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Hassei, (W.) So heißt irgendwo, ohneWeiteres, ein englischer Kupferstecher, der nachC- Warwick, Damfilde, P. van der Bank, u. a.gearbeitet habe.
Hasselgren, ( ), ein schwedischer Maler,
von dem uns aber nichts anders bekannt ist, alsdaß derselbe um 1807. schon seit einiger Zeit inDresden arbeitete. Tüb. Morgenbl. S- 4 ».
Hassenfray, ( ), Professor der Archi-
tektur an der polytechnischen Schule zu Paris 1806.
Haßlau, (Mademois.), eine deutsche Kunst-fiickeriu; ob bloß Dilettantin, ist uns unbekannt.Auf der Dresdner -Kunstausstellung von 1806. sahman von ihr ein Frachtstück nach Heem, welchesin jeder Hinsicht das ihn) zu Theil gewordene Lobverdiente. Mensel Arch. !I. 2. 102.
Hasresanus, ( ). Man findet diesen
Namen auf einer päpstlichen Schaumünze von 16Z2.Vammlung berühmrer Medailleurs X. 546.
Hasrolt, (C.) So wird irgendwo, ohneWeiteres, ein Landschaftmaler genannt.
Haefield, (Georg), ein englischer Kupfer-stecher, der in 1780 den ersten Preis für die beßteArchitektur-Zeichnung in der Akademie zu London erhalten hatte.
Haron, ( ). So hieß ein Kupferstecher,
der um 1700. in Schweden gearbeitet hat, undvon dem man einige Bildnisse: Carls XII. dannder Antiquare El. Brenner und Joh. Hadorph's,und endlich des Gottesgelehrten I. Palmroot kennt.
Hattinger, (Joh. Bernhard), wird unterden zahllosen augsburgischen Kupferstechern desXVill. Jahrhunderts angeführt.
Hatzinann, (Niklaus), Maler in Nürnberg um 1826. ist uns einzig durch sein Bildniß bekannt.
Hau, (Hicronymus), ein wenig bekannterMaler, nach welchem B. Vogel die Bildnisse vonMatthias und Wolfg. Jak.Henisch in Schwarzkunstgeschabt hat. Mrc. S. auch unten: Hang.
— — oder Han, ( ), ein Maler von
Kempten, befand sich um 1712. in Italien , undcopirte zu Venedig ein altes Gemäld in dem dor-tigen Pallast von St. Marcus, welches vor wenigJahren (1804) B. W. C- Müller, nach gedachterCopie (einer bloßen Zeichnung) in Kupfer gestochen,mit einer Erläuterung D- Eolmars zu Nürnberg aus Licht stellte. Der Gegenstand ist nämlich:pJürnberg empfängt von Venedig im I. i 5 o 6 .vormundschafcliche Gesetze. Nach seiner Rückkehrbekleidete unser Künstler eine Rakhsstclle in Kempten ,und hinterließ, nebst zwey Töchter», einen SohnHieronvnrus, der aber kaum der obige ist, da esnämlich von dem Sohn unsers Malers heißt, erhabe als Kaufmann zu Venedig gelebt. Von demunsrigen findet man übrigens mehrere Gemälde ineinem Kloster und in etlichen Kirchen zu Kempten .Meusels Arch. m. i8Z. IV. 190.
Haubendaler, (Melchior). So heißt einsonst unbekannter Künstler, der nach Cosm. Piazzaeine Anbetung der Könige gestochen hat.
Hauber, (Joseph), Maler, geb. zu Gerardsriet,der Herrschaft Rokhenfels im Algau 1762. oder HZ.eines dortigen Schreiners Sohn, lernte die Kunstzuerst bey einem guten Maler, Weiß, zu Rökhen-berg. Alsdann gieng er nach München , wo er,unter Anleitung des Bildhauers und Professor R.Boß auf der dortigen Akademie und in der Galeriesiudirte, und sich gerade unter einem solchen Lehrereine große Fertigkeit in der Zeichnung erwarb; sowie er hinwieder bald im Ausdruck stark wurde,und ihm derjenige des verborgenen, hohen undnicht gemeinen Schmerzens ganz vorzüglich gelang.Eben so war sein Colorit markigt und kräftig; nurdaß es ihm bisweilen an den, gehörigen Grad von
Haven.
