dieser, von welchem es bey Fiorillo II. ib 5 .heißt, baß er, so wie um dieselbe Zeit Bachelierund Laurent, Versuche in der neuern Enkaustikgemacht habe.
Halle, ( ). Ein Kupferstecher in Berlin .Von ihm kennt man die Bildnisse einiger Hallt-scher Gelehrten (1806.).
HaHer, (Christian), von Eggenburg in Un-ter-Oestreich, studierte um 1787. in der Akademiezu Wien die Erztverschneiderkunst. MeuselMiscell. XXX. 062.
— — ( ), ein noch lebender Baumeister
in Bern , von welchem, neben Andern», ein vonihm und seinem Mitbürger, Schneidern, inr8os. erbauter Pavillon, seines reinen Geschmackswegen, sehr gerühmt wurde. Vielen Beyfallerhielten auch auf der dortigen Kunstausstellunggleichen Jahrs zwey Modelle von ihm: Das einevon einer hölzernen Knppel, an welcher in einemMaaßstab von einer Größe und Construction, wiesolches bisher nicht geschehen, ein Dachgewölbin Holz, in Form der zu Paris abgebranntenberühmten Halles - au-blö entworfen war, undworan Kenner die nicht minder auf Oekonomieals auf Kraft berechnete Ineinanderfügung desBalkenwerks bewunderten; das andre von einemneuen Dachstuhl für das Münster zu Bern . Meu-se l Archiv. II. i. 6.
— — von Hallerstein, (C-W.), einZeichner und Kupferstecher, gebürtig von Nürn berg , gab, neben Andern», in 1804. die Umrissezu des Cheval. de sDarerna Nablettes ll'unAmateur <ies -^rt8. Um 1807. hielt er sich schonseit geraumer Feit zu Berlin auf, und sah mandamals ein nach ihm von L. Schlemmer ange-nehm gestochenes Blatt: I>es Lrsces. Vour SSrecommanüer aux trois luiks vovaueants (?).Mensel Archiv. II. 2. 178.
Hallet , (Madame). So wird im Avant-courenr von 1760. (S. 348 .) eine damals zuParis lebende Bildnißmalerin genannt.
Halls, s ), ein englischer Maler. Ander Kunstausstellung von » 8 o 5 . sah man von ihmein herzergreifendes Stück: Der eingezogneSchuldner, nach Thomsons Winter. Auf derje-nigen von 1806. ebenfalls Einiges, doch wie esscheint minder Bedeutendes. Oeffeml. Aachr.
— — S. auch Hals.
Halm, (Felix), ein junger Landschaftsmalerzu München um 1782. Derselbe studirte mit gu-tem Erfolg nach Waterloo, Bemmel, Kobel, u.s. w. Bayersche Beytrage S. n 35 .
— — ( ). Ein deutscher Kupferstecher;
lernte bey I. G. Wille zu Paris , und atzte um176g. nach dessen Sohne, neben Andern» zweyBlätter: Ooncsrt ckampctre und 6outs cüam-petre. Ob er nicht gar mit dem vorstehndenFelix H. Eine Person seyn dürfte, ist uns un-bekannt.
Hals, (Anshelm van). So wird irgendwo«in uns sollst ganz unbekannter Künstler genannt,nach welchem Galle (?) gestochen habe.
* -(D.). Und so ein Andrer, von dem
mein sel. Vater vermuthete, daß nach ihm Bischeri2. Blatter Kleidungsstücke gestochen habe, unddaß darunter niemand anders als Theodor Hals,des gleich folgenden Franzens Bruder gemeintsey, dessen im Lex. am Schluß des Artikels diesesletztem gedacht wird.
