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Gouel, ( )> So wird im /Vmanck liesLesux - von Igoz. ein damals in Paris leben-der Baumeister genannt.
Govert, ( ) ein geschickter Maler in
Landschaften und höchst römischen Figuren; wirdvon vermander unter Gerard Pieters Schülergezahlt.
Gouet, (Simon), ein uns übrigens ganz un-bekannter Maler, nach welchem E. Gantrel dasBildniß des Bischofs von Limoges , Franz deCarbonel, gestochen hat. iMc.
* — — ( ). Das Renvoi bey diesem
Namen auf Goy im Lex. fallt weg. Nach Tbo-massrn hieß wirklich so, und nicht Goy, der Bild-hauer, von welchem er 59. die Gruppe Marsyas und seines Schülers Olympus im Garten zu Ver-sailles , nach der Antike copirt anführt.
^Gougeon, (Johann), geb. zu Paris . SeinGeburtsjahr, und eben so der größte Theil seinerLebensumstände, sind unbekannt. Man kann ihnfür den Wiederherstelle der Bildhauerkunst inFrankreich betrachten, eben so, wie es Vouet fürdie Malere» war; und sein bekanntes wichtigstesWerk: Den Brunnen aux Jnnocents, für das ersteMuster schöner Sculptur in seinem Vaterlande.Die beyden Seiten desselben sind nämlich mit 5.Figuren von Najaden halb Relief geziert, die inAbsicht auf Correktheit, Grazie und Zierlichkeit derUmrisse, so wie auf Leichtigkeit der Drapperien,nicht geuug zu bewundern sind. Einige andreWerke von ihm sind, nebst den schon im Lex. be-merkten Caryatiden im Saal der Hundert Schwei-zer im Louvre: Ein Flußgott und eine Najade,welche das Eingangsthor zur Pompe Notre-Dame zieren; die 14 Masken (ehemals an der Arcadedie zum Hotel des ersien Präsidenten führten) unddie sitzenden Figuren der Seine und Marne (ehe-mals Basreliefs an der Porte St. Autoine) später-hin beyde an der Mauer der Terrasse des Boule-vart, beym Eingang der Straße Amelot angebracht,und dort (wenigstens 1791.) noch befindlich; dieVerzierungen der Fa^ade des Hotels Carnavaletgegen die Straße; die Frisen im Hof des Louvre,worin er diejenigen am Dogen des Litus nachge-ahmt hat. (Ueberhaupt wird von Kennern be-merkt, daß die schöne Uebereinstimmung der Sculp-rur mit der Architektur dieses Pattastes vermuthenlasse, daß Gougeon an den Entwürfen zum Gan-zen bedeutenden^Antheil hatte). Endlich: Diebeyden Najaden am Schlosse St. Genevieve ,zwey Stunden von Corbeil . Um 1550. unternahmer mit I Martin, Sekretair des Kard. vonLcnoncour, eine Uebersetzung des Vitruvs, zu wel-cher er die Zeichnungen liefern wollte; dies Werkwollte aber wenig Fortgang gewinnen. Und end-lich war unser Künstler ein geschickter Stempel-schneider, und verfertigte für Catherina von Me-dicis Schaumünzen , welche noch jetzt von Kennernsehr gesucht werden. Sein Tod wird also erzählt.An dem abscheulichen Bartholomäus - Lag 1572-soll er, gegen die Warnung. welche er, als Hu-genotte, von der Königin erhielt, auf ein Gerüstam Brunnen des Jnnocens gestiegen seyn, umnoch etwas an diesem Werke zu verbessern, unddort durch einen Musketenschuß seinen Tod gefun-den haben. ä'^!§err 5 vr 7 /e II. 109—14. der nochvon ihm bemerkt, daß er meistens nur nach ver-jüngtem Maaßstabe, auch durchaus bloß Basre-liefs gearbeitet habe, so daß man von ihm keineeinzige isolirte Figur, und noch viel weniger eineganze Gruppe kenne; woraus denn freylich erhelle,daß er noch nicht für's eigentlich Große in seinerKunst geschaffen war; so wie man auch, des übri-gen edeln Geschmacks und der reinen Zeichnungseiner Figuren ungeachtet, an denselben bisweilennicht wenig gezwungene Stellungen, und andre-mal, wie z. B. an seinen Frisen, eine allzu großeund dadurch verworrene Anhäufung derselben wahr-nehme. — Noch einige Urtheile über ihn s. auchbey Milizia (L 6 . ter2. 548 .), hauptsächlich das