Reinlichkeit gebrach, welches daher rühren mochte,daß er seine Farben zu frühe mit dem Pinsel, stattmit der Spachtel mischte. Er malte Geschichte undBildniß; keiner hatte damals auf der Galerie die Ru-bens , Dan Dyck, Douw und Mreris besser copirt,als er. Schon auf der Kunstausstellung von 1788.sah man von ihm ein Vesperbild (?) welches allge-meinen Beyfall gewann. In 179Z. erhielt er vondem Kurfürsten ein dreyjähriges Gnadengehalt. Zuseinen beßten Arbeiten gehörten (damals) St. Se-bastian, eine große Altartafel; ein Adam und Eva,wie Gott ihnen die Frucht des Baums verbietet;eine Maria, die den Leichnam Jesu auf ihremSchooße halt, ganz in Van Dycks Geschmack,und eine Geburt Christi (diese beyde schon 1791.);späterhin eine Hochzeit zu Cana, und eine unbe-fleckte Empfängniß. An dem Hofe zu Eichstädtmalte er eine Menge Bildnisse. Mensel Mus.VI. 97—98. und Vl. Misc- I. 77 8^. wo einetwas weitschichtiger, aber guter Aufsatz über ihnzu lesen ist, und, neben seiner Kunst, auch seinmusterhafter Fleiß und sein vortreflicher sittlicherCharakter gerühmtwird. Seither haben wir indeßvon diesem hoffnungsvollen Künstler nichts Weiteresvernommen.
Hauber, ( V So heißt ein uns sonst ganzunbekannter neuerer deutscher Maler, nach welchemSchlotterbeck in 1806. das Bildniß des KünstlersWilh.Kobeliö gestochen hat.
Haublin oder Haeublin, (Niklaus), einKupferstecher, arbeitete um 1666—80. zu Frankfurt am Mayn, Dresden und Leipzig . Man hat von ihmeine Menge Bildnisse dunkeler Männer (fürstlicherund unfürstlicher) aus Sachsen u. s f. meist ohneNamen des Malers; dann eines nach ihm lOKris-tiana nata et uuprs I). 8ax.) von Jak Sandrart,vornehmlich aber einen großen Prospekt von derStadt Hanau . H. S- Hüsgen S. 96.
Hauchecorne. S. Bouvron.
Hauck, (Friedrich Ludwig), geb. in Homburg vor der Höh 1718. lernte bey seinem Vater, dastgemHofmaler. Er that darauf Reisen in Deutschland und England, und ließ sich nachwerls (1744 ) I»Frankfurt am Mayn haushablich nieder, wo erBildnisse und Conversarions-Stücke in Del- undPastellfarben malte, und einige Blätter in Kupferätzte. I. M. Dcrnigeroth, I. I. Haid, Geyser,I. H. Wicker haben nach ihm gestochen. H. tz).Hüsgen S 190. (Hier ein Beyspiel von der Be-scheidenheit meines sel. Vaters. Hüsgen (l. c.)macht auf ihn einen eben so rohen als unverdientenAusfall. In seinen handschriftlichen Zusätzen zudem Lex. ausweichen obiger Artikel entlehnt, undder Gegner citirt ist, thut er dieses Angriffs mitkeinem Wort Erwähnung, und überläßt es demgerechten Drittmann (Mensel in seinem Lünst-lerlex. II.) seine Ehre zu retten). Nach ihm hatBernigeroth das Bildniß I. I. Stark's gestochen.
* — — (Johann), dessen das Lex. unter demArt. Reml» kürzlich Erwähnung thut. Nach ihmvermuthlich hat B. Vogel das Bildniß Just. Eberh.Passern's von Gießen gestochen.
Haucker, (Thomas). Nach einem sonst un-bekannten Maler dieses Namens erschien ein Bildnißvon Titus Oates in R. Tompsons Verlage.
Have, (de la), ein Stahlschneider. S. dela Haye.
Havel , (Anton von). Nach einem uns sonstunbekannten niederländischen Künstler dieses Na-mens führt der Katalog von Brandes ein von G-dü Vivier geatztes seltenes Blatt an.
Have mann«, (Johann). So heißt irgend-wo, ohne Weiteres, ein Maler, nach welchemI. Matham gestochen habe.
* Haven, (Lambert'». Nach ihm kennt man