eberspach, (E.), eindeutscher Kupferstecher, von welchem man einenJoseph, in Aegypten ausgerufen, nach F. Trevi-sani, und einen Prospekt des Klosters Einsiedeln in der Schweiz kennt.
— — (Joh. Jacob), ein andrer Kupferstechervon Augsburg , der 1750. in Mascrsir LuoomiaLoelltuum ein Dreydutzend Heilige und Märtyrerbeyderley Geschlechts, nach Baumgartner's Zeich-nung (eines auch nach I. D. Herz) zu Tage ge,fordert hat.
— — (I. M.)> So wird irgendwo einKupferstecher genannt, von dem man die vierJahrszeiten nach P. Eisen's Zeichnung kennt.
Echard, (Carl), ein uns sonst ganz unbekann,ter Künstler, welchen der wmklersche Katalogeinen Maler und Kupferätzer aus Niedersachsen nennt, und von ihm fünf Landschaften, mit Ruine»und Thieren, und ein sechstes Blatt: Das Innerteines Gasthofs zu Chambre in Savojen anführt,und besonders von Vieren der erster» bemerkt, daßsolche mit vielem Geschmacke geatzt seyen.
Echer, ( )- ,So wird irgendwo, ohn«
Weiteres, ein niederländischer Thiermaler genannt.
Echtler, (Joh. Peter), ein Stuckaturer vonBreslau , zierte in den I. 1776. und 1777. ver«schiedne Pälläsie und Häuser in Berlin mit seinerArbeit. Er besaß eine schöne Sammlung vonStatuen und Figuren in Gips, Gruppen, antikenBüsten und Medaillons auf weissem Grunde.Uicolal.
Eck, (Veit), lebte gegen das Ende des XVI.Jahrhunderts. Von ihm kennt man: Runstbüch-lein von etlichen architektonischen Portalen,Epitaphien, Caminen, Schweifen und Aus«zügen (?), Strasburg 1596- F»l.
Eckart, (Joh. Christiani, Kupferstecher zuStuttgardt, lernte bey I. G. Müller. Meus. II.
Eckels, (I.). So wird irgendwo, ohne Wei«teres, ein Perspektivmaler genannt.
Eckhard, (I. D. Ad.), Buchdrucker undFormschneider zu Alton«, um 1775. verfertigte dieHolzschnitte zu I. H. Campe's Lesebuch.
Eckhardt, (Johann Tobias), Bildhauer z«Oarmstadt, geb. daselbst. Er hat sich auf seine»Reisen und besonders durch seinen dreyjahrigenAufenthalt zu Berlin , Wien und Mannheim , guteKenntnisse verschaffet, die ihn weit über den mit-telmäßigen Künstler erhoben. Sein Landesherr,atte ihn daher zu seinem Hofbildhaüer ernannt.§r verfertigte freystehnde Figuren sowohl als Bas-reliefs in allerhand Gattungen Stein. Er blühet«,m I?8c>. und lebte noch 1789 Meusel II.r. Ebendas. M«c. XV. i8l. u. XVlI. 264.
* Ebersberg , (Georg), «in Kupferstecher.T. den Art. I. C. Reinsperger, seines Schülers.
. Ebersold, ( ) ein junger Maler, gebür«
t>g von Burgdorf , im Schweizer - Kanton Bern.Auf der Kunstausstellung zu Bern von i 8 o 4 - sahman von ihm eine H. Familie nach Rubens , anwelcher (wie uns die Posaune eines Aufsatzes in
Eckher, (Franz), ein junger Wundarzt zuWien ; zeichnete um 1780. sehr viele Bildnisse mitschwarzer Kreide. Sie sind zuweilen ein wenighart, aber gut getroffen. Mcolai Reisen IV. 5 » 4 »
* Eckmann. S. auch Ecman.
Eckstein, (Johann), ein vielartiger Künstler,
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