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Architektonische an seinen Denkmälern betreffend,welchem dort, und wie es uns scheint begründet,eben nicht viel Beyfall wiedersähet. Von seinengroßen Verdiensten als Bildhauer hingegen ver-dient nachgelesen zu werden, was davon in Lon-dons Annal . (I. 22—24. IV. 73 — 76 . u. 95-97.u. Vl. ic>z.) enthalten ist, wo man zugleich seinenberühmten Brunnen des Jnnocents nach seiner ur-sprünglichen Ansicht sowohl, als nach der in neuernTagen damit vorgenommenen Veränderung —dannzwey sehr schöne allegorische Figuren an einemPortal im innern Hof des Louvre, nnd endlich dasDenkmal abgebildet findet, welches der Conser-vator des Museums der französischen Monumente,le lJoir, vor einigen Jahren, diesem merkwürdi-gen alten Künstler in gedachtem Museum errichtethat. Auch wareler hat einen guten Artikel überihn, wo, neben Anderin, bemerkt ist, daß diebeyden oberwähnten Figuren der Seine und Marne nicht seine, sondern Steph. Matcssons Arbeitseyen, und dessen Namen an ihrem Fuße tragen.
* Gougeon, (O). Dieser Formschneiderbezeichnete seine Blätter mit O. 6. — H e in eckesJ. jJachr. izo.
Gouillaumont, ( ). So nennt der
Blmansoli 6e8 keaux- Arts von iZoz. den dama-ligen Direktor der Gobelin - Manufaktur. Ob der-selbe zugleich bildender Künstler war, ist uns un-bekannt.
G 0 vln, ( ). Nach einem sonst unbekann-
ten Maler dieses Namens hat P. Schenk dasBildniß Alex. Petrowicz, Sohns Peters des Gros-sen, gestochen. (Vn.
* Goujon. S. Gougeon.
Goujor, ( ). So heißt ein Künstler,
nach dessen Zeichnung ein uns unbekannter Stecherl'Lntree 6u Souterrain 6s Oakiiro und la lVisoa8onterraine 6'^1exan6ris (wahrscheinlich Copien)geliefert hatte, die in dem Vlürnberg. Kunst-verlag (iZoz.) um z6. Kr. das Blatt, zu findenwaren.
* Govive. S. Gourven.
Goulard, ( ). So heißt im Almanach
6e8 8eaux-Brt8 von iZoz. einer der damaligenzwey Administratoren des lttu8es 8pecial zu Ver-sailles . Ob derselbe zugleich ausübender Künstlerwar, ist uns unbekannt.
Goulap, (Thomas). So nennt Basan (sec.T6.) auf seine Gefahr hin, einen Künstler, geb.zu Paris 1749 der nach Monnet, Moreau u. a.mehrere Vignetten, und um 1734 die Bildnisse desH. von Suffren und Pilatre's be Rösters gestochenhabe. Auch das Lex kennt einen Thomas Gou-laz» oder Gousse, Maler, von weit älterer Zeit.
Gouler, ( ). So wird im Almanach6es
Lesux-^rt8 von 180z. ein damals in Paris leben-der Baumeister genannt.
Gouller, ( ). So heißt irgendwo ein
Künstler, der nach N. Fontaine gestochen habe.
*Goulon, (Julius), die Sculptur der Chor-stühle in Notre-Name verfertigte er gemeinschaft-lich mit Bellau, Goupel und Taupin. Mc.
Goumaz, ( ). So nennt der einzele
Basan (Lci. 8sc.) einen Schüler von Aliamet, derum 1734. allerley kleine Landschaften u. a Gegen-stände nach verschiedenen Meistern gestochen habe.
Gounod, ( ). So Wird im Almanach
668 lleaiix - ?Irt 8 von 1803. ein damals in Paris lebender Geschichtsmaler genannt, und dort vonihm ein — Jäger angeführt. S. auch den gleichfolgenden Art.
Gounon, ( ). So heißt in Moritz
Irak. und Deuschl. S. 72. ein Maler, vondem man auf der Kunstausstellung zu Rom in i? 8 S-