* -(Franz). ,,Er legte" (sagt Wa-
relet) »die größte Präcision in seine Entwürfe.Zuerst waren dieselben bloß sklavische Studien nachder Natur; dann aber that er kühne Züge darein,welche alle Mühe der ersten Arbeit verhehlten, und-irstlben «in« große Starke und lebhaften Ausdruck
Halweg.
gaben. Van Dyck kannte keinen Maler, der mehrMeister seines Pinsels gewesen wäre; nur bedauerteer, daß es ihm nicht gelungen war, seinen Farbenmehr Zartheit zu geben. In dein Maillesprelhausezu Delft sieht man von ihm ein Gemälde, welchesdie Häupter der Gesellschaft in Lebensgröße darstellt;über jede Figur ist wahres Leben verbreitet." Nachihm kennt man schöne Bildnisse von Blooteling,Edelink, Matham, S. Okey jünger, I. V- Veldeund besonders von Suyderhof (von diesem undEdelink dasjenige von Descartes ; von Suyderhofallein, dasjenige von Lh. Schrevelius); von I.Whright meisterhaft geschabt: Van Goyen mitWeib und Kind. Dann eine ziemliche Zahl Gat-tungsstücke von W. Baille, G. Benoit, T- Black-more, Bock, A. Delfos, I. Dixvu, P. Dupjn,I. Faber, Fiquet, I. Gole, einem I. M. jun.,A. Schouman, W. Vaillant, N. Vcrkolie, I.Watson, und G. White, theils gestochen, meistaber in Schwarzkunst geschabt, welche ein Ver-zeichniß meines sei. Vaters, und dann der Bran-dessche und winklersche Katalog anführt, wonamentlich ein junger Mensch, der die Violinespielt und lacht, von White, ein schönes Blatt,und der sogenannte Pecckclhaering von einemungenannten Meister zu bemerken sind.
* Hals, (Theodor) , Franzens Bruder, geb.zu Mecheln . Nach ihm kennt der winklerscheKatalog das äusserst seltene (mit 6. van 8. tec.bezeichnete) Blatt des Küsters in seiner Werkstätte,der sich mit spanisch bekleideten Personen unterhält;dann die fünf Sinnen von C. Rittensteyn; zweystehende junge Personen im Costum des Zeitalters,von Ebendems und ein junger Scifenblaser (ohneNamen des Malers und Stechers) von C. vanNoorden, in Luschmanier. S. auch oben denArt. D- Hals.
— — S. auch Halls.
* Halrer, (Christoph), st. im 55 . Jahr seinesAlters.
— — (Hcinr. Friedr.) S. Hulrer.
* Halrvachs, (Johann). Zuverläßig ist eswohl nach diesem Künstler, nach welchem (unterdem Namen Halwax) Joseph Bürde einige Kopfegeätzt hat. Mensel Arch. II. » 55 .
* Halweg oder Haelwegb, (Adrianoder Albrecht). Basan (Lü. ssc.) macht, keinMensch weiß warum, einen Sachsen aus ihm.Rost VI. giebt sein Geburtsjahr auf alle Falle vielzu spät um »670. und seine Blürhezeit um »H90. a».Allein mein scl. Vater vermuthet wohl nicht ohneGrund, daß unter diesem Namen zwey Künstler zuverstehen sind. Von dem ältern kennt eines seinerVerzeichniße schon ein von »6»o. datirtes BildnißLudwigs XIII. Von Albrecht sagt Rost u. a. daßer um 1690. nach Dänemark berufen worden, woer eine große Anzahl Bildnisse von dänischen König-lichen und Staiidspersonen nach verschiedenen Mei-stern, hauptsächlich nach A. Wuchters gestochenhabe, von welchen er sowohl als der Winklerscheund Brandessche Katalog einige anführen, diewegen des festen Grabstichels geschätzt werden.Hier ist wohl von dem Werke die Rede, das in1645. unter dem Titel: ststzum Oanise Iconesaccurate expressrs. Kl. Fol- Hallniae, mit 102.Bildnissen bis auf Christian IV. erschienen war.Dann kennt man wieder, doch wenige andre , vonunstreitig weit spätern» Datum. Ferner die vierJahrszeiten nach Carl van Mander und ein Titel-kupfer zu S- paulli's b'lora vanica, nach ebendemselben. Ausdrücklich mit Haelnessk 50.bezeichnet führt unsers Wissens allein der U)»nk-lersche Katalog das Bildniß Ludwig VI. Land-grafen von Hessen-Cassel , nach S. Duarte an.Ueberhaupt aber weiset meist Alles von diesem Einenoder zwey Haelwegb auf eine frühere, als diegewöhnlich von ihnen angegebne Lebens - undBlüthezeit.