Band 
Zweyter Theil [1].
Seite
345
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Favanne.

(klä. 8SS.) Ishann deFavennes, Schüler vonDupuis nennt, sein Geburtsjahr in 1716. setzt,und wenigstens die H^renren» äs l'Lts auch ihmzuschreibt.

Savanne oder Favennes, (Ioh. Hein-rich). So nennt ebenfalls Basan (I. c.) einenKupferstecher, Sohn des im Lex. enthaltenen Ma-lers Heinrich de Savanne, der (geb. 172^.)nach seinem Vater ein Blatt: le Irlomplis äs lakeü^ion geliefert habe.

Favarr, (Madame). Und so der Almanachäes Keallx-^rt8 von rZoz. eine damals zu Paris lebende Bildnißmalerin.

Faubonne, ( ). Ein Künstler dieses

Namens soll nach F. Albano gestochen haben.

*Faucci, (Carl), Stecher mit der Nadelund dem Grabstichel, geb. zu Florenz 1729. gest.1779 - Nach Einigen starb er 56. I. alt. Derselbehat mit gleichem Erfolg Portrait und Geschichtegestochen. Gemeinschaftlich mit Andern arbeiteteer schon frühe für die: llltturs äel 8alone Im-periule äel UalurM äs kirenss (r?5r.); dann fürdie ^2ioni ^loriosi äe^li Oomlni iilustri b'io-rentini, esprssss cc> loro ritratti nslls voltsäella liegl 6sleria äl Dossarm; die Hascolta äi8t3mps rappresentanti i gnaärl piu 8celti äsi8>Moi-. IVIsrsk. 6erinl (1759.); und endlich fürdie bekannte Sammlung nach den berühmtestenBolognestschen Meistern. Hierauf, zehn Jahrespater in England für den Boydell'schen Ver-lag; in diese letztre Sammlung: Die Geburt derMaria und die Anbetung der Hirten nach Corkona;die Marter von St. Andreas nach Carl» Dolci;Cupido auf der Insel Cypern nach Guido; dieKrönung Maria (früher auch von Pontius gesto-chen) und ein Bacchanal nach Rubens ; und dieNymphe Egcria, die den Tod des Numa beweint,nach Fr. Vieira, Füßli dann führt (ll. 372.) sei-nen weinenden Petrus nach Gnercino, als ein(wie die ganze Sammlung nach BolognestschenMeister») für die Ausführung freylich geschmack-loses Blatt, und (III. 88) seinen Leichnam unterdem Kreuze, nach Tintorett, an.

(Raimond), dessen im Lex. unter seineseben genannten Oheims Namen Erwähnung ge-schieht. Neben dem, was dort von ihm gesagtist, kennt man von seinem Stiche: Die Bildsäulendes Chors der St. Peterskirche zu Monte Cassino ,nach der Zeichnung von Vincenz Monotti, wasdie Figuren, und von Vincenz Cioffi, was dieVerzierungen betrift. TlFrc.

/aucherot, ( ). So nennt Lands»

(Annalen I. 2s.) einen französischen Künstler,der, nebst/auvel, die Grundmauern der sogenann-ten Propyläen zu Athen untersuchte, und unächtfand. Vielleicht derselbe, der anderswo Fouche-roux heißt.

* Lau Hier, (Loren;). I. Cundier hat nachchn> ('672.) die Bildnisse des Pzäsidenten a Mör-der, Casp. von Grimaud, und'des FinanciersSimon l'Enfant gestochen, und ein Ungenannterdasjenige eines gewissen Nakt's, Bürgers von Aixw Provence (»701.) in Schwarzkunst geschabt.

Laulre, (Michael), ein französischer Kupfer-stecher zu Anfang des XVII. Jabrh. von welchemman einige Bildnisse, wie z. B. diejenigen desPapst Pius V. in le Clerks Verlage, des Rechts-gelehrten I. Papir. Masson und des Dokt. JakobSylvias (letztres gemeinschaftlich mit R Moreaugestochen). Alle ohne Namen des Malers, kennt.Erc.

Faulx, (Heinrich), ein französischer Maler,twch welchem P. Landry (1667.) das Bildniß des^arons von Blaisy, Georg Joly's, gestochenhat.

