Grannizero.
gebräunter Wachsmalerey für die Russische.Kaiserinverfertigte , ist uns unbekannt.
* G»annizero, (d. i. Janitscher). S.PeterHofmanns, der diesen Beynamen trug.
Giannolo, ein Beyname von Jacob Pala-victno.
Gianozzt, (Peter), ein Baumeister zu Flo-renz ; blühete um 1726. Er brachte um diese Zeitdie von Peter Franz Silvani angefangene Erneue-rung des Hauses Naldini mit gutem Geschmack zuEnde. Lr/chttnccr XV 11 I. » 84 -
Gr'anre, (Dominicus), ein Maler zu Florenz um » 74 o- Mit einigen andern Künstlern arbeitetederselbe an der Auszierung des dortigen Schauspiel-hauses. Orr/r'err.
i * Gtansimonl, (Niklaus). Um 1775. warer als der geschickteste Baumeister in Rom bekannt.Me.
* Giaquinto, (Conrad) BeySolimena inNeapel lernte er um 1719. und begab sich sodann
i 172z. nach Nom. Dort hielt er sich atz Conca,und befolgte ganz dessen Maximen in glänzendemColoriren, Minder correkt, als leicht »nd beherzt,sieht man in diesem Charakter viele Arbeiten vonihm dort, zu Macerata u. s. f. Eben so zu Turin ,
- wo ihm der Hof häufig zu thun gab. In 1753.
I gieng er nach Spanien , und that dem dangen Ge-I schmücke volles Genügen. Denn seit Titians Zei-I ten hatte dieser einen ganz andern Schwung ge-I nommen; jetzt bewunderte man Giordano, seinenI Geist, seine Freyheit und seine Eile, so daß selbstI Mengs dort eine geraume Zeit kalt und gelecktI gegen den Fa Presto erschien, bis endlich auch hierI die Wahrheit ihre Rechte behauptete. In 1761.I kehrte Giaquinro nach Italien zurück und st. 1765.I oder 66. zu Neapel , I. 554. und Mc.
I Giardoni, (Alexius), ein italienischer Kup-
I ferstecher; arbeitete um 17^0. zu London , ^c.
1 ^Giarola oderGerola, (Anton), Cava-
I lier Loppa genannt. Er starb ungefähr 70. Jahr
I alt. Lanzt (ll. ,36.) der ihn unter die guten
I Schüler von Albani und Guido zählt; nur daß er
I über der Nachahmung der Anmuth des letztem nicht
I selten die Stärke eingebüßt, und daß seine Kom-
I Positionen bisweilen allzu weitschlchtig waren.
I Bey den Servilen zu Venedig sieht man von ihm
I eine Magdalena in der Wüste, voll Ausdrucks.
I — — (Johann), geb. von Reggio , ein Schä-I ler von Correggio , st. 1557. Seine Freskoge-
I mälde in Parma sind zngrundgegangen; dagegen
I steht man noch einige derselben zu Reggio . Bis-
> weilen fiel dieser (wenig bekannte) Künstler in den
I gewöhnlichen Fehler der Freskanten, es mit rich-
> tigcn Umrissen eben nicht genau zu nehmen; sonst
I war er geistreich, zart, bey Leibes Leben hochge-
I schätzt, und seine Grabschrift sagte gar, man habe
I ihn den zrvepren Apelles genannt (Wie nann-
I ten wohl diese Leute seinen Meister Correggio ? >
I Giascomelli, ( ). So wird irgendwo
I ein Maler genennt, der um 1760. häufig zu Flo-I cenz gearbeitet habe.
I Gibbon, (Johann), gebürtig aus der englirI scheu Grafschaft Keut, Marmorarius und Bau-I Meister König Eduard III. Die stattliche BurgI O.ueensborough, die den Eingang von MedwayI beschützte, war ein Denkmal seiner Geschicklichkeit;I und die Verwilligung eines erblichen Zolls auf dieI Fahrt von Sandwich nach Stonow, auf derI Insel Chanel, die Belohnung für diesen nicht ge-I meinen Künstler. S. Gibbon's Leben, der
I Uebers. I. z.
