Band 
Zweyter Theil [1].
Seite
489
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Groskurt.

der Künste in England, und Kapital» unter derMiliz in Surrey , war, nachdem er die Alterthü-mer von England, Wales und Schottland durch«ine Reihe von Ansichten von verfallenen Klösternund andern Ruinen erläutert hatte, im Begriff,die Ausführung seines ganzen Plans durch die vonSchottland zu beendigen, als er, ungefähr einenMonat nach seiner Anstellung in diesem letztemLande 179t. in einem Alter von 52. I. starb. Manhat von ihm, neben andern, die englische Sprach-und andre Alterthümer erläuternde Schriften:'l'reatiss on anelent ^rmour et^Veapous; kulessor ilrawinA caricatures , ttte Subject illustrateäv>tb sour Loppsrplstes, >Vlttt an vn

comic?aintin§. Baur.

* Groskurr, ( ). Derselbe hieß H. P.

Er arbeitete auch für den König in Preussen. Manfindet von ihm Denkmünzen von 1694. bis 1726.Ikk-r.

* Gros mann, (Carl August ), Zeichner,Kupferstecher, Kupferätzer und Kunsthändler. Geb.zu Königsbrück in der Ober - Lausnitz 17^1. undgest. gegen Ende des XVlIl. Jahrh. Im Katalogvon Wtnkler, dessen Kunstcorrespondent er war,finden sich wahrscheinlich alle seine Arbeiten ver-zeichnet, meist Gattungsstücke in Ostade's Ge-schmack, und zum Theil für Almanache bestimmt.Aehnliches hat dann I. M. Frey nach ihm gesto-chen. Von ihm selbst kennt man noch >6. Prospektedeutscher Städte. Seine Almanachsblatter mitGegenständen aus Siegwart werden für sein Beß-res gehalten. MuL/er.

* Grosnier, (MadlNüis.). Neben Andermkennt man von ihr zwey Blätter: In Llui motte etI'Ours.

Groß, (Abraham. S. Graß.

— — (Adam Ernst), ein Maler aus Böhmen ;arbeitete in Diensten des Freyherr» von Plenken,Kaiserl. Oberamts - Kanzlers in Dreslau. Er starbdaselbst um 169.4.

— — ( ) geb. zu Winnenden im Herzog-

thum Würtemberg; erwarb sich auf Reisen, beson-ders in Holland , nicht gemeine Kenntnisse in derBaukunst. Er ward Ober-Landbauinspektor undExpeditionsrath in Stuttgard um 1770. SeineGebäude empfehlen sich hauptsächlich durch Dauerund Bequemlichkeit. Derselbe hatte das ganzeBauwesen der vorher abgebrannten Stadt Göppin-gen geleitet. Dann kennt man von ihm verschie-dene, eben so sehr durch Einfachheit als durchStärke ausgezeichnete Brücken, wie;. D. die Nek-karbrücke zu Plochingen . Meusel I. II. Er lebtenoch 1789-

— — ( ) ein Kupferstecher; arbeitete

im XVII. Jahrh, in England. Von ihm kenntman, neben Anderm, das Bildniß des Arztes Ke-nelm Digby. Mrc.

Grossart, (Madame). Dieselbe wird vonFkonllo III. 526. ohne Weiteres, unter den (1805 )noch lebenden Bildniß- und Gattungsmalern ge-nannt.

Gross«, (Bartholome). So wird bey Lanzi(H. 286.) ohne Weiteres, ein Maler von Parmagenannt, der, nebst seinem Eydam, Jacob Losch«,um 1462. dort gearbeitet habe-

Grossius, ( ) ein Maler aus Braun-

schweig , befand sich in Gesellschaft des Herrn Berslhold (d. i. Jtzig) aus Berlin , im Frühjahr »80z.zu Konstantinopel .

Groß mann, (Leopold), baute 1763. dieKirche zu Mariä Heimsuchung im Waisenhaus« zuWien . Vlicola«.

* Groe. S. Groorh.