Fay. A4S

Favra. So nennt Lippert I. rtzr. einen altenEdelsteinschneider.

Favre, (Johann Ludwig). So hieß ein fran-zösischer Landschaftsmaler, welcher, zugleich mitdem berühmten Geschichtsmaler David, in Rom seine Studien machte.

Favre, ( ). Und eben so ein geschickter

Schmelzmaler zu Genf um 1730. BourritAlpenreise» S.Z32.

* ( ) der Baumeister, dessen das

Lex gedenkt. Derselbe hieß Tirus und war vonGeburt ein Wallone. Seine Talente in der Bau-kunst werden von Nikolai als nur sehr mittelmäßigbeschrieben. Auch ward er seit 17^0. nicht mehrgebraucht, und starb 1745.

Favri», ( ). So nennt der ^Imanask

äe8 keaux- /rrt8 von iZoz. einen damals in Paris lebenden Bildnißmaler.

Fauvel, (L.), ein französischer Künstler, nachdessen Zeichnung I. Couchs: Is lVlorc äs IKoii-ssund: le I^it äs la Vlctoirs, hauptsächlich aber C.F. Macret: Heinrich IV. Bewillkommung Vol-taires in den elysäischen Feldern sehr schön gesto-chen hat.

( ). Wahrscheinlich ein andrer fran-

zösischer Künstler, der mehrere Jahre zu Athen lebte, und neben andern Kunstwerken das vortref-liche Basrelief, welches das Fest der Panathenäenvorstellt, aus dem innern Theil des Minerventem-pels (Parthenon) modellirte, und nach PariS sandte. In dem Lour.8 Kl8torigus u. s. f. X VIIl.Heft, X". 6. befindet sich dasselbe sehr schön gesto-chen von Godefroy und Niquet, und neuerdings(r8c>6) in Umrissen von Bourrois in dem erste»Hefte der 6alerie ^ntiqus ete. von ie Grand.Ohne Zweifel derselbe, welcher anderswo ein fran-zösischer Maler heißt, der in den Achzigerjahrendes XVIIl. Jahrh, mit einem Bauverstandigen,Faucheror oder Fsucheror, auf Befehl des Köni-ges eine Reise nach Griechenland machte, und imI. 1782. den einen Nachrichten zufolge, mit einerreichen Ausbeute nach Paris zurückkam, nach An-dern hingegen (S. Allg. Zeit. 1303. S. 315.),durch den Krieg vertrieben, den größten Theil der-selben zurücklassen mußte. Ob aber auch der näm-liche , welcher wieder anderwärts ein französischerBildhauer genannt wird, der sich im I. 1787.(vielleicht zum Zweytenmal wieder) zu Athen inDiensten des damaligen französ. Bothschafters beyder Pforte, Choiseul - Gouffiers befunden, undfür denselben eine metallene Vase (welche die Aschedes Achilles enthalten sollte) gezeichnet hatte; undeben so der nämliche, von welchem wir an einemvierten Orte lesen: Daß er sich's die größte An-strengung kosten ließ, zum Behufe von Gruart'sund Reverr's bekannten -zmigmtis8 ok ^tken8,Kapitäle und Frist» zu modelliren All' dieseshaben wir zur Stunde noch nicht ausfindig gemacht;doch vermuthen wir solches um so vielmehr, da mnoch neuern Tagen, in öffentlichen Blättern, dochwohl zuverläßig Einer dieser Fauvel's in der Eigen-schaft eines Künstlers und gegenwärtig (1304.)französischen Consuls zu Athen erscheint, der fücandre Reisende nach Griechenland , wie z. B. fürden deutschen Barrholdy und den schottischenLord Aberdeen , ein belehrender Rakhgeber wor-den sey.

Favyee, ( ). Nach einem französischen

Künstler dieses Namens kennt man eine Schau-münze «mit ihrem Reverse, welche den Pariser -Mord v. 1-72. vorstellt, in einem Kupferstiche,

* Fay, ( du). S.^den Art. Franz vanntin den gegenwärtigen Zusätzen.

( ). So nennt Basan in der Apo-

kalypse seiner Lält. sec. einen Künstler, der mitziemlicher Reinlichkeit mehrere Hefte Dosen u. a.Bijouterien für Goldschmiede gestochen habe.