I * Gibbons, Gibson, Guibbons,
I auch Eibder, (Grinlin oder Carl Gabriel), inI Holland von englischen Eltern geb. 1651. kam erI u, seinem ,9. Jahre nach England. Andre geben
Gibe lin. 44L
ihm einen Holländer zum Vater, und London zuseiner Geburtsstadt. Hier wurde er zuerst zu Skulp-turen an einem Schauspielhause, und aldann durchVermittelung des Malers Lely, und eine) Lieb-habers, Evelyn, von Carl II. zur Verzierung sei-ner Pallaste, hauptsächlich Wind,ors, und der dor-tigen Kapelle gebraucht, wo man die sch ne Einfaltseines Blätterwerks noch heute bewundert. Blu-menguirlanden u. a. in Holz schnitt er mit ganzbesondem Geschmacke. Zu seinen großem Arbeilen,in Marmor, dann gehören die prächtigen Piede-stale zu den Rttterstatüen Carl I>. im Hofe zuWindsor und zu Charingcroß, welche durch dienatürliche Vorstellung von Früchten, Fischen undallerley Attributen des Seewesens, noch mehr alsMann und Pferd gefallen; ferner seine eigene,römisch gekleidete Bildsäule des erwähnten Königesin der Königl. Bank. Indessen war die Figurnicht seine Hauptsache So sind ;. B. seine beydenTugenden an Priors Grabmal, und Newton's Mo-nument zu Westminster, beyde nur mittelmäßig;besser seine Statue in Erzt, wieder des Königes iueinem Particulargarten zu Witheal. Zu seinen Ar-beiten sollen auch die Brunnen zu S- James gehö-ren ; und endlich sieht man von ihm an dem Portaledes Hofs von, Narrenspithale zu Bedien, zweyStatuen, von welche» die eine die rasende, dieandre die schwermürhige Tollheit vorstellt. Gib-bons starb zu London 1721. Vis
öen fiimsnx bculpt. 97—102 und Dank.//eitterLe Dick. nach welchem unser Künstler CasusGabriel Cibber, von Flensburg gebürtig, ausKosten der dänischen Regierung in Italien studirthaben, und um 1700. (denn doch eben auch zuLondon , und 70. Jahr alt) verstorben seyn soll.Woher er alle dieß, sonst Fremde weiß, ist unsunbekannt, LVareler sagt von unserm Künstlervielleicht mit Grund: « Wir würden gänzlich vouihm geschwiegen haben, wen er nicht der einzige Bild-hauer wäre, welchen England hervor geb, acht hat.Man rühmt Arbeiten von ihm, deren ganzer Werthin der Geduld besteht, die er dabey bewiesen hat:Z. B. Vögel, an denen man fast die Federn zählenkann, eine Halskrause mit Epiyen, u. s. f Wasfür Dinge, nachdem wir die Werke eines MichaelAngclo, eines Bologna, Algardi , le Gros undPugek's angeführt haben!"
* Gr'bbs , (Jacob oder Janus), geb. zuAberdeen »68Z. studirte einige Zeit in Italien . Inder Bibliothek Radicliffe zu Oxford sieht man seinBüste aufgestellt Ein Architekturwerk von ihm,welches in 150- Zeichnungen von Gebäuden undVerzierungen besteht, ist zu London 1739 in Foliogedruckt, und wohl zuverlässig dasselbe, welchesdas Lex. obigem Gibbon's zueignet, der un-sers Wissens überall nicht unter die Baumeister zuzählen ist Eben so gehört die Baute der St.Martinskirche zu London ihm zu Eine gute Be-urtheilung seiner erwähnten Bibliothek zu Oxford ,ihres vielfältigen Werths und geringer Fehler s.bey MÄLür b)ü. vor?. II. 306. Dieser Künstler st.1754 .
Gibelin, (Esprit Anton). So heißt in dendlouv, «le-; /Lrts 1 . Zic». ein Kupferstecher zu Paris ,der um iZor. zwey (aus dem Preise zu schließen,wenig bedeutende) Blatter, l> Loslition, undl'Onissou ,rspresentant 1a icöpukligue krancnise,llonnanr le tnn aux autres llepublinue!;) gab.Wahrscheinlich derselbe, der bey BrandesA E-Gibeltn heißt, und nach welchem dort ein schö-nes Blatt: lu llrecresKs «.-ompurl^sarire, von Por-porati angeführt wird. Wir vermuthen daher,daß er mit dem gleich folgenden Maler Gibelin,dem jünger»», Eine Person sLy.
— — ( > ein Maler und Kuvferstecher
zu Paris, aus der Provence gebürtig. Als Malerzierte er das Inwendige der chirurgischen Akademiemit Freskoarbeit. Cakharina Licotier hat nach ihmlos 8oun e« üe Is vw et üu bonkeur, er selbstaber nach Mad. Campana Venus Lulclsnt lerLll