Gruenaberger. 489

Groresch«, (Jacob de), ein Groteskenma-ler zu Turin um 1550. nZ. d.

Grothscheling, (Denedikt), ein Maler; ar»bettete um 1690. zu Kopenhagen .

^rc.

Grorra, (Anton). So nennt Lasan (L«k.See.) einen uns sonst unbekannten Künstler, wel-cher 57. Bildnisse von Fürsten und Fürstinnen desHauses Oestreich gestochen habe.

Grove, (Henning). S- Graf.

Gr 0 p, ( ). So nennt Mensel II. (somit

um 1789 ) einen Bildnißmaler zu Stuttgardt, des-sen damalige vornehmste Arbeit ein Churfürstl.Bayrisches Familienstück in München gewesenseyn soll.

Grozier, (Joseph), ein Kupferstecher zu Lon-don . Von ihm kennt man einen St Johann,und ein andres Blatt: 8berperclets» beyde nachReynolds. Vl/5c. Dieß ist wahrscheinlich derselbeKünstler, der bey Basan (L«1. 8er.) I. Grozerheißt, und von dem er sagt, daß solcher um 1737.und 83 - nach verschiedenen englischen Meistern inpunktirter Manier gestochen habe.

Grubenmann , (Hans und Ulrich), zweygeschickte Bau- und Zimmermeister, gebürtig vonTüffen, in dem Schweizer-Canton Appenzell A.R. bauten um die Mitte des XVIII. Jahrh eintMenge hübscher Landkirchen in der Eidgenossen-schaft ; vornamlich aber machten sie sich durch dreyhölzerne Brücken, zwey über den Rhein (zu Reiche-nau in Bünvten und zu Echafhausen), und eineüber die Limmath bey dem Kloster Wettingen , be-rühmt; welche aber alle in 1799. ein Raub derKriegsflamme geworden. Von denselben findetman einige 177z. zu Paris gedruckte Nachrichten.Noch bessere, nebst Abbildungen in Loye's Rei-sen, und in Lbets Schilderung der Gebirgs-völker der Schweiz I. 388 — 93 - und von der zuSchafhausen insbesondere! ein eigener Aufsatz vonL. Jetzler (1778-).

Gruber, (G.). So heißt im winklerscheuKatalog, ohne Weiteres, ein Baumeister in Ruß-land , nach dessen Zeichnung G. A. Liebe und G.C. Endner zu Leipzig , unter Aufsicht des ArchitektEiegels, zwey prächtige Architekturblätter, in Far-ben ausgemalt geliefert haben, welche sehr seltensind, da sie niemals ins Commerz gekommen waren.Auf einem derselben liest «nan an einer großenSäule: 6 ^MN 38 IU «71 kolocen8e 80c. )e8u. I).I). 0. Dasselbe sollte nämlich zu Mohilow sehrgrandios ausgeführt werden, kam aber niemalszu Stande.

— — (Tobias), Abbe, jubilirter KK- Kam-meral-Daudircktor zu Prag , Mitglied der Königl.Böhm. Gesellschaft der Wissenschaften und Sekre-tair der Kunstakademie zu Prag , gab «8of einekritische Uebersicht der Linearperspektive zur Verein-fachung und Versinnlichung des Unterrichtes fürangehnde Künstler. 8- Prag bey Hasse (9. Kpft.)welche gerühmt wurde. Starb «306. MeuselArch. II. I. 20z.

Grue, (G. F. A ). So nennt Gandellini,ohne Weiteres, eilten Künstler, welcher Landschaf-ten gestochen habe.

Grübler, (Florian), ein Bildhauer von Kol-nitz; studirte in der Akademie zu Mannheim , woer 1779. den dritten Preis erhielt,

Gruembroech, (Johann), genannt Sol-sarolo, Landschaftsmaler zu Mailand um 1630.L. A- Tavella war sein Schüler. bl. L.

II. i 9 S-

Gruenaberger, (Jacob), MalerinNürnrberg, in « 54 ». alt 42. I. Derselbe ist bloß dnrchfein Bildniß bekannt. Mrc.

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