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trslts äs l'^mour gestochen. Nach Basar« (b)ä.soc.) ätzte er seine Blatter, und retouchirte sienachher in Kreidenmanier. Er arbeitete um 1750.LIsn. S- auch oben E- A Gibelii«.
Gibelii«, ( ). So wird im ^Imanack
äs psris von iFoz, ein damals zu Paris lebender Ge-schichtsmaler wahrscheinlich obiger Esprit Anton),genannt, und dort von ihm namentlich ein allego-risches Stück: Der Kummer, angeführt. Anchin den »ouvellos äes ^rt8 (IV. 2c>6.) erscheinter wieder 1804.
Gib eilt, ( ) ein Maler von Bologna ,
von dem uns aber nichts weiter bekannt ist, alsdaß er zu denjenigen Künstlern gehörte, die sichgegen Ende des XVlII. Jahrh, neuerdings in derEnkaustik versuchten. Fiorillo Bl. Schr.II. 177.
Giberr, ( ). ein neuerer Kupferstecher.
Von ihm ist das Bildnist des Grafen Bald Castig-lione, vor der neuen Ausgabe seiner Cortegtano,die im I. lZoz. zu Mailand erschienen war.
Gibon, ( ). So heißt ein neuerer Bau-
meister zu Paris , der für den Entwurf einer Säulezu Ehren der Reserve- Armee im I. Vlll. denPreis einer Medaille erhielt. Eine Abbildungdieses Entwurfes findet sich im XV. Heft derOrauäs Ittix ä'^rcüitsctturs.
Gib so»«, (Susanna Penelope), Tochter Ri-chard Gibson's, von welchem das Lex. einen aus-führlichen Artikel giebt, ebenfalls Künstlerin, welchenicht allein im Eopiren sehr geschickt war, sondernauch ungemein gut im Kleinen nach dem Lebenzeichnete und mit Wasserfarben malte. Sie heira-thete einen Juwelier Namens Rose, und starb zuLondon um 1700. 48 - I alt. A^c.
» — — (Thomas). Ein Verzeichniß meinessei. Vaters führt nach ihm ein Zehnd Bildnissemehr und minder berühmter Männer an Zu denerstem gehören diejenigen Robert Walpoles von C.Bockmann, Samuel Clarke's von I. Simon, undBoürhave's von G. White.
* Gienalio. S. Zenale.
Giesel, (Johann Aug.), geb. zu Dresden 1751. Nachdem er zuerst in Mathematik und Archi-tektur Privatunterricht erhalten hatte, übte er sichvon 1764—69 bey Hutin in der freyen Handzeich-nung. Den praktischen Theil der Baukunst lernteer bey dem Fcstungsmäurermeister Renner unddem Obristlieutenant von Franke, womit er einefleissige Lcctur der beßten Schriftsteller verband.Alsdann gieng er nach Frankreich , wo er eineZeitlang als Inspektor der Gebäude des PrinzenJaviers auf den Gütern desselben zubrachte, undzu Paris seine Studien unter Ehalgrin und le Grandfortsetzte. In 1782. kam er wieder nach Dresden zurück, und wurde nunmehr als Baudirektor desPrinzen Maximilians angestellt, an dessen Gar-tenvalais er verschiedene Veränderungen machte.In demselben Jahr übernahm er die Reparaturvon dem Garten des Prinzen Anton auf der lan-gen Gasse, und die Umwandlung desselben auseinem französischen in einen englischen (?). Seitdem I. 778z und noch 1739. befand er sich in denDiensten dieses letztem mit der nämlichen Qualität,mit welcher er ehemals in denjenigen des PrinzenAnton gestanden hatte. ReUer.
— — (Johann Ludwig), Maler. Ein ältererBruder des Obigen, geb. zu Neustadt bey Dres-den, lernte erst bey dem Ingenieur-ZeichenmcisterSchütz. Nach dessen Tode zeichnete, malte undcopirte er eine Zeitlang, theils für sich selbst, theilsbey dem damaligen Theater,-Hofmaler Müller,und nachwärts, als er mit diesem letztem zerfiel,auf der Akademie, hauptsächlich unter Anleitungdes Direktors Hutin. Eine Reise nach Holland war ihm sehr nützlich. Seine Gattung waren Land-schaften und Fresko-Gemälde. Jene bearbeitete
Gilardi.
er sowohl nach der Natur, als nach eigener Erst,,«düng. Zu diesen gehörte ein von ihm gemalterFreymaurer - Logensaal zu Dresden , nach der Zej^vnung Schenau's und Schuricht's. Von ihm j?auch der nach der Zeichnung des erstem mit Was,scrfarbeu ausgeführte Vorhang des freundschast'liehen Theaters in ermeldter Stadt. Aeller, ^die auf dieser letzter» Arbeit dargestellte Allegorieumständlich beschreibt. Er lebte noch 1789.
