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rique et elementaire gegeben. Zwey Töchter VotGriinaldi waren an die beyden geschickten Kupfer-stecher P. S. Bartoli und B. Farjat vermählt.
* Grimaud, ( ). Seine Vase zu Ver-
* Grimm, (Johann). Nach ihm hat I. I.Hayd die Bildnisse des Schultheißen I. Rud.Sinners, und des Pfarrherrn Melch. Düringersvon Bern , und Nöthiger (1740.) dasjenige desPros. I. G. Altmanns gestochen.
— (Simon oder Simon Hermann), Ge-schieht- und Landschaftsmaler; auch geschickterKupferätzer. Von ihm kennt man, nebst einigenBildnissen dunkeler Männer: Die vornehmsten Ge-bäude, Brunnen, Thore und Pforten von Augs-burg , 16. Blätter; hauptsächlich aber: EineDiana, die ihrem Windspiele liebkost; Flora miteinem Kind und einem Satyr, Bacchus und Ceres,einen Raub der Europa, und Philemon und Barr-els , lauter Blätter nach seiner eignen Erfindung.MurL/e»'.
* — — ( ) Johanns Sohn, dessen das
Lex. unter dem Art. seines Vaters Erwähnungthut. Derselbe hieß Samuel Hieronvmris, geb.zu Vurgdorf im K. Bern ,740. Nach ihm hatBasire den H. Donnstag in der Königl Kapelle zuWhitehall (ein schönes Blatt, dessen Urbild derKatalog von Brandes wohl irrig dem vorstehndenSimon G. zuschreibt), P Choffard eine Aussichtvon Motiers - Travers (wohl für die Nubisauxrle la 8ul88e), G- Smith Is Lonversstion und Iszovenx älenuisisr. und Ungenannte eine Carrika-tur in Hogarths Geschmack, und die Kirche vonSalisbury gestochen. Von ihm selbst dann kenntman: Lopperstatts Nuseum, or lUorttlili Depo-sitor^ ol Lle^sn^ . Pust snä blumour 1776.
Meusel (Gel. Deutschst) führt ihn noch1796. als Maler und Zeichner zu London unter denLebenden (Z. Bern 762 ) und in dem Schriftst.Lex. (1804.) noch nicht unter den bis iZoo. Ver-storbenen an. Von ihm kennt man auch Gedichte.
Grimmel, (Elias), ein Maler von Memmin-gen; lernte bey Johann Sichelbein und studirteeinige Jahre in der Akademie zu Wien , wo erzweymal die Preismedaille erlangte. Er ward1741. für die Akademie der Wissenschaften zu Peters-burg verschrieben, allwo er junge Leuthe in derKunst nach dem Leben zu zeichnen unterwies. Manstehet von ihm in der evang. Kirche auf Wasilio-strog zu Petersburg zwey große Gemälde, welchedie Erhöhung der Schlange und die Kreuzigungvorstellen. Er starb daselbst 1759. LssleüselMiscell. XI. 26z.
* Grimmer, (Adam), Maler und Kupfer-atzer, lernte bey Matthäus Grünewald, und arbei-tete um das Ende des XVI. Jahrh. Geschichte,Bildnisse und Landschaften. Letztre Gattung be-handelte er mit vielem Verstand. Er starb um 1640.Von ihm kennt man vier Blätter, mit Schlössern,Dörfern und Figuren von Jägern in reich staffirkenBerggegenden. H. S. Hüsgen S. 32. und
^ — (Jacob). Lomazzo nennt ihn Gri-
maldo.
* Grimoux, (Johann). „Er hatte" (sagtwarelee) „keinen Meister, und ward ein sehrschätzbarer Maler, indem er die Werke van Dycksund Rembrandts in dem Gewölb eines Brocan-teurs copirte. Er bildete sich eine eigne Manier,welche jedoch in gewissem Betracht viel Aehnlichesmit Rembrandt's hatte, von dem er auch eine ähn-liche bizarre Laune besaß. Mit einem großen Ta-lent für das Bildniß arbeitete er doch wenig in"dieser Gattung, weil er diejenigen nicht vor sichließ, welche dergleichen von ihm verlangen konn-ten. Die meisten seiner Gemälde stellen Halbst-
G r 0 e n w e g e.
