Band 
Zweyter Theil [1].
Seite
421
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Gauth ier.

Fleury's, bey denen ihm sein Sohn half, warenes die ihm noch einigen Ruf verschafften " Daserstre war, a la Charlatan, mit der Notizz beglei-tet: Aravs sn 4. planckss. ücint la Premiers esttsmponse 6e noir, la ssconcis 6s bleue, latroisieme äs ^aune st la qvatriems 6e rou§e./tz »r'em/>/oMrt 5rch „rr-rrtte^ (wahrscheinlichtaut pls !) jvo«»'?r'm^»-e§Lr'okr ces 4. x/-r»rc/rrL.Er starb 0736. Adelung giebt ein Verzeichnißvon seinen Arbeiten. Gandellini kennt von ihm,ebenfalls gefärbt: Anatomische Tabellen, fürwelche er eine Königl. Pension von 609. Livr er-halten hätte, und giebt den Titel einer Flugschriftan, womit er seine erneuerte Kunst zuerst dem Pub -likum kund that: I^ektrs eonoernanr la vouvelie4rt 6'imprimer Iss Vsbleaux >749. worinn be-hauptet wird: Daß ein gewisser Loftinann (viel-leicht Lassmann) ein Holländer, um 1626. dieselbezuerst erfunden habe. Aach welchem der dreyGautiers, Gaucher ein Dildniß Ludwig XVI .gestochen habe, wissen wir nicht.

— — (I. B-). So wird auch im ^lmanael,<les keaux - >Zrt8 von 1803. ein damals in Paris lebender Kupferstecher genannt. Ohne Zweifelderselbe, welcher in gedachtem Jahr an Landon'sVies st Oeuvres <les Veintres le plus celsbreSgearbeitet hat.

— — ( ). So hieß (Me u s. iJ. Mlsc.

V. 564.) in dortigen Bunstuachrichren aus derSchweiz von >794—96. ein Maler von Genf ,der sich um diese Zeit vermuthlich zu Rom aufent-hielt, und mit Vernet im Fache der Seestücke wett-geeifert haben soll (sollte?).

— — ( ), Eben so im ^lmanacli clss

keaux- /Zrts von iFoz. ein damals zu Paris leben-der Landschaftsmaler, der vielleicht mit dem ob-stehnden sogenannten Künstler von Genf Eine Per-son seyn dürste.

— — ( ). Eben so bey Land on (An-

nal. l. 287.) ein französischer Ingenieur, nachdessen Zeichnung nach der Natur Aubertin, unterLeitung von Bacler d'Albe, ein großes Blatt:Uebergang der französische» Armee über den Gros-sen St- Bernhardt am 25. Flor. I. VIII. inLuschmanier gestochen hat, welches das Verdiensteiner großen Genauigkeit haben, und doch — nur;. Fr. kosten soll.

Gautrot, ( ). So wird irgendwo ein

Künstler genannt, der um 1770 die Bildnisse dreyerPfarrherren von Paris , Benco von St. Roch, dela Brue von St. Germain l'Auxerois, und l'Ab-be's von St. Andre des Arts gestochen haben.

Gaurv, Gourv, auch Gavu, (G.). Sonennt Barrsch (III. 12z—24. 20z. und 211.)einen sonst unbekannten Künstler, der nach H. Gol-zius eine gcbirgigte Landschaft, die sich sonst ge-wöhnlich an der Spitze von drey andern, von Jac.Matham geätzt, und dann, nach eben diesem,Zwey große Brustbilder der Apostel Petrus undPaulus mit einem magern und trocknen Grab-stichel gestochen habe.

Gawet, (Franz), Baumeister zu Wien ,studirte 1737. in der dortigen Akademie. Meu s.Misc. XXX. 362.

Gay, (I la). So wird irgendwo , ohne Wei-teres, ein Künstler von Berlin zugleich als Kupfer-stecher und als Baumeister genannt.

— — ( ). Und eben so ein neuerer, wahr-scheinlich englischer Baumeister, der im I IX.ju Paris den sogenannten Aufmunterungs - Preißdurch den Entwurf eines Grabmals für Newtonund einen andern für ein Prytaneum erhielt,welche beyde im Heft XVI. der Orsnäs krlxä'Hrclütesture abgebildet sind.