G i e ß e, ( ). So heißt ein sonst unbekann-
ter hollandficher Maler, nach welchem Boitet 42Aussichten vom Haag gestochen hat. LIKc. '
Giest, ( van der. Und so ein englische -Kupferstecher, der, neben Andern«, um '690. dasBildniß Gilb. Burnets, nach Lutterel gestochenhat. Mrc.
* Gierleughen, (Joseph oder Joas), eingeschickter Formschneider, dessen im Lex. unterdem Art des Hubert Golzius Erwähnung ge-schiehet, hat nach desselben Zeichnung, neben An-dern«, um « 545 - die Bildnisse aller RömischenKaiser von Jul. Cäsar an bis auf Carl V. ge-schnitten.
* Grffard, (Peter Franz), geb. zu Paris 1643. und gest. daselbst «72z. Basan (Lä. 8sc.)giebt ihm, bey eben diesem Todesdatum, 36. I.Er hat nach verschiedenen Meistern gearbeitet;aber sein vornehmstes Talent war, Bildnisse undOrnamente zu stechen. Rost VII. 351. wo eineAnzahl seiner Blätter angeführt ist, die (nach einemandern vor uns habenden weit reichhaltigem Ver-zeichnisse) von «66? - «7lz. datirt sind. Zwey der-selben (der Frau von Maintenon, und der Dau-phins M. A Victoire von Bayern (unten die Ge-burt des Herzogs von Burgund ) beyde ohneNamen des Malers, werden im Gantkatalog vonBrandes schön, und letztres selten genannt. DasBildifiß des Cardinals d'Etrees, dessen das Lex.gedenkt, befindet sich in Rsxapl. Ori^enis, ?sns7 ' 3 - Für Ansh. Banduris Schaumünzen desAbendländischen Kaiserthums hat er 61. (nicht,wie das Lex. sagt, bloß 39.) Bl. gestochen.
Gig na, (Hypölithus). S. den Art. Loren;Lorenzi, seines Schülers, in gegenwärtigem Sup-plemente.
* Gignoure oder Gignoux, (AntonChristoph'. Anfänglich malte"und zeichnete erbloß als Liebhaber, vornämlich Seestücke und amWasser liegende Landschaften. Eine Reise auf derDonau nach Wien veranlaßte ihn, die Aussichtenaufzunehmen, die er hernach sowohl dort als bey 'seiner Rückkunft nach Augsburg ausfübrte, undspäterhin (1782.) auf eigene Kosten, durch Joh.Mich. Frey geätzt, in «00 Blättern ans Lichtstellte. Er lebte noch 1789. Mensel II.
Gignoux, (Peter), ein geschickter Schlösservon Genf , geb. «673 gab verschiedne Werke vonseiner und seines Sohns kunstreicher Arbeit inStichen heraus; als: Balcons , Treppengeländer,Consoles , Pforten und derselben Aufsätze, Einfas-sungen, Hauszeichen u. s. w. die sich bis « 7 «Z-datiren. §e»ebrcr Ri8t. litt. äs Oensve P. III.k- Z 04 -
Gl'g 0 Ia, ( ). So heißt im -zimanscli äes
Lsaux - LZttts von «8c>z. ein damals in Paris lebender Miniaturmaler.
Gihors. S> Gisors.
* G«'l de Mena, (Philipp). Derselbe hatauch in Kupfer gestochen, und kennt man von ihmz. B. das Bildniß Ludw. ?arb. de la Riviere,Bischöfen von Langrcs. Msc.
* Gilardi, (Peter'', geb. «679. blühete um« 7 « 8 - Seine Manier war luftig, leicht, harmo-niös, wie gemacht um Gewölber übergroße Wandtzu bemalen, dergleichen man z. B. von ihm in dem