guren von Frauenzimmern, auf eine eigne, aberpittoreske Art bekleidet, vor. Seine Köpfe undStellungen sind angenehm; die Farbe schön, kräf-tig, und so verschmolzen, daß man sie durch einenNebel zu sehen glaubt" (ist dies kein Widerspruch?);die Massen sind breit (?) und von großer Wir-kung. Bradcl, Devaut, l'Epicis, Flipart, Vil-lain und Romanet haben nach ihm, die fünf erstenallerhand artige (nicht unsittsame) Kleinigkeiten,letztrer aber sein Bildniß gestochen. Mxc.
— — ( )- So heißt irgendwo auch ein
Bildhauer, der aber vermuthlich kein Andrer alsobiger Grimaud ist.
* Gring 0 neur, (Jaquemin). In französi-schen Archivalschriften findet sich, daß derselbe in1392. für drey mit verschiedenen Farben, Devisenund Gold gemalte Kartenspiele 5y Pariser - Souserhalten habe. /ftmecke 16 . ^öner. 2Z7-
* Grison, ( ). Nach seiner Zeichnung
kennt man Blätter zu einer Ausgabe von SwiftsGulliver.
Grisoni, (Joseph), ein Maler von Floren;,Schüler von Redi, der eine Zeit lang in Englandlebte, und sich überhaupt auf seinen Reisen schöneKenntnisse, doch hauptsächlich in der Landschaft er-warb, womit er dann seine historischen Arbeiten,und selbst seine Bildnisse ausstasfine; wie z. B.sein eignes sehr schönes in der Galerie zu Florenz .Noch khut Lanzi I. 20a. einer St. Barbara von ihmErwähnung, welche für Formen, Relief und Ge-schmack im Colorit der Schule Ehre mache, auswelcher er entsprungen sey. Er starb 1769.
* Grispoldi, (Caspar). Neben Andermkennt man auch von ihm eine Madonna, und danndas Bildniß des Kardinals Mass. Barberino, nach-maligen Papst Urban Vlll. ckLc.
Grobin,( ). So heißt bey Fiorillo III.549 - ein französischer Künstler der neuesten Zeit,welcher das Innere der Kirchen gut vorzustellenwisse.
Grobon, ( ). Und so (I. c. 5Z5 ) ein
andrer, der sich bey der Ausstellung im I. V.durch eine äusserst getreu nach der Natur gemalteLandschaft die Achtung der Kenner erworben, und,wie es scheine, jeden Zwang der Manier undSchule zu vermeiden bemühet sey. Ein schönesLob!
Groeer, vielleicht Grofir, (Jacob), Gold-schmied und Mitglied des kleinen Raths zu Nürn-berg ; geb 1601. starb 1669. ist uns übrigens bloßsein Bildniß bekannt.
Groendael, (Cornelius), ein junger Künst-ler von Lierre , erhielt in 1806. bey der Akademiezu Antwerpen den zweyten Preis im Fache von Ar^chitekkur - Kompositionen nach der Natur.
Groende, (I,), CHurfürstlich-Brandenbur-gischer Oberster und Ingenieur, ward bey demAnfange des Festungsbaues zu Berlin zu Rath ge-zogen. Er lebte um 1655. Llicolai.
* Groensvelt» (Johann), warum 1650—1660. im Haag geboren. Seine mit vielem Ge-schmack geätzten Blätter werden gesucht. Dahingehört eine Folge von 6. und eine andre von 4 -Landschaften, welche bey Rost Vl. 276-77. näherbeschrieben sind. Dann andre nach van Goyen,Lingelbach und A. Verboom Hiernächst eine An-betung der Könige nach Caliari; Pilatus waschtsich die Hände, nach Gchiavone; ein Conzert »achTitian ; ein junges Mädchen mit einer Katze, nachBloemaert, und ein sitzender eingeschlafner Bauernach Brouwer (wohl dasselbe, was Rost denschlafenden Mann auf einem Fasse liegend nennt.
Groenroege, ( ) ein niederländischer
Landschaftsmaler, studirte einige Zeit in Italien ,und arbeitete viele Jahre in England. Er ist auch