— — ( le). So hieß eine geschickte Ma-

Geer.

lerin in der Porzellanfabrik zu Sevres um iZoZ-

XI.

Gayerre, (Peter de), Königl. Baumeister zuPotsdam . Er baute von ,72c,. bis 1734 vieleHäuser daselbst, auch das Rathhaus und den lan-gen Reitstall. Die mehresten Gebäude führte erauf Befehl des Königs von Holz, mir Gyps über-zogen, auf. Er st. zu Potsdam 1747. Viicolai.

* Gayrvood, (R.l. Zu seinen Bildnissengehören diejenigen von Theophc. Paracclsus nachRubens , van Dycks seines nach ihm selbst (einsehr zart und geistreich geatztes Blatt), und Petr.de Jode ebenfalls nach van Dyck.

Gazard, ( ). So hieß um I8oz. einer

der beyden Administratoren des iVIu^se >uecisl zuVersailles , der sich zugleich auf Restauration ver-dorbener Gemälde verstand. Ob er selbst ausüben-der Künstler war, ist uns unbekannt.

Gearrh, (D O.). So heißt ein englischerKupferstecher, von dem uns nichts anders als einBlatt: tbe plllüicsl Ollster, bekannt ist.

Geay, (I le). So wird irgendwo ohne Wei-teres ein geschickter französischer Landschaftsmalergenannt. S. unten auch Jeay.

* — — (T- L.). So nennt Gandellinieinen Kupferstecher, von dem er geätzte Aussichtenvon Rom anführt. Fast vermuthen wir, daß der-selbe mit dem französischen Baumeister, JohannLeger des Lexikons, oder dann mir dem JohannJeay, auf welchen gleich oben hingewiesen wird,Eine Person seyn dürfte.

Geberrh, ( ). So heißt irgendwo, ohne

Weiteres, ei» deutscher Landschaftsmaler.

Gebhard, Johann August , geb. tu Dres-den 1735. lernte die Baukunst bey Knödel undExner, und bey Oelern die Handzcichnnng. Seit1758. stand er zuerst in Königl nachher in Chur-fürst!. Diensten als Hofcondukreur, und hatte sichseit dieser Zeit um das Solide und Schöne derResidenzstadt Dresden sehr verdient gemacht.Unter die von ihm aufgeführten Bauren gehören dasgroße Churfürst!. Brauhaus, und die neuere Ver-änderung und Vollendung des japanischen Palais.LeUec S. 35.

— — (W. M.). Von einem Kupferstecherdieses Namens aus Nürnberg kennt man, umr?? 9 - sieben in einer flüchtigen und rohen Maniergeatzte Landschaften mit Figuren, Wasserfällen undschonen Ruinen, nach seiner eignen Ersindang inSchmidhammers- Verlag , von welchen derwink-lersche Katalog (sehr naiv) sagt, daß sie vonRünstlern höher als von gewöhnlichen Liebha-habern geschätzt werden /Hn.

— — ( ). So heißt auch ein Künstler,

der um 1788- zu München lebte, dessen schraffirteZeichnungen, so wie ein Kupferstich von ihm,außerordentlich gelobt wurden. Meus. Mus.VI. 97.

Geelen, ( ). So nennt L- v- N). einen

Künstler, welcher Landschaften mit Ruinen gemalthabe; und wollen wir doch nicht hoffen, daß unterdieser flüchtigen Anzeige gar der große ClaudiusGelee zu verstehen sey.

Geelhaar. S. Gelhear.

Geer, ( Baron von), ein schwedischer Kunst-bilettante und selber Landschaftsmaler- Acerbi(S. >2l.) rühmt von ihm, daß er einen zarten undgefälligen Pinsel hatte, und daß seine Figurenlebendig und sehr richtig gezeichnet waien, obergleich die großen Meister > icht hinlänglich studirthatte, und daher die wahren Schatten (?> derPerspektive und die allgemeine Wirkung des Gan-zen nicht genug kannte. Lebte zu Stockholm um1799. Lkkc.